Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Joga Bonito, 3. August 2008.

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  1. Das Ding ist ja auch, in den 90er Jahren, da waren wir der absolute Pionier eines NLZ. Alle haben uns nachgeäfft und kopiert. Das Internat mit Wolf Werner usw. Ergebnis unter anderem Simon Rolfes, Max Kruse und noch viel mehr.
    Die Konkurenz hat das dann aber weiter perfektioniert, wir hingegen in Bremer typical mal wieder in der Zeit stehen geblieben. Dieser Misstand gehört m.M. endlich behoben jnd klar auf die Agenda Werder 2030....
     
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  2. Hertha macht vor wie man 50+1 offen ins Gesicht lacht. Der Investor übernimmt 66% der Anteile aber die Stimmmehrheit verbleibt bei der Herha. Wer's glaubt...die Tennor Holding möchte für ihr Geld bzw. das ihrer Eigner ja auch was bekommen.
     
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  3. Hat sich ja aus finanziellen Gründen eh erstmal erledigt.
    Selbst wenn die Kohle da wäre. Ich glaube nicht, dass die Anwohner sich überreden lassen
     
  4. Ja, da hast du wohl recht. Die Tennor Holding wird auch irgendwann 100% einverleiben, da kann man sicher sein.
    Da kann die Hertha nur hoffen, daß Tennor nicht irgendwann das Geld ausgeht
    Besonders erstaunlich wie ruhig und geräuschlos das alles über die Bühne gebracht wurde. Wo doch die Ultras der Hertha Kommerz sehr kritisch gegenüber standen.....
    Habe nix vernommen dass es ihnen unangenehm wäre dass Hertha diesen Weg ging..... Die Vision vom Big Shitty Club hat auch sie überzeugt wie es scheint
     
  5. Abgesehen von der jetzigen Situation muss ich doch die Notwenigkeit eines NLZ für Werder erkennen.
    Dies hat man ja auch erkannt, recht spät, aber dennoch :top:.
    Statt aber auf den Bau des NLZ in der Pauliner Marsch zu beharren und dies als untauglichen Versuch zu erkennen,
    hätte man mMn eine Verwirklichung dieses notwendigen Projektes andernorts betreiben sollen.
    Hat man ja auch ins Auge gefasst (HHG), nur dann gäbe es auch keine finanzielle Beteiligung seitens des Landes.
     
  6. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Finch_Farm
    Nur zum Vergleich.... Everton baute auch sein Trainingsgelände außerhalb der Stadt (Halewood), hat sogar einen Sponsor (USM Finch Farm) dafür. So ließe es sich auch finanzieren.....
    Warum sollte es nicht außerhalb Bremens sein? Wenn du neu baust kannst du gleich nach modernsten Richtlinien und Anforderungen alles erfüllen
     
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  7. Tradition ist alles schön und sollte man auch irgendwo leben.
    Wenn du dich dadurch aber selber limitierst und ausbremst, und eher Nachteile erfährst, solltest du auch mal mit dieser Tradition brechen. Wenn es den Verein nach Vorne bringt.

    Wir spielen im Wohninvest WESER STADION, die RAUTE ist unser LOGO und ERKENNUNGSZEICHEN. Ebenso die Farben GRÜN und WEIß....
    Und das ist doch schon TRADITION PUR!!!
    :schal::schal::schal::schal::schal:
     
  8. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
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    Wobei mir das Tennor-Engagement ein wenig suspekt erscheint. In Summe gehen 374 Millionen an den Verein, welches geschätzt die Hälfte seines Vermögens wären. Es wäre nicht die erste Blase, die bei Windhorst platzt. Schade, das man nicht dahinter gucken kann.
    Wozu war noch mal die 50+1-Regel? :( Alles eine Farce!
     
  9. Windhorst investiert soweit ich weiß nicht selber sondern sammelt von anderen Kapital ein und investiert dieses. Diese "anderen" wollen natürlich Rendite sehen. Frage ist nur, wie sie diese realisieren. Der eine Weg wäre die Wertsteigerung von Spielern, aber da muss man erst mal 374mio zusammenbekommen, das dürfte unmöglich sein. Der andere Weg ist die Wertsteigerung des Vereins und damit der Anteile. Windhorsts Plan wird sein, dass Investoren sich irgendwann auszahlen lassen wenn ihre Anteile zb 30% im Wert gestiegen sind (oder wie viel auch immer sie mit dem Invest planen, aber für diese Steigerung hatte man ursprünglich den Flipper geholt). Diese Anteile verkauft er dann wieder neuen Interessenten die auf die dauerhafte Inflation im Fußball setzen und er behält ein Delta. Und so weiter. Frage ist jetzt, ob die Hertha ein Schnäppchen war und mit dem Geld von der aktuellen Situation profitiert, oder ob es im Fußball durch sinkende Umsetze einen generellen Wertverfall gibt und die Investoren wegrennen. Dann sitzt Tennor auf einem Haufen relativ wertloser Anteile und um zu retten was zu retten ist, vertickert er den Verein an irgendeinen arabischen Scheich der ein Spielzeug sucht.
     
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  10. Das würde ich nicht mal der Hertha gönnen....
    Auch wenn da alles andere als Sympathien für den Club vorhanden sind
    Ist nunmal ein Risiko wenn du dich "verkaufst"..... Der Versuch von Dieter Hoeneß, die Hertha in Rekordzeit und mit Brachialgewalt nach oben zu pushen scheiterte damals auch....
     
  11. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
    Kartenverkäufe:
    +2
    Genaus so wird es kommen, denn um bei dem eingesetzten Kapital den BEP zu erreichen, muss Hertha in die CL-Ränge, dazu müsste Hertha die Mannschaft verbessern, was wiederum Geld kostet. Es braucht dazu einen langen Atem und ob die Kapitalgeber diesen haben? Es bleibt spannend.

    E: Beim stöbern stoße ich auf diese Meldung:
    https://www.sport1.de/fussball/bund...ndhorst-erwartet-angriff-auf-champions-league
    Das passt zum Thread.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2020
  12. Juri

    Juri

    Ort:
    NULL
    Hertha ist ein Dreck, genauso wie der BVB oder Red Bull.
    Wenn man sieht, wie Red Bull die 50+1 Regelung mit einer komischen, ominösen Satzung umgeht (man kann quasi gar nicht stimmberechtigtes Mitglied werden)...
    Die ganzen Leute, die sich über die Entwicklung des Profifußballs aufregen, warum stellen sie nicht mal diese "Vereine" an den Pranger. Jeder hat die Wahl, das ist keine Pflicht, sich einem windigen Investor an den Hals zu werfen. Gladbach und Freiburg zeigen z.B. aktuell, dass es auch ohne geht.
     
  13. Ich denke man sollte diese Investoren Beispiele nicht verteufeln sondern eher das Muster dahinter erkennen. Wenn wie vom Vorredner ausgeschmückt "Hertha Dreck ist" war Werder es früher auch: Werders Aufstieg zum dem Traditionsclub wie wir ihn heute kennen, begann in den 50iger und 60iger Jahren des Letzten Jahrhunderts und war geprägt von schlauer Umgehung des damaligen superkonservativen Regelwerks des Amateurstatus. Diese Art von visionärer (und gelegentlich fast krimineller) Energie fehlt Werder halt zur Zeit, die B's haben es nicht, und der sicherlich sehr fähige F ist nur darauf bedacht keine Fehler zu machen. Dabei wäre trotz Corona die Gelegenheit günstig Investoren aus dem Norden (inkl Hamburger Grossraum) ans Land zu ziehen, da der Hamburger Hauptkonkurrent ersteinmal weiter weg von Champions und Euro League Ambitionen ist. Im Augenblick regiert bei Werder mehr die Angst vor dem weiteren Abstieg des Vereins in die Bedeutungslosigkeit als die Lust ins Risiko zu gehen. bestes Beispiel ist die Aussendarstellung bei der letzten Pressekonferenz: anstelle das bestehende Minus aufzulisten greift man vor und rechnet ein zu erwartendes Minus nach Beendigung der nächsten Saison 2021 aus. Dass dabei rauskommt Leistungsträger abgeben zu müssen und damit das erneute selbstverschuldete Verfehlen der internationalen Wettbewerbe entschuldigt wird, ist dem Verlust von Visionen und dem Prinzip Angst zuzuschreiben. Dabei wäre die Vision von Champions und Euro League Ambitionen so wichtig nicht nur um Investoren anzulocken sondern auch um Werder wieder einen gewissen Stellenwert zu verschaffen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2020
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  14. Das bleibt leider ein Traum .
    Hier bei WERDER wird weiter der einzig wahre Weg beschritten , und der führt uns ins Nirvana .
    Ohne das " große Geld " von Außen , wird es ein ewiges Hamsterradrennen gegen den Abstieg .
     
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  15. Bremen

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    Windhorst ist wegen Veruntreuung vorbestraft, so daß es schon fahrlässig erscheint, wenn Menschen für seine Geschäfte ihre Schatullen öffnen. Dem würde ich nicht einmal eine rostige Schraube anvertrauen.
     
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  16. Uli Hoeness ist auch Vorbestraft , und der geht auch durch jede Tür .
     
  17. Bremen

    Bremen Moderator

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    Hoeneß hat jedoch "nur" den Staat = die Steuerzahler besch... nicht irgendwelche Anleger, die ihm ihr Geld anvertrauten. Juristisch und moralisch ist das, was Hoeneß tat, selbstverständlich ebenso verwerflich.
     
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  18. Ergo : beschiss bleib beschiss
    Marschmeyer fällt mir dazu grad ein . Best Freund vom Gerhard S.
    Und Windhorst war best Freund vom Helmut K. Ist doch alles ganz normal und schöne heile Welt .:kotz:
     
  19. @Bremen: klar - schlimmer als KEIN Investor ist ein FALSCHER Investor, aber macht Werder das richtig - sich nicht zu früh verkaufen zu wollen? Irgendwann wollen alle, dann ist es zu spät. Wenn man meiner Glaskugel damals getraut hätte: Die Situation von Werder zwischen 2004 und 2008 wäre wohl am günstigsten gewesen - der Finanzmarkt war ueberhitzt und Werder in einer attraktiven Position. Was hätte ein guter geführter Verein wie Werder nicht alles mit den Gazprom Millionen bewegen können? Damals hätte man versuchen sollen irgendeinen Scheich oder RB Teilhaber werden zu lassen, aber hinterher ist man ja immer schlauer.
     
  20. Bremen

    Bremen Moderator

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    Das sehe ich ganz genau so. Die CL-Jahre wären auch ohne einen Blick in die Glaskugel die beste Zeit für den Verkauf von KGaA-Anteilen gewesen. Ich vermute jedoch, daß die Altvorderen bei Werder (WL & Co.), die trotz dem e.V. vor den finanziellen Risiken des Profigeschäfts bewahrenden Ausgliederung des Profifußballs möglichst viel so belassen woll(t)en, wie es war/ist, dies verhinderten. Somit hätte zB ein Stadion mit einem Fassungsvermögen gebaut werden können, welches in Zuschauerkapazität nicht zwischen 8.000 - 12.000 Plätzen der Konkurrenz in Frankfurt, Köln, Mönchengladbach etc. hinterherhinkt.
     
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