Financial Fair Play / 50+1 Regel

Dieses Thema im Forum "Vereinsfußball" wurde erstellt von [Sportfreund], 24. Juni 2009.

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Wie steht ihr zum finanziellem Fair Play der Vereine ?

  1. Wäre definitiv Sinnvoll. Ich halte es für notwendig!

    69 Stimme(n)
    79,3%
  2. Chancengleichheit ? Ging doch bisher auch ohne, ich bin dagegen.

    10 Stimme(n)
    11,5%
  3. Ist mir egal was die UEFA da plant.

    8 Stimme(n)
    9,2%
  1. dieeeter

    dieeeter Guest

    ibra wird dazu ein machtwort sprechen und dann wird das ganze eh wieder aufgehoben.
     
  2. Eine Regel des FFP ist ja das in den letzten drei Jahren die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen dürfen und sollte dies doch der Fall sein, dürfen aktuell maximal 45 Millionen durch einen privaten Geldgeber oder einen Investor ausgeglichen werden.

    Falls die 60 Millionen der UEFA-Strafe, die meines Wissens über drei Jahre verteilt ist, in diese Bilanz eingerechnet werden (?), würde es City und PSG etwas einbremsen.

    Edit: Weiß ich aber nicht, vllt wollte Platini bei der Einigung wirklich nur ordentlich Kohle für die UEFA raushauen und möchte auch in Zukunft CL-Spiele mit PSG-Beteiligung gucken.

    Denke das dies Transfers erschwert, da ein Spieler möglicherweise nun nicht zu PSG / City wechseln wird, wenn ihm nicht vertraglich zugesichert wird, dass er einen Platz im CL-Kader bekommt, da ja acht von den 21 Plätzen an in Frankreich bzw. England ausgebildete Spieler zu verteilen sind. Und falls dem so sein sollte und dafür ein anderer Top-Star dann nicht CL spielen kann, wird dieser Lust bekommen PSG / City zu verlassen.
     
  3. Tobbi

    Tobbi

    Ort:
    Deutschland
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    :lol::applaus:
     
  4. mabo

    mabo

    Ort:
    Hamburg
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    Mal schauen, ob gegen Wolfsburg genauso rigoros vorgegangen wird wie gegen PSG und ManCity. VW macht nämlich nichts anderes als die Scheichs.
     
  5. :tnx:
     
  6. Im Gegensatz zu den Scheichs ist VW aber auch einer der größten Sponsoren der UEFA, war ja u.A. ab 2009 mit SEAT exklusiver Hauptsponsor der Europa League. Die UEFA wird wohl eher nicht ausgerechnet an ihren direkten Geldgebern ein Exempel statuieren.
     
  7. Dann kann die UEFA Ihr FFP auch gleich in die Tonne kloppen.
     
  8. opalo

    opalo Moderator

    Ort:
    Wo die Ruhr einen großen Bogen macht ;-)
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  9. Ist doch so wohl mit der UEFA abgesprochen, das die "Urteile" akzeptiert werden..
     
  10. Bremen

    Bremen Moderator

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    Wieder ein Beleg, daß das FFP doch nur löchrig wie ein schweizer Käse ist:

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  11. Bremen

    Bremen Moderator

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    Kommerzialisierung im Fußball - Ein Signal aus dem hohen Norden

    Trotz der erwähnten ganz anderen Sicht, muß man die Frage, ob von den "normalen" Club zu wenig Gegenwehr kommt, wohl leider mit "Ja" beantworten, und das nicht nur, weil Didi Beiersdorfer sich wegen der Kühne-Gelder dahingehend sehr reserviert äußerte.

    Denn wenn man bedenkt, daß zum Beispiel der Eigentümer des VfL Wolfsburg Premium-Partner bei einigen Clubs der 1. und 2. Liga ist (u.a. auch bei Werder Bremen), dann liegt die Vermutung nach, daß der eine oder andere Clubverantwortliche nicht die Traute hat, sich gegen des Geschäftsgebaren eines Großinvestors im Profifußball aufzulehnen, weil er sonst riskiert, daß ein sich dem Ende neigender, lukrativer Sponsorenvertrag nicht verlängert wird. Unter diesen Voraussetzungen kann man Sponsorengelder schon als Schweigegelder apo*s*t*ro*phie*ren.
     
  12. http://www.spiegel.de/sport/fussbal...-aenderungen-der-uefa-bedeuten-a-1041743.html

    Damit dürften geregelt sein, welche Vereine in den kommenden Jahren den Ton im europäischen Fussball angeben.

    Bin mir nicht ganz sicher, ob die aufgeweichte Regelung dann sofort auf die Bundesliga zutrifft, denn der Artikel enthält auch folgende Info:

    Bin mir nicht sicher, ob die neue Uefa Regelung diese Bedingungen dann auch aushebelt. Aber natürlich muss auch nicht jedes finanzielle Engagement an eine Mehrheitsbeteiligung geknüpft sein.
     
  13. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Die aufgeweichte Regel trifft sofort auf die Bundesliga zu, wobei es beim Financial Fair Play ja auch bisher nur um die europäischen Wettbewerbe ging. Nur die Hindernisse für eine Mehrheitsbeteiligung bleiben zunächst bestehen.

    Nehmen wir mal das Beispiel Hoffenheim: Wenn es Hopp in den Kopf gekommen wäre, Hoffenheim jährlich 500 Millionen zur Verfügung zu stellen, hätte er das auch bisher schon tun dürfen. Nur wäre Hoffenheim dann nach der bisherigen Regelung für europäische Wettbewerbe gesperrt worden. Nach der erwarteten Neuregeleung nicht mehr.

    Jetzt könnte auch Mateschitz für die Dosen so richtig ernst machen. Die bisherige Regelung war schon wachsweich. Jetzt ist sie gar nichts mehr wert.
     
  14. Danke für die weiterführende Erklärung. Hierzu passend dann noch die Meldung "aus Mailand":

     
  15. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
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    Rosige Aussichten.:roll:
     
  16. Passt vielleicht ganz gut in diesen Thread:

     
  17. Nun haben sie ja entschieden, dass die 50+1 Regel Bestand haben wird und nicht angegangen werden soll! Da bin ich mal gespannt, wie das zB ein Herr Kind aufnimmt? Es war auch nur eine einfache Mehrheit und nicht wie vor Jahren einstimmig! Die Traditionalisten sind zufrieden bis zum nächsten Crash.
     
    Eisenfuss57 gefällt das.
  18. LotteS

    LotteS

    Ort:
    Burgdorf
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    Mich wuerde mal interessieren, welche Clubs dagegen gestimmt haben... :denk:

    Und auch, wie Werder gestimmt hat. Wer war denn von unserer Vereinsfuehrung ueberhaupt dort?
     
  19. opalo

    opalo Moderator

    Ort:
    Wo die Ruhr einen großen Bogen macht ;-)
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    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2018