Hertha BSC Berlin

Dieses Thema im Forum "Vereinsfußball" wurde erstellt von Christian Günther, 27. Juni 2008.

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  1. Ganz genau. Dazu gehört mMn. eben auch sich selber ein Stückweit zurück zu nehmen, auch oder gerade dann wenn man eigentlich der Meinung ist gar nichts falsch gemacht zu haben. Weil wir alle, wie schon geschrieben wurde, mit mehr oder weniger (alltags)rassistischen kleinen oder großen Dingen aufgewachsen sind die uns nicht immer bewusst waren oder sind. Dabei muss man natürlich nicht päpstlicher sein als der Papst und auch mal fünfe gerade sein lassen. Aber manche gesellschaftliche Strukturen verlangen eben, dass man die Perspektive derer einnimmt die einem sagen: Das was ihr sagt ist diskriminierend! Und dann hilft es nicht zu sagen: Das hat doch aber 50 Jahre niemanden gestört. Mag ja sein, wir leben aber nicht mehr vor 50 Jahren. Und so ist es dann nur eine kleine Änderung des eigenen Verhaltens und die Bereitschaft sich in andere hinein zu denken. Sich in Menschen hineinzudenken die ihr ganzes Leben lang (strukturelle) Nachteile erleiden müssen weil sie sind was sie sind und daran auch nichts ändern können. Und versuchen zu verstehen, dass die irgendwann nicht mehr nachsichtig sein wollen weil das ihr Leben lang von ihnen erwartet wird. Und zwar am Ende, wegen der Bequemlichkeit anderer.
     
  2. Lübecker

    Lübecker

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    Die Unterschiede untereinander wird man immer haben. Wie lange gibt es den Antisemitismus? Lange lange vor den Weltkriegen, eigentlich schon ewig, nur er rückte zu der Zeit nicht so stark ins Bewusstsein, erst in der Neuzeit trat er mehr und mehr in Erscheinung. Desgleichen Rassismus, immer schon war er in den Gesellschaften verankert, in unterschiedlichen Erscheinungsformen und Ausprägungen. Das, was heute geschieht, dieses dogmatische Vorgehen wird aus sich heraus nicht fruchten, nur durch Bestrafung, Unterdrückung und Ausgrenzung bekommt man die Menschen diesbezüglich in den Gleichklang, aber leben sie das auch, stehen sie dahinter?
    Irgendwo im Netz habe ich den Begriff Grüne Khmer gelesen. Mir war noch im Gedächtnis, das es die Rote Khmer gab, musste aber doch erst noch mal googlen, was da vonstatten ging. Die Roten Khmer wollten die Gesellschaft mit Gewalt in einen Agrarkommunismus überführen.
    Ich konnte mir vorstellen, was der Schreiber ausdrücken wollte, nur war mir der Vergleich zu weit hergeholt, daher ist es haltlos.
    Das einzige, was ich daraus entnehme ist, das sich der Verdacht aufdrängt, das mit aller Gewalt daran gearbeitet wird, ein anderes Gesellschaftsbild zu etablieren. Es wird ein längerer Prozess und die jüngeren unter uns müssen entscheiden, ob sie das so mittragen wollen, für sich und ihre Kinder.
     
  3. Lübecker

    Lübecker

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    Ist ja richtig, was Du schreibst, nur was 50 Jahre galt, kann man nicht über Nacht, überspitzt ausgedrückt, ins Gegenteil verkehren. Wenn ich z.B. gut durch die Jahrzehnte gekommen bin, mit all den kleinen Mängeln Betreff, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus etc., mit all den Freiheiten und Vergünstigungen, die man sich erstritten hat, fällt es mir schwer zu akzeptieren, wenn andere mir vorschreiben (wollen), was ich sagen darf, was ich lesen darf, wie ich wohnen darf, ja, wie ich leben darf. Es wird ein langer Prozess, dessen Ende (gibt es das überhaupt?) ich nicht mehr erleben werde. Die jüngeren unter uns müssen entscheiden, wie sie leben wollen.
     
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  4. Ja, und deswegen muss man wieder und wieder darauf hinweisen und eben nicht weggucken und eben nicht tolerieren sondern die Thematik strapazieren und die Leute damit nerven. Sonst ändert sich weder über Nacht etwas, noch auf Sicht.
     
  5. Lübecker

    Lübecker

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    ...und genau das sehe ich anders. Aber sei's drum, liegt wohl an unserem unterschiedlichen Alter und damit unterschiedlicher Lebenserfahrung.
    :beer:
     
  6. Nein. Zumal es keine "verschiedenen Rassen" bei den Menschen gibt und nie gab.
    Wenn, dann verschiedene Unterarten, Mensch ist Mensch, unterscheidet sich nur im Aussehen und im Verhalten, aber praktisch ist da kein Unterschied, alle haben die gleichen Möglichkeiten.

    Ich meine das so, z.B. anhand der Bücher von Karl May, der seine schwarzen Charaktere eigentlich immer als treu und muskulös, aber ziehmlich doof dargestellt hat. Sprache und intelligenz nur mäßig entwickelt.
    Was ja aus damaliger Sicht nicht mal falsch ist, da die Sklaven nun mal nicht für ihre geistigen sondern körperlichen Kräfte benutzt wurden
    und deren Sprachkenntnisse daher oft mangelhaft waren.
    Intelligenz wurde damals und wird mit Sprachkenntnissen der im Land üblichen Sprache gleich gesetzt und wer nur stammelt wie ein abgebrochener Ast, dem wird die Intelligenz auch heute noch schnell abesprochen. Menschlich, ja durchaus, das erlebt man ja auch bei uns im Alltag immer wieder, aber natürlich völlig falsch und dem muss man entgegen treten. Im direkten Gespräch kommt man da aber mMn weiter.

    Wenn man diese Passagen aus den Büchern jetzt umschreiben würde, diesen Charakteren "normale" Sprache in den Mund schreiben und ihre Intelligenz / Fähigkeiten dementsprechend erhöhen würde , müsste man manche "Erlebnisse" von Grund auf neu erfinden - was ja an und für sich nicht schlecht sein muss, aber im politischen Sinne mMn kontraproduktiv ist.

    Das sind nämlich Themen, die man anhand solcher Bücher wunderbar mit seinen Kindern besprechen und erklären kann.
    Historisch, geschichtlich einordnen, damit die Kinder verstehen, WARUM das Bild von "exotischen" weil aus damals weit entfernten Gegenden der Welt stammenden Menschen damals so war, und WARUM das heute anders ist.

    Nur wer die Geschichte, das Gute wie Böse, kennt, kann mMn auch im Rahmen seiner Möglichkeiten verhindern, das sich Dinge wiederholen.
     
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  7. Aus der amerikanischen Neuauflage von Huckleberry Finn wurde 219 mal das Wort nigger entfernt und durch slave ersetzt. Auch das Wort "injun" wurde entfernt und durch "indian" ersetzt.
    Diese Form des Eingriffs in die Originaltexte ist unerträglich.

    Dasselbe gilt natürlich auch für die Ersetzung des "Negerkönigs" durch einen "Südseekönig" bei Lindgren.
    Es bleibt einem nur noch, Antiquariate aufzusuchen, wenn man den Originaltext lesen möchte, statt der Version, die irgendwelche Verlagsmitarbeiter für richtig halten.

    Ich warte darauf, dass irgendein durchgeknallter Verlag gegenderte Versionen von Klassikern auf den Markt bringt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2021
  8. Bremen

    Bremen Moderator

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    Der Eindruck, dass mit aller Gewalt ein anderes Gesellschaftsbild etabliert soll, ist leider kein Phänomen unserer Zeit sondern zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Aber auch wenn man den Blickwinkel auf die Gegenwart beschränkt, dann wird auch in unserer Gegenwart die Formulierung "mit aller Gewalt" leider all zu wörtlich genommen, z.B. wie hierzulande bei den Angriffen aus Reihen der Querdenker auf Journalisten bzw. die Randale der linksautonomen Szene, dem Sturm des Kapitol in den USA oder der Umgang der Regierungen sowie ihren Handlangern mit Medien und Oppositionellen Polen, Ungarn, der Türkei, Russland, China usw.

    Sorry für OT :)
     
  9. Lübecker

    Lübecker

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    Passt schon! ;) Sind halt lebhafte Zeiten.
     
  10. Geht's hier noch um die Hertha?
     
  11. Nur wenn man die Gesellschaft mit dieser oder ähnlich gelagerter Thematik permanent "nervt", ändert sich doch nichts! Getreu dem Motto: Du hast recht und ich meine Ruhe!" :zwink2:
    Ist doch wie bei einem Teenager, dem wiederholt vor seiner ersten Party gesagt wird, "aber keinen Alkohol und geraucht wird auch nicht!". Wenn man permanent mit "Warnhinweisen", Verboten, etc. konfrontiert wird, macht es das "Verbotene" doch erst recht interesant -> Trotzreaktion.
    Der "Fehlgeleitete" muss/wird im Laufe seines Lebens früher oder später selbst einsehen, dass manche Äußerungen, Vorkommnisse whatever nicht "das Gelbe vom Ei" waren. Braucht es da immer die Gesellschaft, die sich dann als "Richter" befähigt fühlt?
    Wenn es sich um strafbewehrte Handlungen handelt, "kümmern" sich ordentliche Gerichte darum, wenn sie davon Kenntnis erlangen. Die Zeiten von 'Selbst-/Lynchjustiz" sollten doch eigentlich schon lange der Vergangenheit angehören.

    @ tsubi
    Dass die Aussagen von JL und DA respektlos waren, steht außer Frage, aber da wurde evtl. während der aktiven Spielerkarriere der eine oder andere Kopfball nicht richtig angenommen bzw. stand man bei einem Freistoss mal etwas zu dicht am Torpfosten.
    Wenn jemand aus Bequemlichkeit - denn nichts anderes ist es in meinen Augen - auf eine korrekte Groß-/Kleinschreibung verzichtet, ist dieses Verhalten/Benehmen den interessierten Lesern gegenüber ebenfalls respektlos. Aufgrund Deiner Ausdrucksweise halte ich Dich allerdings für intelligenter als die beiden genannten Protagonisten, darum verstehe ich es noch weniger, dass Du keinen besonderen Wert auf eine "verständliche" Lesbarkeit Deiner Texte legst. :denk:
     
  12. steter Tropfen höhlt den Stein. Du erreichst doch nichts mit Verordnungen sondern nur durch stetige sanfte Korrektur. Und mittlerweile sind wir eben durch ebendies gesellschaftlich an einem Punkt angelangt, da Dinge öffentlich zur Sprache gebracht und nicht mehr akzeptiert werden. Genau so soll es sein, nicht durch Verbote sondern gesellschaftliche Änderung. Dass das für Ewiggestrige und natürlich Rassisten anstrengend ist, liegt in der Natur der Sache.
     
  13. peggy76

    peggy76

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    Das ist meiner Meinung nach der Punkt. Man kann Kinder nicht von allem abschotten. Und in der heutigen Gesellschaft werden sie früher oder später eben doch damit konfrontiert das nicht überall (wenn man ehrlich ist, sogar viel zu wenig) Toleranz herrscht. Die Frage die man sich als Eltern stellen sollte, möchte ich aktiv Einfluss darauf nehmen welche Werte mein Kind mitbekommt oder überlasse ich das im Zweifel anderen weil ich es nicht zum Thema gemacht habe.
     
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  14. Cyril Sneer

    Cyril Sneer

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    Was ist eigentlich los mit dir?
    Ich fand dich ja immer etwas abgehoben aber mittlerweile bist du mMn echt drüber.
    Über Fussball magst, im Werder Bremen Forum, nicht mehr reden aber einen merkwürdigen Kampf gegen Windmühlen führst doch schon?
    Ich frag mich überhaupt warum du immer hier so aus dem Sattel gehst beim Thema Rassismus.
    Du sagst, du wärst selbst damit in Berührung gekommen also vermutlich selbst betroffen.
    Ist natürlich Scheisse aber sprich doch nicht Allen Anderen ab darüber mitreden zu können, denn das machst du in meinen Augen.
    Soll das irgendeine Diskussion anstossem?
    Es gibt Rassismus und wird es auch immer geben.
    Weil es immer Leute geben wird die andere versuchen zu unterdrücken und oder sich über diese zu stellen, seien es Farbige,Behinderte,Frauen.
    Man kann und muss es bekämpfen aber ganz auslöschen wird man es nie können, weil der Mensch nun mal leider so ist.
     
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  15. Die gibt es leider. Bemerke aber oft, diese Personen sind allgemein unglücklich.
    Oft drückt man andere um sich besser zu fühlen.
    Gibt halt viele Menschen die können nicht anders, wenn man aber so drauf ist, ist die Ursache nicht bei anderen, sondern bei einem selbst zu finden.
     
  16. Du hast sicher recht.
    Sicher wird von vielen von uns, total unbewusst und über die eigentliche Bedeutung von einzelnen Ausdrücken oder Sätzen gar nicht groß nachdenkend, etwas einfach so herausgehauen.
    Sieht man es ausschließlich im Momentum und im Kreis der Anwesenden, ist vieles sicher nicht unter dem Aspekt von Rassismus gemeint.
    Sieht man es unter dem Aspekt des Großen und Ganzen, dann kann man es dem zuordnen und als rassistisch bewerten.

    Ich habe ja in meinen vorherigen Beiträgen mehrfach betont, dass ich alles, was unter dem Oberbegriffen Menschenverachtung und Gewalt zusammengefasst werden kann, total ablehne.
    Allerdings empfinde ich vieles maßlos übertrieben und an den Haaren herbeigezogen.
    Zigeunersauce darf nicht mehr als solche bezeichnet werden, Mohren-Apotheke ebenfalls nicht, Mohrenköpfe bietet urplötzlich Anlass zu Kritik.
    Ich sehe diese Ausdrücke ausschließlich als Eigennamen, in die diese Rassismusdebatte, ohne eigentlich wirklichen und gefährlichen rassistischen Hintergrund, willkürlich hereingetragen wurde.
    Wie geschrieben, aus meiner Sicht die Übertreibung pur.

    Letztlich kommt dann noch dieser ganze, sorry, Gender-Mist hinzu.
    Sicher ist es notwendig Geschlechterneutralität nicht abzuwerten, diesen Menschen die gleiche gesellschaftliche Plattform zum Leben zu geben, wie allen anderen.
    Aber, auch hier kann man übertreiben.
    Das Niveau stundenlanger Debatten in einschlägigen Talk-Shows trägt bestimmt nicht dazu bei, die Menschen aufzuwecken.
    Nein, m.M.n. gibt es nur einen Weg der Umsetzung.
    Dieser Weg ist der Umgang mit diesen und allen anderen Gruppen, die von politisch andersdenkenden Gruppen diskriminiert werden.
    Dass man im konkreten Moment, am Arbeitsplatz, im Sportverein, bei jeweden Momenten in denen Menschen aufeinandertreffen, als sozial und humandenkender Mensch Einfluss gegen solche Meinungen nimmt.

    Obwohl das möglicherweise ein weiteres Diskussionsthema eröffnet, ist im Zusammenhang mit den steigenden Rassismusmeinungen m.M.n. nicht wegzudiskutieren, dass es auch einen Bezug zu den Geschehnissen des Jahres 2015 gibt.
    Wir alle nehmen wahr, dass eine überdimensionierte Anzahl von Flüchtlingen in unser Land gekommen sind.
    Viele kamen aus Regionen, in denen ihnen unfassbares und unvorstellbares Leid wiederfahren ist.
    Diese Menschen verdienen alle Hilfe der Welt, auch von uns Deutschen.
    Diese Menschen sind es aber auch, die alle Möglichkeiten wahrnehmen, sich zu integrieren, ohne ihre Kultur zu vernachlässigen.
    Diese Menschen werden m.M.n. von den allermeisten Menschen auch wohlgesonnen im unserer Mitte aufgenommen und sind ein normales Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens.

    Aber es gibt auch den anderen Teil dieser Flüchtlinge, einen weniger erfreulichen Teil.
    Dieser Teil wird von Merkel und Co. geflissentlich totgeschwiegen.
    In Leipzig, sicher anderweitig ebenso, wurde extra ein ghettoähnliches Stadteil geschaffen.
    Da leben, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nahezu nur Ausländer aus nordafrikanischen und türkischen Gebieten.
    "Internetcafes" gibt es da, wie Sand am Meer.
    Autos aus der Oberklasse sieht man dort zu hauf.
    Aggression ist an der Tagesordnung.
    Seitens des OB wurde ein Waffenverbot ausgesprochen und ein Büro eingerichtet, in dem zwei Bürgerpolizisten für die Ornung zuständig sein sollten .. lächerlicher Populismus!
    Inzwischen wurde, sicher wegen dessen Unwirksamkeit, das Waffenverbot wieder aufgehoben.
    Ob es die Bürgerpolizisten noch gibt, weiß ich nicht.

    Die Zunahme von rassistischen Gedankengut, das Ablehnen von Ausländern, die gedankliche Beschimpfung findet in diesem Stadtteil einen riesigen Nährboden.
    Fragt mal eine Friseurin, eine Kellnerin oder Menschen, die in Vollzeit arbeiten und trotzdem aufs Amt gehen und soziale Hilfe (z.B. Wohngeld) beantragen müssen, was sie von diesem Stadtteil und den Maßnahmen des OB halten.
    Fragt mal die (Ost-) Rentner, die 45 und mehr Jahre in unterbezahlten Berufen gearbeitet haben und Altersrenten von 500,- bis 700,- netto erhalten, wie die die Sache sehen.

    Leider machen viele der so betroffenen Menschen keinen Unterschied zwischen den "guten" und "schlechten" Flüchtlingen/Ausländern.
    DAS ist nicht gutzuheißen, für mich jedoch ein sozial nachvollziehbares Denken und Handeln.
    Ich behaupte einmal, dass der überwiegende Teil dieser derartig im sozialen Abseits stehenden Deutschen keine Rassisten sind.
    Trotzdem hört man speziell in diesen Kreisen Ausdrücke, die ich mir hier erspare zu nennen.
    Sie sind zu 100% nicht richtig und nicht gutzuheißen.
    Nur wird diesem Verhalten durch falsche politische Entscheidungen, unzureichende Gegenmaßnahmen, dem Alleinelassen von karikativen Einrichtungen, etc. im großem Stil Vorschub geleistet.

    DAS ist m.M.n. eine Seite, die weit mehr Ursache für diese Rassismusscheiße ist, als die (natürlich völlig unpassende) Geschichte von Lehmann und Aogo.
    Über selbige zu diskutieren ist jedoch einfacher und spektakilärer, als die tiefergreifenden Ursachen zu beleuchten.
    Nochmals, beide haben falsch gehandelt.
    Gäbe es die Ursachen im Großformat nicht oder wenigstens nicht in diesem Ausmaß, müssten wir über die beschissenen Aussagen der Lehmann' und Aogo's vielleicht gar nicht diskutieren.
    Dann gäbe es sie möglicherweise gar nicht.

    So jetzt könnt ihr (können einige wieder) über meine Meinung herfallen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2021
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  17. Den „Führer“-Schein und das „Schwarz“-fahren gibts dann bald wohl auch nicht mehr, um das ganze mal auf die Spitze zu treiben...:ugly:
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2021
  18. So wird es kommen.
    Denkt man länger nach, wird der wohl der halbe Duden "Opfer" dieses Irrsinns.
     
  19. Das ist so ein Tick von mir, bei gesellschaftlichen Randthemen gehe ich total ab. Was für eine Frage, ein wenig wie ein Verkehrsunfall.
     
  20. opalo

    opalo Moderator

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    Wo die Ruhr einen großen Bogen macht...
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    Bitte bleibt hier bei Hertha BSC, auch wenn es eine spannende und vielschichtige Diskussion ist. Danke!
     
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