Nach dem Spiel....

Dieses Thema im Forum "Hannover 96 - SV Werder Bremen" wurde erstellt von -Andii, 2. Oktober 2011.

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  1. die andere Seite: Innenrevision der Polizei. Wenn du wirklich als unbeteiligter, ohne eigenes Verschulden von einem Polizisten niedergeknüppelt wirst kannst du Strafanzeige stellen (oder dich vorher mit entsprechenden Stellen in Verbindung setzen).
    Nur weil du nicht weißt, wer das war, heisst das nicht, dass solche Fälle nicht intern aufgedröselt werden können.

    Ganz abgesehen davon wage ich zu behaupten, wenn man sich selber halbwegs intelligent verhält in solchen Situationen, darauf achtet wer sich um mich herum befindet und Risikogruppen erkennbar meidet oder verlässt.
    Dann wird man auch bei einem Polizeieinsatz direkt neben sich kein Ziel sein und maximal etwas unsanft zur Seite gedrängt weil der Polizist nicht jeden höflich bitten kann doch gnädigerweise aus dem Weg zu gehen.
     
  2. rollrasen

    rollrasen

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    Ist auch absolut richtig so! Muss so sein!
    Aber es gibt halt auch die andere Seite der Medaille!
    Schwierig da einen Mittelweg zu finden, aber so...
    ...geht's nicht!
     
  3. Herrlich Aussagekräftig...

    Ohne zu wissen, wer da auf dem Boden liegt, warum er da liegt, welche Einheit das ist, was die Einsatzgrundlage darstellt usw. Kannst du aus dem gif überhaupt nichts ableiten.

    Du weißt im übrigen auch nicht - bzw. es ist aus dem Ausschnitt nicht ersichtlich, was die Person am Boden getan hat, um den Uniformierten vor dem Tretenden ins Stolpern zu bringen.
    Lag er einfach im Weg? hat er auf dem Boden liegend noch versucht den Beamten zu Fall zu bringen?

    So ein Schnipsel beinhaltet viel zu wenige Informationen um auch nur in irgendeiner Art und Weise Aussagen zum Thema Polizeigewalt treffen zu können.

    Das ist sogar noch weniger sinnig, als einen Artikel aus der Bild wörtlich und bedingungslos zu glauben...
     
  4. Was ist eigentlich mit den Grundrechten, der von dir so bezeichneten Risikogruppen? Wer gehört denn dazu? Wer nicht? Das würde mich mal so interessieren. Darf ein Polizist sie annonym, grundlos und ungestraft, weil sie scheinbar dazu gehören, einfach nierderknüppeln?
     
  5. WOMLSascha

    WOMLSascha

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  6. rollrasen

    rollrasen

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    In einem solchen Fall kann man der bösen, hinderlichen Person am Boden natürlich einfach mal den Schienbeinschutz in die Visage kloppen! :thumb:
     
  7. Herrlich populistisch sowas...

    Jetzt könnte man auch tausende Videos posten, in denen Polizisten von Chaoten, Antifa-Deppen oder Fußball"fans" angegriffen werden, aber ich glaube, das bringt uns in der Diskussion nicht weiter, also was soll der Scheiß?
     
  8. Wurde das auch nur in einem Wort behauptet? Bleib doch mal sachlich und erfinde nicht immer irgendwas dazu. Und die Aussage ist schon richtig. Wenn ich beispielsweise bei einer Demo bin und mische mich mitten unter die Antifa und dort gibt es Stress, kann es mir passieren, dass ich auch mal was abbekomme, obwohl ich nichts gemacht habe, aber eben zur falschen Zeit am falschen Ort bin. Von grundlos niederknüppeln war nicht die Rede.
     
  9. Da drehen wir uns im Kreis, denn ich behaupte, dass keine (deutsche) Polizeieinheit ohne Anlass in eine solche Gruppe reinstürmen wird.

    Als Anlass für einen Zugriff auf einzelne Personen in der Gruppen reichen rechtlich gesehen schon Beleidigungen!

    Wenn du jetzt zufällig in oder bei einer solchen Gruppe stehst und siehst, wie Polizei auf dich zukommt. Dich in Folge dessen aktiv und deutlich erkennbar versuchst aus der Situation rauszuhalten, wirst du maximal den oben erwähnten Rempler oder Schubser abkriegen, evtl wird jemand anders der ungünstiger stand auf dich zugestoßen - solche Dinge lassen sich in Menschanmengen schlichtweg nicht vermeiden.

    Wenn du in einer solchen Situation allerdings Partei ergreifst, und sei das nur mit eigenen Pöbeleien oder indem du aktiv im Weg stehst. Bleibt der Polizei keine andere Wahl, als dich mehr oder weniger unsanft aus dem Weg zu befördern.

    Thema Risikogruppen: Alkoholisierte, aggressiv auftretende und emotional aufgeladene Menschen bezeichne ich in einem solchen Fall als Risikogruppe, genauso würde ich zusehen, dass ich von jedem der da mit Kapuzenpulli und Schal vorm Gesicht rumrennt Abstand gewinne.
    Einfach umschauen, jeder der so aussieht, als ob er auf Ärger aus ist, ist ein Sicherheitsrisiko für dich selbst.

    Grundrechte haben im übrigen damit überhaupt nichts zu tun, wenn eine Person in der Gruppe gegen geltendes Recht verstößt, hat die Polizei das Recht und die Pflicht denjenigen da rauszuziehen, da gerade in einem solchen Umfeld, das in der Regel Personengruppen sind, die oft alkoholisiert und aggressiv sind muss der Beamte mit einer gewissen Härte eingreifen, um sich selbst und auch den festzunehmen zu schützen (Ja, klingt komisch, aber wenn 5 Polizisten jemanden zu Boden werfen, fesseln und abführen schützt das unter anderem auch den festgenommenen vor Verletzungen die er sich sonst beim Widerstand selbst zufügen könnte. Arm auf den Rücken gedreht, rumzappeln, knack...)
     
  10. WOMLSascha

    WOMLSascha

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    Wenn sie vorher schon 3 mal wieder aufgestanden ist und von hinten zugeschlagen hat, dann kann man das...

    Wie gesagt, der Ausschnitt sieht übel aus, kann aber so nicht beurteilt werden....
     
  11. Wie gesagt, du weißt nicht, was er getan hat um dort zu liegen, du weißt nicht, was er getan hat um den Beamten vorher beinahe zu Fall zu bringen.

    Da du das nicht weißt, kannst du auch nicht einschätzen, ob die Reaktion des nachfolgenden Beamten angemessen ist oder nicht.

    Und abgesehen davon, was soll er denn sonst machen? sich hinknien und mit dem Kerl da erstmal nett nen Tee trinken und über die Sache reden?
     
  12. rollrasen

    rollrasen

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    Puuuh!
     
  13. Ja, ist bewusst drastisch formuliert.
     
  14. rollrasen

    rollrasen

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    :rolleyes:
    Andere Möglichkeiten gibt es natürlich nicht: Tee anbieten oder in die Fresse treten! :thumb:
     
  15. Dass das überspitzt formuliert ist um einen Punkt zu verdeutlichen war nicht erkennbar ohne das explizzit hinzuschreiben? Tut mir Leid, muss ich mir wohl wieder angewöhnen in Forenbeiträgen...

    In einer solchen dynamischen Situation hast du aller Wahrscheinlichkeit nach nur Zeit um zu reagieren. Der beamte hat vermutlich keine Zeit gehabt groß darüber nachzudenken, welche Optionen er hat um das in ebenso kurzer Zeit weniger drastisch zu regeln.

    Und wie gesagt, Solange die Fragen: Wer liegt da? Warum liegt er/sie da? Was ist im unmittelbaren Vorfeld des Tritts geschehen (Stolpernder Beamter zu Beginn des Ausschnitts)? Was ist die umgebende Situation? Wie gewaltorientiert war die Grundlage für den Einsatz? Wie robust ist der Einsatz bis dahin geführt worden? usw. nicht beantwortet sind, ist es absolut unmöglich ein Urteil über diesen Tritt zu fällen. Wir haben hier schlichtweg keine Grundlage auf der wir bewerten können, ob das eine angemessene Reaktion war oder nicht.
     
  16. rollrasen

    rollrasen

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    Richtig! Wir kennen die Hintergründe nicht und somit kann man in Bezug auf diese Situation auch keine klare Bewertung treffen, ABER:
    Was bitte würde unserem "Freund und Helfer" bitte einen Grund geben einen am Boden liegenden Bürger derartig ins Gesicht zu treten/schlagen.
    Für mich ist das eher eine grundsätzliche Frage!
     
  17. Wenn der am Boden liegende im Vorfeld die Beamten mit Steinen/Böllern/whatever beworfen hat, versucht hat sich mit ihnen zu schlagen und nachdem er am Boden liegt und die Polizei weiterrückt noch regelmäßig versucht Polizisten zu Fall zu bringen halte ich den Tritt für absolut gerechtfertigt. Auch um absolut klarzumachen: So nicht Freundchen.

    Und deine Frage kann man im übrigen genauso auch andersrum stellen:

    Was bitte haben die Chaoten, die regelmäßig Polizisten bei solchen Situationen beleidigen, mit Flaschen/Steinen/Feuerwerkskörpern/... bewerfen, anderweitig tätlich angreifen für einen Grund für ihr Verhalten?

    Und warum sollte die Polizei gegen solche Personen nicht mit gleicher Härte vorgehen?
     
  18. DJRon

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    Das war meines Wissens nach am 1. Mai 2010 oder 2011 in Berlin-Kreuzberg. Der Polizist hat sich im Anschluss gestellt. Weiß gar nicht, was aus dem Verfahren geworden ist. Derjenige, der getreten wurde, befand sich in einer Gruppe von sehr vielen, aus deren Mitte oder hinter denen Steine auf Polizisten geworfen wurden (klassische Deckungsmasse für unseren mutige, linksextreme Jugend). Dem Polizisten sind hier wohl die Nerven durchgegangen. Menschlich irgendwo nachvollziehbar, aber so etwas darf natürlich nicht passieren.
     
  19. Die "klassische Deckungsmasse" ....ob das linksextreme Jugend ist? Weiß ich nicht. Nur, wer aus der Menge heraus Steine, Flaschen, Pyros wirft, dem sollte sein Umfeld einmal nachhaltig in den Allerwertesten treten, damit der endlich kapiert, daß wir dieses Verhalten mißbilligen!
    Wenn inzwischen Feuerwehrleute und sogar Sanitäter an Ihren Einsätzen von einem Mob behindert werden, dann ist dieses Verhalten gefährlich.:wall:

    In Zeiten von hochauflösenden Kameras und Drohnen wird es wohl zunehmend Randalieren und Vandalen schwerer gemacht werden, unerkannt zu bleiben. - Das mag ja einerseits gegen dieses Gesocks helfen, aber andererseits sorgt es dafür, daß letztendlich jeder Bürger ein weiteres Stückchen gläsern wird.
    Ich kann nicht sagen, daß ich davon begeistert bin.
     
  20. DJRon

    DJRon

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    Berlin
    Vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt, der am Boden liegende Typ gehörte wohl "nur" zur Deckungsmasse, die unsere linksextreme, ach so mutige Szene zum Steinewerfen benötigt. Gibt es diese Deckunsmasse nicht, werfen die auch nicht, weil sie das dann Auge in Auge tun müßten, nur dazu sind sie viel zu feige. Sie trauen sich halt nur aus einem Menschenpulk heraus. Das dies zu weiteren Eingriffsbefugnissen führt, sehe ich nicht so. Im Gegenteil, ich glaube, dass der Staat rein technisch weit hinter den Kriminellen hinterher hinkt, insbesondere in dieser schnellebigen Zeit des technischen Fortschritts. Hier würde es einiger neuer Regelungen bedürfen, um einfach nur mal ansatzweise in den Gleichstand zu kommen. Da wunderts halt nicht, dass die Kriminellen insbesondere aus der OK-Szene (ich kenn aus Bremen halt die Mongols aus der Presse, die ja mittlerweile nur noch durch eine arabische Großfamilie gebildet werden) tun und lassen können, was sie wollen. Da würde ich mir entgegen des Trends ehrlich gesagt MEHR Staat und WENIGER "Datenschutz" wünschen.