Horst-Dieter Höttges

Dieses Thema im Forum "Ehemalige Werderaner" wurde erstellt von Christian Günther, 10. September 2009.

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  1. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
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    Höttges, da erinnere ich mich gerne an Spiele gegen den HSV:
    Goerge Volkert über außen, Höttges in der Abwehr. Wenn Volkert in die Nähe des 16er kam, nahm Höttges Anlauf und grätschte schon 10 Meter (gefühlt) vorher in Richtung Gegenspieler. Vor Angst, das er ihn trifft, sprang er schon vorher hoch. :D
     
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  2. Bremen

    Bremen Moderator

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    Beckenbauer hatte ebenso die Hosen gestrichen voll, weil er wusste, daß es von Eisenfuß was auf die Socken gab.
     
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  3. Viele Menschen leiden an (Alzheimer) Demenz. Eine Krankheit, die leider immer nur nur dann publik wird wenn ein Prominenter wie z. N. Rudi Assauer, Gerd Müller oder nun Horst Dieter Höttges daran erkrankt sind. Schlimm für die Betroffenen und fast noch schlimmer für Angehörige und deren Freunde.
    Ich arbeite in der Altenpflege und muss sagen, dass ich hoffe, dass mir diese Krankheit hoffentlich erspart bleibt.
     
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  4. Hmm, schwierig.
    Habe im Bekannten/Verwandtenkreis beide Fälle erlebt, Demenz ist für die Angehörigen schlimmer als für den Betroffenen, so mein Eindruck. Die leben in ihrer eigenen Welt, sehen bunte Vögel und spielen den ganzen Tag "Ringelpiez mit Anfassen" und so, jedenfalls nach meiner Erfahrung.
    Der körperliche Verfall bei geistiger Frische hingegen deutlich schlimmer für den Betroffenen als die Angehörigen, weil es einem mehr als unangenehm ist, man bekommt das ja alles mit das der Körper nicht mehr auf einen hört...

    So oder so: altw erden ist manchmal echt bescheiden :tnx::(
     
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  5. Kann ich nur genau so bestätigen, habe bei meinen Eltern auch beide Fälle erlebt.
     
  6. CK82

    CK82

    Ort:
    Mannheim
    Kann in viele Richtungen gehen, aber grundsätzlich gebe ich Dir Recht, dass es für die Angehörigen extrem belastend ist bis hin dazu, dass die Familie sich komplett verkracht. Man sollte sich über diese Situation bereits sehr frühzeitig Gedanken machen und alle Beteiligten an den Tisch holen und ganz offen über die Optionen sprechen (Pflege zuhause: Wer machts (Pflegedienst, Angehöriger, eine externe Person)?, Pflegeheim (welches)?, Finanzen...))

    Meine Oma wurde beispielsweise extrem aggressiv mit allem was dazu gehört. Es wurde so lange wie möglich versucht sie zuhause zu behalten, bis alle an der Belastungs- und gesetzlichen Grenze des machbaren standen. In der Zeit haben alle Beziehungen in der Familie massiv gelitten. Eine wirkliche Befreiung war es dann, als man sich dazu entschieden hat es den Profis (sprich Pflegeheim) zu überlassen.
     
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  7. Eine Demenz verbunden mit extremer Aggression ist wohl das mit schlimmste, was Angehörigen passieren kann. Insofern kann ich IN DIESEM FALL es nachvollziehen, dass das Pflegeheim hier als Befreiung angesehen wurde.
    Generell habe ich jedoch eine mehr als nur schlechte Meinung über Pflegeheime und diesen "Profis" und bin mehr als nur froh, das ich meinen Eltern dieses ersparen konnte, zumal diese sich auch immer gewünscht haben, bis "zum Schluß" zuhause bleiben zu können. Allerdings hatte meine Mutter auch "nur" eine Demenz ohne Agression und war zudem körperlich nicht in der Lage, das Haus zu verlassen, was ja auch in vielen Fällen ein großes Problem darstellt.
    Was meine schlechte Meinung über Pflegeheime angeht, betrifft hier weniger das Verhalten des Personals sondern vielmehr dessen teilweise völlige Überforderung. Ich habe mal miterlebt, wie man aggressive Demenzkranke "ruhig stellt" und kann entsprechend nur hoffen, das mir sowas mal erspart bleibt.
     
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  8. Gibt halt leider überall schwarze Schafe. Es gibt aber auch gute Einrichtungen. Für Demenz Erkrankte gibt es zum Beispiel sehr schöne WGs
     
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  9. CK82

    CK82

    Ort:
    Mannheim
    Das Problem hatten wir nicht sondern eine wirklich gute Einrichtung. Und auch da war nahezu jeden Tag jemand bei der Oma und hat mal "Hallo" gesagt und sich ein wenig mit ihr beschäftigt - und das gute als 8 Jahre lang. Das merken dann natürlich auch die Pflegekräfte und sind entsprechend dankbar.

    P.S.: Nachtrag: Umso wichtiger ist es eigentlich, sich vorher auch schon solche Einrichtungen mal anzuschauen / sich zu informieren, falls es mal zu dem Fall kommt
     
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