Coronavirus - die Folgen für den Fussball

Dieses Thema im Forum "Vereinsfußball" wurde erstellt von Karl Bödefeldt, 8. März 2020.

Diese Seite empfehlen

  1. Glaube nicht, dass das so nochmal passiert.
     
  2. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
    Kartenverkäufe:
    +2
    So noch einmal nicht, aber anders prägend.
     
  3. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/zwei-blutwerte-erlauben-prognose-ueber-covid-19-verlauf/

    Hochinteressant und genau DA muß man künftig ansetzen! Es macht wenig Sinn, die Welt und die gesamte Bevölkerung lahmzulegen, sondern man muß die besonders gefährdete Menschengruppe versuchen zu schützen und besonders effizient zu behandeln. Zugegeben, man kannte das Virus und seine Gefährlichkeit zu wenig, aber nun kennt man es immer besser. Und entsprechend sollte man jetzt gezielt vorgehen, zumal jetzt auch die so wichtigen Schutzausrüstungen und Tests in den Bereichen der Gefährdeten (Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, mobile Pflege etc.) vorhanden sind.
    Dieser Bericht zeigt auch auf, warum gerade in den Armenvierteln dieser Welt wie jetzt aktuell in Lateinamerika die Coronaauswirkungen so schlimm sind, nämlich wegen der oft schlechten Immunabwehrkräfte der Menschen und durch die extrem schlechten und beengenden Wohnverhältnisse. Und warum in Schweden fast nur Heimbewohner zu Tode kamen und warum gerade in den USA mit ihren extrem vielen übergewichtigen Menschen die Auswirkungen so schlimm sind.
    Schweden HÄTTE alles richtig gemacht, WENN sie die älteren Menschen gerade in den Heimen besser geschützt HÄTTEN. Denn der totale Lockdown -das zeigt sich jetzt immer mehr- war eigentlich völlig überflüssig und übertrieben.

    Und auch das (ausgerechnet von Virologe Drosten!) macht Hoffnung:

    https://www.express.de/ratgeber/ges...-drosten-virus-koennte-bald-mutieren-36833504

    Und damit sollte auch die Zeit des vielerorts unsinnigen Maskentragens und erst recht unsinniger Be/Einschränkungen bald vorbei sein.
     
  4. Das Gleiche kannst du dich jährlich zur Grippesaison fragen, wo der Impfstoff für die neue Mutation auch ins Blaue geraten wird.
     
  5. @opalo, du wolltest die Berechtigungen wissen:

    [​IMG]

    P.S.: Die Schweden hätten alles richtig gemacht, wenn sie nicht alles falsch gemacht hätten :lol:
     
    T0RSTIN0, opalo und carlos2308 gefällt das.
  6. Die Autoren des "The Hammer and the Dance" Artikels haben eine weitere Veröffentlichung herausgegeben in der sie sich mit Schweden beschäftigen. Lesezeit über 30 Minuten, sehr ausführlich also. Die Schlussfolgerungen:

    • Sweden is suffering tremendously in cases and deaths. Yet few people have been infected yet. They are a long way from Herd Immunity.
    • Between 0.5% to 1.5% of infected die from the coronavirus.
    • Left uncontrolled, it can kill between 0.4% and 1% of the entire population.
    • Many more suffer conditions we don’t yet understand.
    • Unfortunately, that death and sickness toll is far from having bought us Herd Immunity anywhere in the world.
    • Only protecting those most at risk sounds great. It’s a fantasy today.
    • Even if Sweden’s economy has remained mostly open, it has still suffered as much as others.
    • From now on, it might start doing worse.
    • Sweden now has regrets. But not enough. It can control the virus without a lockdown if it acknowledges its mistakes and takes the right measures.
    • Other countries, like the US or the Netherlands, are toying with a Herd Immunity strategy. It will only cause more economic loss and death.
    tl;dr: Die Zusammenfassung auf Deutsch
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2020
    marc666 und Theonlein gefällt das.
  7. Na da bin ich ja mal gespannt wie die Schausteller das hinbekommen wollen....vielleicht die Außenbereiche. Aber niemals die Hallen....

    Verbot von Großverantsaltungen bis Ende Oktober
    Dagegen soll das bis Ende August geltende Verbot für Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober grundsätzlich verlängert werden. Jedoch sieht die Einigung auch Möglichkeiten für Ausnahmen zu. Das Verbot gelte für solche Veranstaltungen, „bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist“.

    Der Schaustellerverband des Landes Bremens beispielsweise hofft, dass für den Freimarkt eine Ausnahme gemacht wird, sodass er von diesen Regelungen nicht betroffen ist. Das Volksfest zieht jährlich etwa vier Millionen Menschen an. Er ist in diesem Jahr vom 16. Oktober bis 1. November geplant.
     
  8. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
    Kartenverkäufe:
    +2
    Das kann nicht klappen, selbst am Wurststand nicht.
     
  9. Freimarkt? Darauf hoffen die noch? Naja...
     
  10. Ufert immer mehr aus, schon zwei Drittel aller getesteten positiv, über 600! Und über 7000 in Quarantäne! Kompletter Lockdown für Gütersloh droht!

    Geradezu absurd und hochgradig lächerlich, wie die Firma das öffentlich begründet: Angeblich hätten sich ausländische Mitarbeiter bei Kurzreisen in ihren Heimatländern wie Polen, Rumänien oder Bulgarien angesteckt. Wenn die sich wenigstens vorher mal über deren Infektionszahlen erkundigt hätten, die sind nämlich um Längen besser als die in Deutschland.

    Für mich sind diese Gewerbebetreiber ein Dreckspack, bei denen hoffentlich jetzt endlich mal richtig aufgeräumt wird. Was da u.a. heimlich gedrehte Videos aufzeigten, ist menschenverachtend. Und es ist bezeichnend und erklärt vieles, das Fleisch z.B. in Rumänien teurer ist als bei uns! Eigentlich unfassbar!
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juni 2020
  11. Bremen

    Bremen Moderator

    Kartenverkäufe:
    +4
    Die Hoffnung sei den Schaustellern gegönnt, doch wie soll bei einer Kirmes der Sicherheitsabstand gewahrt bleiben? Das ist doch völlig utopisch.

    Übrigens: die beiden anderen großen Volksfeste im Herbst - Oktoberfest in München und Canstatter Wasen in Stuttgart - wurden bereits im April abgesagt.
     
    neuegrünewelle gefällt das.
  12. Eben!

    Dennoch darf es so für die Schausteller nicht weitergehen. Warum erteilt man z.B. nicht die Genehmigung, z.B. diverse Fahrgeschäfte und Buden für längere Zeit (so sparen auch die Schausteller ständige Auf- und Abbaukosten und Umzugskosten) auf dem Freimarktgelände aufschlagen zu dürfen? Alles weiträumig und mit viel Abstand, dazu klare Regeln im Sinne des Coronaschutzes, vor allem Begrenzung der Besucherzahl. Macht man glaub ich jetzt auch in anderen Städten (Dortmund?) und könnte mMn auch funktionieren, wenn man es gut organisiert.

    Ist doch auch was schönes, an einem lauen Sommerabend z.B. auf dem Riesenrad zu fahren oder eine Achterbahnfahrt zu unternehmen. Und den Schaustellern könnte man mit reduzierten Standgebühren finanziell entgegenkommen. Wäre für Stadt und Schausteller eine Win-Win-Situation.
     
  13. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
    Kartenverkäufe:
    +2
    In einem Lübecker Nachbarort steht am Wochenende immer ein großer Wagen, dort kann man Waffeln, Mandeln, Lebkuchenherzen, Bratwurst etc. kaufen, das ganze als Drive-In :D
     
  14. WOMLSascha

    WOMLSascha

    Ort:
    50km zum SVW
    Kartenverkäufe:
    +6
    Die Frage ist doch, ob sich sowas wirklich lohnt. Denn nicht immer ist kleine Einnahme besser als keine Einnahme, denn wenn ich zum generieren der kleinen Einnahme mehr Kosten habe als Einnahmen, dann lohnt sich das nicht. Denn aufgrund der Corona-Regel wird ja bei trotz eventuell "weniger Kundenfrequenz" ggf. mehr Personal benötigt. Das ist hier z.B. der Grund warum einige "Mittagstischanbieter" immer noch nur zum Mitnehmen anbieten.
     
  15. Klar, das muß dann abgewägt werden: z.B. mein o.a. Szenario oder alles liegen lassen und auf einen Impfstoff warten. Bleibt nur die Frage, ob die Aussteller das überleben. Der Staat kann nicht allen Menschen und Unternehmen die Zeit der Überbrückung bezahlen.
     
  16. Bei 60 Millionen (in dem Werk an die 30.000 täglich!!!) jährlich in Deutschland zum Teil qualvoll ermordeten Schweinen (Von Hühnern rede ich erst gar nicht!), die nur auf der Fahrt zu Tönnies erst- und einmalig in ihrem Leben Sonnenlicht sehen, ist dieser Begriff eine Farce, tut mir leid.

    Unfassbar ist nicht der Preis des Fleisches sondern eher, wie mit Tieren umgegangen wird!

    Kurz nur mal die ersten beiden Artikel aus dem Tierschutzgesetz:
    § 1
    Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

    § 2
    Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
    1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
    2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,

    Es gab schon immer Zoonosen und wird noch weitere und wahrscheinlich sogar welche mit höherer Mortalitätsrate geben, wenn weiter so mit Tieren umgegangen wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2020
    neuegrünewelle gefällt das.
  17. Volle Zustimmung! Ich muß aber anmerken, das sich mein Beitrag NUR auf die "menschenverachtende" Behandlung der zumeist osteuropäischen Arbeiter bezog.
    Bezüglich der Tierhaltung sehe ich es auch genau so wie Du. Hier muß unbedingt schnellstmöglich was passieren. Unfassbar ist für mich beides, der geradezu absurde Preis des Fleisches (den letztlich aber vor allem die Verbraucher mit ihrer Geiz- und Billigmentalität zu verantworten haben!) UND der Umgang mit den Tieren.
     
    T0RSTIN0 gefällt das.
  18. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
    Kartenverkäufe:
    +2
    Ich denke auch, das erst die vermehrte Nachfrage nach billigem Fleisch die Malaise um Tierhaltung und Fleischprodiktion hervorgerufen hat.
    Mehr Restriktionen bei der Tierhaltung hätten eine Verteuerung des Fleisches zur Folge, was wiederum den Konsum einschränken könnte.
    Fleisch muss wieder etwas besonderes werden!
     
    neuegrünewelle gefällt das.
  19. Wurde ja letztens im TV deutlich dargestellt, der Verbraucher kauft zum allergrößten Teil die Billigfleischprodukte. Logische Folge dessen ist, das die Supermärkte dann auch diese Warengruppe bevorzugt einkauft.
    Ich weiß, das dies ein schwieriges Thema ist, weil viele Menschen wirklich mit jedem Euro rechnen müssen. Dennoch darf es so einfach nicht weitergehen.