3:2 Sieg gegen Mühlhausen zum Saisonabschluss

Verabschiedung von Constantin Cioti und Kirill Skachkov
Vereinspräsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald (ganz links) verabschiedete vor Beginn des Spiels gegen Mühlhausen die beiden Spieler Constantin Cioti und Kirill Skachkov (zweiter und dritter von links). Im Hintergrund sind Cheftrainer Cristian Tamas und ganz rechts Teammanager Sascha Greber mit im Bild.
Tischtennis
Sonntag, 02.04.2017 / 16:47 Uhr

Im letzten Spiel der Saison bekamen die Zuschauer in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle noch einmal tollen Sport geboten. Werder besiegte die Gäste vom Post SV Mühlhausen nach einer spannenden Partie mit 3:2 und sorgte für einen versöhnlichen Abschluss einer sehr schwierigen Saison. Vor Spielbeginn wurden Constantin Cioti und Kirill Skachkov von Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald verabschiedet.

Der Präsident des SV Werder Bremen Dr. Hubertus Hess-Grunewald dankte sowohl Constantin Cioti als auch Kirill Skachkov für ihren großen Einsatz für den SV Werder Bremen. Constantin Cioti hat immerhin insgesamt 10 Jahre für die Werderaner gespielt und den größten Triumph der Vereinsgeschichte miterlebt und mitgestaltet. Im Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2013 gegen TTF Liebherr Ochsenhausen trug er mit seinem 3:2 Sieg gegen Tiago Apolonia maßgeblich zum 3:0 Gesamtsieg bei. Constantin Cioti wechselt in der neuen Saison zum Ligakonkurrenten TTC Zugbrücke Grenzau.

Kirill Skachkov war zwei Spielzeiten für die Werderaner aktiv und erreichte mit den Werderanern die beiden Endspiele um den ETTU-Cup gegen Weinviertel Niederösterreich. Leider konnten die Werderaner den ETTU-Cup nicht gewinnen, aber auch das Erreichen der Finalspiele war schon ein großartiger Erfolg für die Mannschaft. Kirill Skachkov schließt sich im nächsten Jahr der Mannschaft von Jura Morez TT an. Die Mannschaft spielt in der ersten französischen Liga Pro A.

Ein weiterer Abschied wurde am heutigen Nachmittag ebenfalls verkündet – allerdings auf der Seite der Gäste des Post SV Mühlhausen. Der langjährige Werderaner Lars Hielscher beendet seine aktive Laufbahn in der TTBL und wird zukünftig als Assistenztrainer der deutschen Nationalmannschaft für den DTTB arbeiten.

Nach den Verabschiedungen konnte das Spiel beginnen. Leider konnte sich Constantin Cioti nicht als aktiver Spieler von den Bremer Zuschauern verabschieden, da er verletzungsbedingt nicht antreten konnte. Somit traten die Werderaner in der Aufstellung Bastian Steger, Hunor Szöcs und Kirill Skachkov an.

Im ersten Spiel des Nachmittags bekam es Bastian Steger mit dem amtierenden rumänischen Meister und Trainingskollegen Ovidiu Ionescu zu tun. Der erste Satz war heiß umkämpft und Steger zeigte beim Stand von 14:14 eine extrem faire Geste, indem er Ionescu einen Punkt zusprach, der von den Schiedsrichtern bereits für ihn entschieden worden war. Der nächste Punkt ging ebenfalls an Ionescu und somit ging der Rumäne mit 1:0 in Führung. In den nächsten beiden Sätzen dominierte der Rumäne dann das Spiel und siegte somit mit 3:0.

Hunor Szöcs traf im nächsten Duell auf den Österreicher Daniel Habesohn. Ihm gelang im ersten Satz ein guter Start ins Spiel und entschied den Satz sicher mit 11:5 für sich. Doch danach wendete sich das Blatt. Habesohn holte die Sätze zwei bis vier jeweils knapp mit 11:9, 11:8 und 11:8. Damit gingen die Werderaner mit einem ernüchternden 0:2 Rückstand in die Pause.

Die Hoffnungen ruhten nach der Pause natürlich auf Kirill Skachkov, der sein letztes Spiel vor heimischen Publikum gegen den Ex-Werderaner Lars Hielscher absolvieren durfte. Hielscher war vor dem Spiel noch wegen Verletzungsproblemen behandelt worden – davon war im ersten Satz allerdings nicht ganz viel zu spüren. Er gewann diesen Satz mit 11:9 und der Druck für Skachkov war danach noch größer. Doch Skachkov ließ sich davon nicht beeindrucken und schaffte die Wende im Spiel durch den Sieg im zweiten Satz mit einem 13:11 in der Verlängerung. Die Sätze drei und vier gingen dann mit 11:5 und 11:9 ebenfalls an Skachkov. Der Anschluss war somit wieder hergestellt.

Nun stand das Duell der beiden Spitzenspieler auf dem Programm – Bastian Steger gegen Daniel Habesohn. Habesohn erwischte den besseren Start ins Spiel und ging mit 1:0 in Führung. Doch Bastian Steger wollte am heutigen Tag nicht noch ein Spiel verlieren und steigerte sich in den nächsten Sätzen deutlich – die Sätze zwei bis vier gingen verdient an die Nummer eins der Werderaner. Der Ausgleich zum 2:2 war geschafft.

Das letzte und entscheidende Spiel sollte einige Brisanz mit sich bringen. Hunor Szöcs und Ovidiu Ionescu standen sich im März 2017 im Endspiel um die nationale rumänische Meisterschaft gegenüber. Ionescu konnte das Endspiel für sich entscheiden. Außerdem kennen sich die beiden bestens aus der gemeinsamen Trainingsarbeit in der Werder-Trainingsgruppe. Das Spiel sollte für die Zuschauer der krönende Abschluss eines hoch interessanten Tischtennis-Nachmittags werden. In allen fünf Sätzen ging es knapp und spannend zu und am Ende hatte Hunor Szöcs beim 3:2 Sieg das bessere Ende für sich. Unter dem Jubel der Bremer Zuschauer verwandelte Szöcs den ersten Matchball zum 11:8 und somit zum Gesamtsieg.

Die Einzelergebnisse des Spiels SV Werder Bremen - Post SV Mühlhausen 3:2:

Bastian Steger - Ovidiu Ionescu 0:3 (14:16, 6:11, 8:11)

Hunor Szöcs - Daniel Habesohn 1:3 (11:5, 9:11, 8:11, 8:11)

Kirill Skachkov - Lars Hielscher 3:1 (9:11, 13:11, 11:5, 11:9)

Bastian Steger - Daniel Habesohn 3:1 (6:11, 11:9, 11:8, 11:8)

Hunor Szöcs - Ovidiu Ionescu 3:2 (9:11, 15:13, 15:13, 9:11, 11:8)

von Stefan Dörr-Kling

 
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