Olympische Spiele + Paralympics

Dieses Thema im Forum "Andere Sportarten" wurde erstellt von Chrisi95, 30. Januar 2010.

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  1. Jein... mir persönlich geht dies einfach nicht weit genug. Solange die betreffenden Sportler dennoch an den Start gehen können - und sei es unter "neutraler Flagge" - ist und bleibt dies mAn ein Affront gegen den Geist eines fairen sportlichen Wettkampfes... denn es ist mir für die Bewertung der Geschichte offen gesagt schnuppe, ob staatlich reglementiertes Doping vorliegt oder der Sportler sich im Alleingang dazu entschlossen hat: Er/ sie gehört in jedem Fall von Großveranstaltungen ausgeschlossen und gesperrt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Dezember 2017 um 11:48 Uhr
  2. Das Angebot, an den Spielen teilzunehmen, ist für die "Oppositionellen", die nicht in dem System gedopt haben. Da werden sich auch welche untermischen können, die eine ausreichende Blutwäsche hinter sich haben und nicht in den "Dopingblutbanken" auftauchen. Die "Sauberen" sollen eine Chance bekommen.
    (Naja und der eine oder andere Bach fließt klaro auch in den Putinischen Ozean.. Aber wer will schon sterben für eine lupenreine Moral?)
     
    Dulac gefällt das.
  3. Du erhoffst dir also faire sportliche Wettkämpfe? Lächerlich, deine Aussage. Um dies klar zu sagen, auch ich bin absolut gegen Doping. Der letzte 100 m Weltmeister aus den USA war mehrmals gesperrt, wegen Doping. Er durfte wieder starten, er ist ja auch Amerikaner. Es gibt unzählige Sportler die mit Ausnahmeregelungen legal Mittel nehmen dürfen, Mittel die auf der Dopingliste stehen. Da gewinnen Radrennsportler die Tour de France, die Asthma haben. Ich bin nicht gegen das Sperren von russischen Sportlern, aber nur wenn ihnen klipp und klar Doping nachgewiesen wurde. Und nicht eine Kollektivstrafe. Es ist zwar jetzt kein Vergleich, aber danach sind auch alle Mitarbeiter von VW Betrüger. Sie arbeiten in einer Firma der systematisch Betrug nachgewiesen wurde. Also Sperren ja, wenn sie nachgewiesen gedopt haben. Und nicht auf die Aussagen einer russischen gedopten Sportlerin die nur ihren Hintern retten wollte, was zum Glück nicht geklappt hat. Oder nur auf die Aussagen eines Funktionärs der sich dies von den Amerikanern bestimmt sehr gut bezahlen ließ.
     
  4. Bremen

    Bremen Moderator

    Diese Interpretation des Urteils ist schlicht und ergreifend falsch, denn es wurden russischen Sportlerinnen nicht kollektiv von den Spielen ausgeschlossen, sondern Russland als Nation,d.h. daß russischen Sportlerinnen, die keine Doping-Sperre verbüßen müssen, unter neutraler Flagge an den Start gehen dürfen.
     
  5. Ich glaube nicht das ich das Urteil falsch interpretiere. Es sind russische Sportler gesperrt worden, zum Teil sogar bis zum Lebensende, denen hat man kein persönliches Doping nachgewiesen. Sondern die standen auf Listen, die vielleicht gedopt haben. Ich bin der Meinung und ich glaube so ist es auch in der Rechtsprechung, es muss einer Person eine persönliche Schuld nachgewiesen werden. Und diese Person muss nicht seine Unschuld beweisen.
     
  6. Lächerlich ist alleine die Tatsache, dass Du hier Dinge in meine Aussage hineininterpretierst, die da nicht stehen und ebenso wenig gemeint waren... aber wenn Du das brauchst um glücklich zu sein, dann bitte sehr. :rolleyes:
     
  7. Bremen

    Bremen Moderator

    Aufgrund der Ergebnisse des von der Welt-Doging-Agentur WADA in Auftrag gegebene McLaren-Reports wurden auch Olympia-Sperren ausgespochen, jedoch handelte es sich hierbei um individuelle und nicht wie von dir behauptet um kollektive Olympia-Sperren. Das ist ja schon dahingehend selbsterklärend, daß russische SportlerInnen an die Spielen 2018 teilnehmen dürfen, wenn auch unter neutraler Flagge.

    Auftrag des McLaren-Report war der Nachweis eines staatlichen Dopings seitens Russland, der auch erbracht und in Folge dessen Russland als Nation von den Winterspielen 2018 augeschlossen wurde. Daß das IOC diesen Nachweis auch für individuelle Sanktionen verwendete, damit bewegt sich daß IOC sportjuristisch in der Tat auf sehr dünnem Eis. weil auch hier das juristische Prinzip "im Zweifel für den Angeklagten" gelten sollte, so daß enstprechende Krtik am IOC berechtigt ist - dies darf jedoch nicht der Grund dafür sein, Russland in einer (politisch motivierten) Opferrolle zu sehen, denn mit dem nachgewiesenen "Staatsdoping" waren es die russischen Behörden selbst, die ihre SportlerInnen für ihre Zwecke mißbrauchten und unter dem Generalverdacht des Dopings stellten.