In vino veritas - der Wein-Thread

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von opalo, 21. Januar 2013.

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  1. So. Das sagt jetzt bitte jemand Klaus Filbry, bei der PK stehen ab jetzt drei Flaschen Knipser neben dem Haake und weil wir das hier erarbeitet haben, beantrage ich hiermit ein lebenslanges Knipser-Abo für uns beide. Und für unseren offensiven Markengehört gehört natürlich genau der Sponsor statt Wiesenhof auf die Brust: Knipser :D
     
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  2. Cyril Sneer

    Cyril Sneer

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    Ich fürchte aber bei uns zaubert Baumi Harry Decheiver aus dem Hut.:lol:
     
  3. Bremen

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    Wenn's weiter nichts ist, bitte sehr

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  4. Bremen

    Bremen Moderator

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    So schlimm kann es nicht sein, weil es sind keine Rechtschreibfehler zu finden ;)
     
  5. opalo

    opalo

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    Ich hab auch Korrektur gelesen vorm Posten...
     
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  6. Ich trinke keinen Wein , den schenken die sich nur für sich selbst ein :D
     
  7. opalo

    opalo

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    @Bremen - ich wechsle mal nach hier, bevor wir Spam-Ärger bekommen... ;)

    Diese Schätzchen haben wir gestern getestet, zwei davon aus dem VDP-Riesling-Probierpaket, das Vicampo letztes Jahr hatte:

    Start - Fürst von Metternich Riesling Sekt Brut (die komplett schwarz-matte Flasche). Normalpreis ca. 9 Euro, im Angebot für 5 Euro ergattert. Wunderbar mineralisch in der Nase, aber dann wurde es enttäuschend. Im Mund trocken-säuerlich mit einem Abgang von Null. Den "Standard"-Fürst von Metternich finde ich gar nicht schlecht, wenn man ihn im Angebot bekommen kann (der OVP ist mMn zu hoch), aber der hier muss es nicht sein

    Wein 1 - 2019 Neipperg Riesling trocken aus dem o. g. Probierpaket für 7,40 Euro: Graf Neipperg Riesling trocken 2019 | Vicampo.de
    Farbe: Hell, fast weiß. Geruch: Kalkig-Mineralisch, leicht zitronig, insgesamt sehr vielversprechend. Genuss: Enttäuschend im Vergleich zum Geruch, kaum Körper, leicht mineralisch, kaum Abgang. Vielleicht hätte der noch ein bisschen liegen können. Die Lobeshymne bei Vicampo auf diesen Wein hat sich mir jedenfalls nicht erschlossen.

    Wein 2 - Schömann 2019 Zeltinger Schlossberg Riesling Kabinett trocken. Preis - keine Ahnung ;): M. Schömann Zeltinger Schlossberg Riesling Kabinett Trocken | Vivino. Ich bin kein großer Fan von Moselweinen, denn oft sind sie mir zu säurebetont, und ich möchte keinen Wein, bei dem sich mir der Kiefer hochhzieht ;) Mosel ist daher die einzige Region, bei der ich gerne mal zu "halbtrocken" greife. Dieser Wein hat mich daher positiv überrascht - klar ist er auch säurebetont, aber die Säure ist nicht zu dominant, und der Wein hat deutliche mineralische und fruchtige Noten, dazu vorab einen schönen Pfirsichduft in der Nase.

    Wein 3 - 2019 Gutzler Riesling trocken aus dem o. g. Probierpaket für 8,90 Euro - Gutzler Riesling Naturspiel trocken 2019 | Vicampo.de. So, wie ich mir einen Riesling zum "mal so trinken" wünsche - leicht goldene Farbe, fruchtig-mineralisch in der Nase, und das Geruchserlebnis findet sich auch am Gaumen wieder (anders als beim Neipperg oben). Schöner, fruchtiger Abgang. Da überlege ich, mir welchen nachzubestellen, zumal ich mir vorstellen kann, dass der mit einem Jahr im Keller noch mehr Körper haben wird.

    Wein 4 - 2018 Enk Steinrech Riesling trocken, 8,90 Euro.Der Link führt zum 2019er - 2019er STEINRECH Riesling trocken – WEINGUT ENK • Inhaber Steffen Enk (weingut-theo-enk.de) - unser Favorit des Abends. Schön golden im Glas, lecker kalkig-mineralisch in der Nase und mit viel Körper beim Genuss und im Abgang. Es war der "rundeste" Wein in der Auswahl. Die Flasche wurde auch als einzige komplett geleert ;) Wie gut der 2019er ist, weiß ich nicht, aber da man den hier im Weinladen bekommen kann, denke ich, ich werde es austesten.
     
  8. LotteS

    LotteS

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    Enk macht grossartige Weine... :) Deren halbtrockener Riesling ist echt toll! Ist schon ewig her, dass ich den regelmaessig getrunken habe :)

    Letztens bei Edeka einen Wein gekauft, Cuvee aus verschiedenen sehr fruchtigen trockenen Rotweinen, der DANACH 8 Wochen in Whiskeyfaessern lag... Hat mir sehr gut geschmeckt, tolle Note und tolle Frucht :) Hatte ca 16% und lag bei ich glaube 14 Euro. Hol ich mir wieder :) Hiess glaube ich "Apothic Inferno" - klare Empfehlung fuer einen schoenen Abend, aber eher nicht zum Essen, das passt maximal bei starken Schmorgerichten :)
     
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  9. Cyril Sneer

    Cyril Sneer

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    Ist notiert!:vertrag:
    14 Euro für nen Wein aussem Supermarkt ist aber ne Ansage.
     
  10. opalo

    opalo

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    Den Apothic Inferno hab ich hier schon gesehen, weiss nicht mehr ob bei Edeka. Bei zu viel Barrique bin ich beim Wein allerdings raus, da streikt mein Magen....
     
  11. 16% ist aber auch ne Ansage. Der muss schon wirklich gut gemacht sein um nicht komplett sprittig zu schmecken.
     
  12. LotteS

    LotteS

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    Er hatte halt diese Whiskynote und dazu dann verdammt fruchtige Trauben :top: Mir hat der echt geschmeckt... Bin jetzt aber auch kein Experte, wie so mancher hier :zwink2:
     
  13. LotteS

    LotteS

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    https://www.der-weinsnob.de/apothic-inferno-test/

    Apothic Inferno – Der Wein, der nicht nach Wein schmeckt
    Written by Weinsnob+ on September 29, 2019 in Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah, USA, Wein im Test, Weine 10 - 20 Euro, Zinfandel

    Heute stelle ich euch einen echt bizarren Wein vor: Den Apothic Inferno. Er schmeckt nämlich gar nicht nach Wein. Warum ist das so? Und lohnt sich der Kauf? Das klären wir in diesem Beitrag!

    Ich hatte bereits Apothic Red vom gleichen Weingut getestet. Dieser wollmundige und nach Lebkuchen schmeckende Rotwein hatte mir sehr gefallen. Also war ich auch sehr gespannt, wie mir der noch noblere Wein des gleichen Hauses gefallen würde.

    Der Apothic Inferno ist ein besonderer Wein, was nicht zuletzt an seiner Machart liegt. Ähnlich wie beim Apothic Red, setzte man hier auf außergewöhnlich viele Rebsorten: Merlot, Zinfandel, Syrah, Petite Sirah, Cabernet Sauvignon, Petit Verdot und andere. Das alleine sorgt schon für einen facettenreichen Wein.

    Doch was den Apothic Inferno so besonders macht ist seine Reifung im Fass. Die Macher setzen nämlich nicht auf einen Standard-Barrique-Ausbau. Das wäre ja langweilig. Nein, der Inferno reift 60 Tage lang in einem ausgebrannten Whiskyfass.

    Apothic Inferno – Die Verkostungsnotizen

    Beurteilt man den Wein rein nach seinem Äußeren, dann muss er von Satan besessen sein: dunkle, fast schwarze granatrote Farbe.

    Seine Nase ist nicht weniger teuflisch. Einerseits gibt es da die Vanille von der Fassreifung. Dadurch duftet er ein bisschen süß, nach gerösteten Marshmellows. Karamell oder braunen Zucker lassen sich auch einfach erkennen. Er duftet aber auch ein bisschen nach Branntwein.

    Das mag kaum verwundern, denn der Apothic Inferno hat ein Alkoholgehalt von 16%. Das ist nicht ohne! Die gute Nachricht ist: Man schmeckt den Alkohol nicht. Es handelt sich um einen vollmundigen, dominanten Wein. Er überwältigt einen aber nicht. Das liegt daran, dass die Gerbsäure äußerst sanft ist.

    Das letzte Mal, dass ich hier so einen kräftigen Wein vorgestellt habe, war beim Sangre de Toro. Doch der Apothic Inferno spielt in einer krasseren Liga. Diese Flasche hat von allem nicht nur ein bisschen, sondern sehr viel: Holz, Whiskynoten, Karamell, etwas Frucht und jede Menge Trinkgenuss.

    Er passt besonders gut zu Steak, BBQ Soße, gewürztem Lamm und sogar zu Currywurst. Einen wichtigen Tipp habe ich noch: Man sollte den Apothic Inferno nicht zu warm trinken. Notfalls sollte man ihn mit einem Weinkühlstab noch schnell kühlen.

    Um es klar zu sagen: Der Apothic Inferno ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Doch ich bin der persönlichen Meinung, dass man sich eine Flasche holen sollte. Denn es handelt sich um einen einzigartigen Wein. Die 5 von 5 Weinsnob-Korken erhält er alleine schon für seine Originalität.

    Den Apothic Inferno gibt es für 13,74 Euro bei Kaufland.
     
  14. opalo

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  15. opalo

    opalo

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    Moin an alle Weinfreunde,

    ich habe eine etwas speziellere Frage & würde mich über Tipps freuen, sofern jemand welche hat.

    Aus einem Kellerfund habe ich hier 3 Flaschen alten Wein - 2x Chateauneuf du Pape von 1957 und noch einen anderen Rotwein aus Südfrankreich aus Anfang der 60er. Ich habe keine Ahnung, wie die über die Jahre gelagert wurden und ob sie noch genießbar sind. Und ich möchte sie auch nicht testen, sondern sie verkaufen an Liebhaber, Sammler oder was auch immer, um dafür Solida(h)rwein für die Flutopfer in der Ahrregion neu zu kaufen & diesen Wein dann zu genießen.

    Gesucht wird also eine Plattform, auf der man solche alten Weine anbieten kann mit einem geeigneten Interessentenkreis.

    Ebay wäre alles, was ich kenne, aber nachdem Ebay seine Verkäuferrichtlinien/Zahlweise etc. geändert hat, bin ich da nicht mehr als Verkäuferin aktiv und weiß auch nicht, ob es geeignet wäre.

    Von daher, falls jemand etwas weiß, danke vorab :)

    @Bremen....? ;)
     
  16. Killer_17

    Killer_17

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    @opalo Ich werde meine Schwester (Sommelière) fragen, Feedback folgt! ;)
     
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  17. Killer_17

    Killer_17

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    @opalo Hier die Antwort meiner Schwester:
    Ahoi, tolle Entdeckung! Gerade die Flaschenpiraten Wein-App entdeckt!
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  18. opalo

    opalo

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    Danke, das schaue ich mir an :beer:
     
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  19. Killer_17

    Killer_17

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    Bitte, gutes Gelingen! :beer:
     
  20. LotteS

    LotteS

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    Es gibt auch den "Apothic Dark". Sehr interessant - sehr dunkle, beerige Weine gehen ja oft in die Saeure oder sind sehr schwer - besonders bei 13 Umdrehungen... Dieser hier gar nicht - ein total leichter, extrem fruchtiger (Johannisbeere, Brombeere) Rotwein - fast schon ein "Sommerrotwein" und das fuer erschwingliche 9 Euro aufgerundet beim Edeka... Gefaellt :top: