Justin Eilers (SC Verl)

Dieses Thema im Forum "Ehemalige Werderaner" wurde erstellt von jason99, 18. April 2016.

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  1. dieeeter

    dieeeter Guest

    Nein, 5 Mio wird man nicht brauchen. Eilers wird vermutlich aber auch nicht annähernd an diese Summe herangekommen sein.

    Quelle zu deiner Behauptung bzgl. der Gehälter bei Wob 2 wäre auch interessant. :popcorn:
     
  2. Das ist so aber nicht. Mein Gott, für wie blöd haltet ihr die Spieler denn? Verletzungen gehören zum Fußball dazu und dann soll ein Spieler so grenzenlos dumm sein und riskieren, nach 6 Wochen auf die staatlichen Ansprüche von ca. 2.800€ zurückzufallen? Sorry für die direkten Worte, aber das Zitierte ist jetzt hier schon mehrfach genannt worden.
     
  3. Noch so ein Blödsinn:lol:
     
  4. Irgentwas muss in sachen Fussballentwicklung komplett an Dir vorbei gegangen sein:denk: Oder Du bist sehr Jung dann nehme Ich die Aussage zurück:D
     
  5. dieeeter

    dieeeter Guest

    Was schätzt du denn, welche Summe Eilers in seiner Zeit als Fußballprofi bislang so verdient hat? Auch gerne unterteilt auf die verschiedenen Stationen.
     
  6. In 11 Jahren mit den ausstehenden Zahlungen aus Griechenland sowie Wolfsburg2, Werder, Dresden....schätze Ich mindestens 2,5Mio warscheinlich war es aber mehr!
     
  7. peggy76

    peggy76

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    Der Sozialneid mancher muss echt hoch sein, wenn man sich über jemanden,in einer für ihn schwierigen Situation, so das Maul zerreißt und sich irgendwelche imaginäre Einkommen zusammengereimt. :facepalm:
     
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  8. Und dann setz mal seine Ausgaben dagegen -
    Er sagt ja außerdem selbst, das er nicht pleite in dem Sinne ist, sondern mehr oder weniger den Überblick verloren hat.

    Er nimmt sich eben Hilfe (Insolvenzverwalter) an die Hand um seine Finanzen in den Griff zu bekommen -
    mutiger Schritt, das auch nach außen hin zu sagen.
    Da haben viele im Freundes / Familienkreis Probleme damit, das offen zuzugeben.
    Ich finde das gut.
     
    FatTony und peggy76 gefällt das.
  9. dieeeter

    dieeeter Guest

    Die 11 Jahre waren aber zum größten Teil in der dritten Liga, Regionalliga oder sogar Oberliga. Dazu zwei Jahre als Ergänzungsspieler bei uns und ein halbes Jahr bei nem mittelmäßigen griechischen Erstligisten. Ich bezweifel mal, dass er da auf 2,5 Mio netto(!) gekommen sein soll oder gar mehr.
    Bzgl. der Frage, ob er ausgesorgt habe, müsste man dann natürlich noch die in seiner Profizeit angefallenen Ausgaben abziehen und das ganze dann auf seine geschätzte restliche Lebenszeit verteilen. Da bin ich am Ende nicht bei der Aussage, ein Profi müsse nach dieser Zeit (am Anfang hattest du btw noch 5 Jahre angegeben) ausgesorgt haben, wenn er mit Geld umgehen könne.
     
  10. Mal ganz allgemein zu diesem Thema, nicht auf Eilers bezogen: Es gibt mittlerweile fast unglaublich viele Menschen in Deutschland, die den Überblick über ihre Finanzen verloren haben bzw. diese und ihre Schulden alleine nicht mehr in den Griff bekommen.

    Erster Schritt in so einem Fall ist eigentlich, einen Finanzhelfer (von gemeinnützigen Organisationen wie z.B. Caritas) in Anspruch zu nehmen, der versuchen wird, die Probleme möglichst ohne Privatinsolvenz zu lösen. Erst wenn das aussichtslos ist, kommt die Privatinsolvenz in Frage, zu der man dann auch bei diesen Organisationen beraten wird.
    Die Wartezeiten auf solch eine Beratung durch Finanzhelfer sind mittlerweile teilweise je nach Wohnort ganz schön lang geworden, weil es einfach immer mehr solcher Fälle gibt. Und das, obwohl immer mehr ehrenamtlich Tätige in diesem Bereich sich engagieren. Diese jedoch dürfen oft nur minderwertige Arbeiten oder Zuarbeiten für (studierte) Hauptberufliche leisten. Und genau das war übrigens auch für mich der Grund, diese ehrenamtliche Tätigkeit (die mich eigentlich gereizt hätte als Ex-Banker) nicht auszuüben. Hilfsarbeiter zum Nulltarif zu spielen für oft arrogante und hochbezahlte Studierte, die von sich glauben, die Finanzwelt erfunden zu haben, aber von der Realität kaum Ahnung haben und oft über nur wenig Lebenserfahrung verfügen, nein Danke! Muss ich mir nicht antun...
     
  11. Leider haste alles aus den Zusammenhang gerissen um ein paar Likes zu bekommen! Sozialneid komplett aus der Luft gegriffen. Es gibt sehr viele Menschen die es wesentlich schwerer im Leben haben.
     
  12. WeizenOlli

    WeizenOlli Moderator

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    "25 Prozent der Spieler sind nach der Karriere pleite oder überschuldet", sagt Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV).
     
  13. CK82

    CK82 Guest

    Zumal die 11 Jahre Blödsinn sind...

    Profi ist er erst 14/15 in der dritten Liga geworden.

    Da haben wir ja schon festgestellt dass da vielleicht 180k pro Jahr brutto bei rum kommen.

    Regionalliga und drunter ist er vielleicht Max. bei 60k pro Jahr. Sagen wir hier mal großzügig vier Jahre.

    Dann ein Jahr bei uns mit vielleicht 500k wenn überhaupt.

    Ein Jahr in Griechenland wo er einen Großteil des Gehalts nicht bekommen hat (250k).

    Dann Lotte mit wieder knapp 180k pro im Jahr brutto...

    Insgesamt bei 1.350.000 brutto. Nach Steuern ca. bei 700k netto. Abzüglich der Lebenshaltungskosten der obigen 7 Jahre (Median mit 1800€ Netto im Monat / 21k pro Jahr, da ich gerade zu faul bin ob er Kinder hat usw) liegen liegen wir noch bei 553.000€. Mit dem oben genannten Median reicht das für knapp 26 Jahre ohne Rentenabsprüche usw.... Wie realistisch das ist, dass man wirklich mit diesem Gehalt oben durchschnittlich gelebt hat lasse ich mal dahingestellt... in der Regel steigt ja mit dem Einkommen auch die Haushaltskosten. Zusätzlich habe ich die Einkommen sehr positiv und die Lebenshaltungskosten sehr niedrig angesetzt.

    Man muss schon sehr quer denken, dass man ernsthaft argumentiert damit finanziell ausgesorgt zu haben und nur das war die Aussage. Nicht das er danach noch arbeiten gehen muss.
     
  14. WOMLSascha

    WOMLSascha

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    Puh, da sitzt aber jemand ganz fest am Stammtisch!
     
  15. WOMLSascha

    WOMLSascha

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    2018 hat der durchschnittliche Nürnbergprofi (du sprachst ja von jedem Profi...) 350.000 €(brutto) bekommen. Netto also etwa die Hälfte. Also 175.000. aber das ist ja nur der Durchschnitt... Also werden untere eher bei 100 k liegen..... davon Lebenshaltung(wenig gerechnet) ab noch 80k. Schön wenn du mit 160k ausgesorgt hast....
     
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  16. Nico Bellic

    Nico Bellic

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    Private Krankenversicherung kommt auch noch oben drauf...
     
  17. Schon wieder einer, der nicht mehr in der Gehaltsrealität des heutigen Fußballs lebt...

    Mit durchschnittlichem Bundesligaprofi meinte ich übrigens einen Durchschnittsverdiener eines Durchschnittsbundesligisten, bei dem man ein Bruttojahresgehalt von rund 1 bis 1,5 Mio. annehmen kann, oft eher noch mehr (Beisp. Harnik, der sogar bei H96 noch mehr als die jetzigen 2 Mios bei Werder verdient hat). Ergibt netto mindestens rund 1,5 Mios in zwei Jahren. Und damit kann man bei einem Lebensstandard eines durchschnittlichen normalen Arbeitnehmers durchaus für den Rest seines Lebens ausgesorgt haben (bei z.B. noch 60 Jahre Lebenserwartung a 25000 EUR jährlich).
    Von 25000 EUR netto träumen im übrigen viele deutsche Arbeitnehmer!!! Ich habe diese übrigens erst im letzten Jahr meines Berufslebens erreicht, mache ich jetzt mal kein Geheimnis draus. Und trotzdem konnte ich mir im Leben vieles schöne gönnen + eine lange Auszeit jetzt bis zur Rente. Und wenn man das Geld dann auch noch clever anlegt (auch in einer Null-Zins-Phase ist das möglich!), dann sollte es erst recht reichen.

    Wenn man natürlich das Ego hat, Porsche fahren zu müssen oder eine Penthousewohnung in Hamburg bewohnen zu wollen, dann reicht das natürlich nicht. Darauf bezog ich mich aber nicht, sondern auf die Möglichkeit der normalen Lebensführung eines normalen Bürgers.
     
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  18. Schon mal was von FREIWILLIGER GESETZLICHER KRANKENVERSICHERUNG gehört, bei der man bei einem Jahreseinkommen bis rund 12000 EUR brutto (in unserem Bsp. hat man ja den Rest seines Lebens gar kein Einkommen mehr außer vielleicht Zins und/oder Erträge aus Aktien) genau 183 EUR im Monat für Kranken+Pflegeversicherung als Mindestbeitrag zahlen muß?
     
  19. WOMLSascha

    WOMLSascha

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    Was du meintest und sagtest, passt dann aber nicht zusammen! Aber schön das du wild spekulierst und mir meine Fakten (die auch Fakten waren im Gegesatz zu deinen) gleich mit Beleidigungen abtust! Glückwunsch! Ich bin von dem ausgegangen was du sagtest, und das war das jeder (!) und nicht der durchschnittliche Bundesligaprofi (bei der Formulierung würde sogar 2. Bundesliga dazu zählen). Ich finde es total armselig wenn jemand hier, fernab von irgendwelchen Einblicken in die Situation eines Menschen derart urteilt.

    Das durchschnittlich Nettoeinkommen aller Arbeitnehmer (Voll-/Teilzeit o. geringfügig) in Deutschland lag 2017 übrigens etwa bei 22.000 €. Betrachtet man nur Vollzeit bei etwa 27.000 €.

    Man kommt aber aus einer privaten Krankenversicherung nicht so ohne weiteres in die (warum schreist du eigentlich?) freiwillige gesetzliche Krankenversicherung zurück.
     
  20. Zum ersten Abschnitt: Dann hab ich mich eben etwas unglücklich ausgedrückt. Aber eigentlich sollte schon klar gewesen sein, das ich vom Durchschnitt ausgehe. Werde künftig hier aber jedes Wort dreimal umdrehen, bevor ich es schreibe...
    Außerdem ging es hier bei mir zuletzt NICHT mehr um Eilers, und was ist also "armselig" daran, wenn ich mal Einnahmen und mögliche Ausgaben eines durchschnittlichen 1. Bundesligaprofis gegenüberstelle???

    Zum zweiten Abschnitt: Noch schlimmer, wenn ich diesen Zahlen das Einkommen von Millionen Haushalten gegenüberstelle. Und das selbst ich (und viele meiner Ex-Kollegen) bei einer Bank unter dem durchschnittlichen Vollzeiteinkommen liegen, das hätte ich echt nicht gedacht. Sollte man also besser doch studieren? :D

    Zum dritten Abschnitt: Ist die private Krankenversicherung ein MUSS für einen Bundesligaprofi? Ich denke nicht, immerhin gibts eine Bemessungsgrenze bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Und jeder, der eine private Krankenversicherung abschließt, sollte eigentlich wissen, das man von so einer nicht so ohne weiteres wieder in eine gesetzliche KV zurückkommt.
     
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