Schlägerei auf dem Parkplatz

Dieses Thema im Forum "Eintracht Frankfurt - SV Werder Bremen" wurde erstellt von Werdermann, 9. Dezember 2012.

Diese Seite empfehlen

  1. WOMLSascha

    WOMLSascha

    Ort:
    50km zum SVW
    Kartenverkäufe:
    +5
    Ja bitte?

    BTW Ich bin dafür gegen Rechtsradikalismus vorzugehen, die Frage ist halt, wie macht man das am besten.
     
  2. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Und das weißt Du natürlich am allerbesten.

    :ugly:
     
  3. WOMLSascha

    WOMLSascha

    Ort:
    50km zum SVW
    Kartenverkäufe:
    +5
    Habe ich nicht behauptet, ich habe gesagt ich sei der Meinung(!)....
    Das bedeutet, das ich es so empfinde, nicht das es allgemeingültig ist.
    Habe das sogar extra erläutert! Aber du liest scheinbar(!) nur was du willst.
     
  4. Anis

    Anis

    Ort:
    138 km vor Bremen
    Kartenverkäufe:
    +47
    Sich im Stadion gegen Rechte (und andere Formen von Diskrimierung) per Spruchband auszusprechen oder eben den Stadionnachbarn direkt anzusprechen, wenn der irgendwelchen Scheiß von sich gibt, ist keine Politik, sondern hat was was damit zu tun, in was für einer Gesellschaft man leben möchte. Und ich möchte definitiv nicht in einer Gesellschaft leben, in der man wegen Hautfarbe, sexueller Orientierung, Religion, Geschlecht etc. diskriminiert wird. Würde es diese Diskriminierung nicht geben, könnte man sich ausschließlich auf den Fußball konzentrieren. Solange aber Leute um mich rum noch Spieler oder andere Fans als Affe, Zigeuner, Schwuchtel oder sonstwas beschimpfen, muss ich halt den Support für ein paar Sekunden unterbrechen, um denen zu sagen, dass sie bitte solche Worte nicht verwenden sollen. Und ja, ich bin so ein scheiß nerviger Gut(er)mensch.
     
  5. barrie

    barrie

    Ort:
    Kiel
    Kartenverkäufe:
    +2 / -1
    Ist nicht genau das Politik?
     
  6. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Es ist auch Politik, nichts zu tun.
     
  7. Natürlich ist das auch Politik, ebenso, wie es meiner Meinung nach auch eine Politik der Gewährung ist, solchen Missständen nicht entgegenzuwirken.
    Und es ist auch Politik, solche Äußerungen von sich zu geben.
    Denn, um eine abgedroschene Phrase rauszuhauen: Politik ist, was du draus machst. :D
    Sämtliches Interagieren innerhalb gesellschaftlicher Zusammenschlüsse kann als politisch erachtet werden.
    Politik wird aber auch gerne nur in extremen definiert oder aber auf staatliche Handlungen begrenzt gesehen, obwohl es zu einer guten Demokratie dazugehören sollte, dass immer noch der Mikrokosmos auf den Makrokosmos einwirkt und ihn von innen heraus formt. Ist das nicht sogar ein Naturgesetz? Hm, hängt wieder stark von der Betrachtungsweise ab oder? Wobei allein das Vorkommen der Mitose diesen Blickwinkel doch eigentlich untermauern sollte?!
    Alles in allem sind sowohl Explosionen als auch Implosionen schädlich für das zu Erhaltene und deshalb ist es wichtig, Druckausgleich zu schaffen. Manchmal gelingt das besser, manchmal schlechter. Dafür braucht es dann aber auch Kräfte, die gegeneinander agieren, um sich gegenseitig zu zügeln.
    Nichts anderes geschieht im täglichen Leben und damit auch im Stadion. Welche Einstellung ihr dabei implosions- und welche explosionsfördernd einstuft, bleibt euch überlassen und auch, auf welche Seite ihr euch schlagt, ist eure Sache.
     
  8. @Werder- Bär: Ich bewundere dich für deine Geduld. Ich teile deine hier geäußerten Ansichten völlig und finde es klasse, dass du dich von den Provokationen einiger wahrscheinlich extrem linker User nicht aus der Ruhe bringen lässt. :tnx: dafür.
     
  9. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Es ist erschreckend, wie schnell diskriminierungsfreien, d.h. antirassistischen, antisexistischen und antihomophoben (ich finde, das sollte in einer demokratischen Gesellschaft das mindeste sein...)
    Fangruppierungen das Label "Linksextremistische Chaoten, die ja genauso schlimm wie 'die Rechten' seien" aufgedrückt wird.

    Das verdeutlicht, wie unreflektiert hier mit dem unsäglichen Extremismusbegriff umgegangen wird. Genauso unreflektiert wird mit dem Begriff "der Antifa" umhergeworfen.
    Es gibt nicht "die Antifa" als homogene Gruppe, wie es die CDU o.ä. gibt, es gibt höchstens antifaschistische (und das Wort antifaschistisch lässt sich sehr weit fassen...) Gruppierungen, die allerdings heterogener nicht sein könnten.

    Wenn IY und Caillera (ich denke mal, um diese Gruppen geht es, wenn von der Antifa im Stadion gesprochen wird) nicht im Stadion wären, dann wäre es zuerst einmal ziemlich leise. Zusätzlich dazu, und das ist noch viel wichtiger, würde in der Ostkurve die diskriminierungsfreie Komponente wegfallen. Die Komponente, die es ermöglicht, dass nicht-Männer, nicht-Heterosexuelle und nicht-weiße ohne Anfeindungen den SV Werder anfeuern können. Da gibt es genug Fankurven, wo das noch lange nicht der Fall ist. Und da möchte ich als nicht-heterosexueller nicht wirklich gerne stehen.

    Ultragruppierungen, die sich als 'unpolitisch' charakterisieren, machen sich eben dadurch politisch, dass sie sich eben nicht für ein diskriminierungsfreies Stadion einsetzen und damit die Tore für Fans à la NSHB, Standarte, ... öffnen. Dann wird aus 'unpolitisch' auch schnell mal offen homophob, rassistisch, sexistisch und antisemitisch.
     
  10.  
  11. ya=kult

    ya=kult

    Ort:
    Hamburg/Bremen/Heimat: Dresden
    Kartenverkäufe:
    +392
    :tnx:
     
  12. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    :tnx::daumen:
     
  13. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Zur Ergänzung hier nochmal die Stellungnahme der IY: