Das ewige Duell

Nordderby am Freitag

Florian Grillitsch und Co. verloren im Hinspiel 1:3. Am Freitag wollen es die Grün-Weißen besser machen (Foto: Heidmann).
Profis
Donnerstag, 21.04.2016 // 10:24 Uhr

Nur wenige Tage nach dem Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern mit dem unglücklichen Ausscheiden folgt gleich die nächste wichtige Aufgabe für die Grün-Weißen. Der SV Werder trifft am Freitag, 22.04.2016 um 20.30 Uhr (ab 20.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE) im Nordderby zum 104. Mal im Oberhaus auf den Hamburger SV. Bei einem Sieg könnte Werder mit dem Rivalen aus Hamburg punktemäßig gleichziehen. "Auf dieses Spiel muss man sich einfach freuen. Es ist ein Derby, ein Flutlichtspiel am Freitagabend, ein sehr wichtiges Spiel für uns", zeigt sich Zlatko Junuzovic voll motiviert. Cheftrainer Viktor Skripnik erwartet einen unangenehmen Gegner: „Aufgrund der letzten Niederlagen erwarten wir keinen Gegner, der uns entspannt Fußballspielen lässt. Die Hamburger werden bissig sein vor heimischer Kulisse und auch aggressiv nach vorne spielen. Wir müssen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen,“ so der Werder-Coach.

Warum Claudio Pizarro besonders gerne gegen die Hamburger spielt, welcher Werder-Akteur der beste Torvorlagengeber in diesem Jahr ist und wann das letzte Nordderby an einem Freitagabend stattfand, hat WERDER.DE im Folgenden zusammengetragen.

Zlatko Junuzovic: Mit sechs Torvorlagen bester Vorbereiter im Jahr 2016. (Foto: nordphoto).

Wussten Sie schon, dass …

… Zlatko Junuzovic seine Mitspieler dieses Jahr besonders viele Tore serviert? Mit sechs Torvorlagen ist der Österreicher ligaweit der beste Vorbereiter der Rückrunde. Allein im letzten Heimspiel gegen Wolfsburg war er an allen drei Treffern beteiligt. Aktuell liegt "Juno" bei elf Assists.

... das Nordderby eine historische Partie ist? Werder Bremen und der HSV treffen im Oberhaus zum 104. Mal aufeinander, das ist Rekord. Keine Begegnung gab es in der Bundesliga-Historie häufiger als das Nordduell. Die Grün-Weißen haben dabei mit 37-33 Siegen die Nase knapp vorn. 33-mal endete das Duell mit einem Unentschieden.

... Werder in der Rückrunde nur zweimal ohne eigenen Treffer blieb? Insgesamt 25 Tore erzielte das Team von Cheftrainer Viktor Skripnik, gleich viele wie Dortmund und Gladbach. Einzig Tabellenführer Bayern München hat mit 26 Toren noch eines mehr geschossen. Nur in Ingolstadt und bei den Bayern konnte der SVW kein eigenes Tor erzielen.

... das Freitagsduelle zwischen den beiden eine Seltenheit sind? Zuletzt trafen der HSV und der SV Werder am 23.10.1998 an einem Freitag aufeinander. Das Spiel endete - mit Cheftrainer Viktor Skripnik und Co-Trainer Torsten Frings in der Startelf - 1:1. Allerdings sind Freitagspartien kein gutes Pflaster für die Bremer. Werder gewann keines der sechs Freitagsspiele gegen Hamburg (vier Remis, zwei Niederlagen). In nur einem der letzten 15 Bundesliga-Spiele an einem Freitag konnte der SVW drei Punkte einfahren, ansonsten gab es vier Unentschieden und zehn Niederlagen. Zeit, diese Bilanz aufzubessern.

... die Standards von Werder eine Waffe sind? In der Hinrunde ließen die Grün-Weiße diese Tugend etwas vermissen, trafen nur fünfmal nach Standard-Situationen. Doch in der Rückrunde sieht es mit zwölf Werder-Toren nach Standards besser aus, dieser Wert ist Ligabestwert.

... Papy Djilobodji wieder in der Bundesliga dabei ist, aber HSV-Keeper Rene Adler zuschauen muss? Werders Chelsea-Leihgabe hat seine Drei-Spiele-Sperre abgesessen und steht dem Trainerteam nach dem Einsatz im Pokal auch in der Liga wieder zur Verfügung. Rene Adler muss das 104. Nordderby hingegen von der Tribüne aus verfolgen. Der HSV-Torwart sah am letzten Spieltag in seinem 236. Bundesliga-Spiel seinen ersten Platzverweis.

... Thomas Eichin gegen den HSV die gewisse Coolnes fordert? „Wir werden auf eine kampfstarke, aggressive Hamburger Mannschaft treffen. Da müssen wir dagegen halten. Wir müssen den Schwung aus dem Pokalspiel mitnehmen, aber bei all der nötigen Aggressivität auch unsere Coolness zeigen. Ich bin überzeugt, dass wir das tun werden", so der Geschäftsführer Sport.

... Werder gegen den HSV
besonders gerne unter Flutlicht spielt? In den letzten sieben Duellen unter Flutlicht konnten die Grün-Weißen gleich sechs Spiele für sich entscheiden. Die einzige Niederlage gab es im UEFA-Cup-Hinspiel 2009.

… sich der HSV und Werder nur  ungerne die Punkte teilen?
Das letzte Unentschieden zwischen den beiden Nordrivalen gab es im Mai 2010, damals ein 1:1 in Bremen. Die folgenden elf Duelle in der Liga hatten immer einen Sieger – sieben Mal hieß dieser Werder Bremen.

… Viktor Skripnik einen besonderen Bezug zum HSV hat? 138 Mal lief der Ukrainer für die Grün-Weißen im deutschen Oberhaus auf und erzielte als Defensiv-Spieler sieben Tore. Der letzte Treffer seiner aktiven Laufbahn gelang ihm am 1. Mai 2004 im Heimspiel gegen den Hamburger SV. Per Foulelfmeter erzielte Skripnik den 6:0-Endstand – der bis heute höchste Sieg des SVW in einem Nordderby.

Gegen kein anderes Team lieferte der "Piza-Express" so häufig: 19-Mal traf Pizarro schon gegen den HSV (Foto: nordphoto).

… der "Piza-Express" besonders gerne in Hamburg liefert? Ganze 19-mal traf Werders peruanische Tormaschine in 25 Bundesligaspielen gegen Hamburg. Gegen kein anderes Team traf der Peruaner in der Bundesliga öfter. Lieblingsgegner.

… dass das  104. Nordderby ein großes Ehemaligentreffen ist? So spielte Clemens Fritz von 2001 bis 2003 mit HSV-Trainer Bruno Labbadia beim Karlsruher SC. Anschließend wechselte Werders Kapitän zu Leverkusen, wo er drei Jahre mit Rene Adler im Bayer-Kader stand. Auch Emir Spahic und Levin Öztunali spielten einst gemeinsam in Leverkusen. Zwischen 2013 und 2015 waren beide Spieler der Werkself. Nicolai Müller und Anthony Ujah spielten die Saison 2011/12 gemeinsam beim FSV Mainz, Fin Bartels und Michael Gregoritsch 2013/14 beim FC St. Pauli. Ganze vier Jahre waren Jannik Vestergaard und Sven Schipplock Teamkollegen bei der TSG Hoffenheim.

... eine frühzeitige Anreise zum Volksparkstadion empfohlen wird? Aufgrund der angespannten Verkehrssituation rund um das Stadion (Elbtunnel und Baustelle hinter dem Tunnel) sollte genügend Zeit für die Anfahrt eingeplant oder die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden, um rechtzeitig zum Anstoß im Stadion zu sein.

 ... dieses Match im Live-Ticker auf WERDER.DE und mobil auf dem Smartphone verfolgt werden kann? Ab 20.15 Uhr berichtet das Club-Media-Team live aus dem Hamburger Volksparkstadion und wird abermals über die gesamte Spielzeit auf Ballhöhe sein.

... das Werder-Tippspiel gegen den HSV läuft? Unter dem Motto "Tippe gegen unsere Stadionsprecher" können alle grün-weißen Fans zeigen, dass sie echte Fußball-Experten sind. An jedem Spieltag winken dabei tolle Preise. Wenn ihr es "Arnie" und "Stolli" zeigen wollt, meldet euch einfach hier an.


Zusammengestellt von OPTA und WERDER.DE

 
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33

Jaroslav

Drobny

24

Gotoku

Sakai

5

Johan

Djourou

4

Emir

Spahic

22

Matthias

Ostrzolek

28

Gideon

Jung

8

Lewis

Holtby

27

Nicolai

Müller

11

Michael

Gregoritsch

7

Ivo

Ilicevic

10

Pierre-Michel

Lasogga

42

Felix

Wiedwald

23

Theodor

Gebre Selassie

7

Jannik

Vestergaard

3

Papy

Djilobodji

2

Santiago

García

11

Florian

Grillitsch

5

Sambou

Yatabaré

8

Clemens

Fritz

22

Fin

Bartels

16

Zlatko

Junuzovic

14

Claudio

Pizarro

Kader

30 Hirzel
18 Diekmeier
3 Pereira Reis
36 Schipplock
14 Hunt
21 Bahoui
20 Kacar

Kader

18 Tremmel
4 Gálvez
6 Kleinheisler
11 Öztunali
21 Ujah
37 Sternberg
39 Fröde
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Skripnik: "Die Jungs sind heiß aufs Derby!"

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Hamburger SV - SV Werder Bremen (HL)

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Hamburger SV - SV Werder Bremen

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Skripnik: "Müssen positiv bleiben!"

Bitteres Ende einer Mammutwoche: Werder verliert 1:2 beim HSV

Luftduell zwischen Papy Djilobodji und Michael Gregoritsch - dahinter lauert Torschütze Pierre-Michel Lasogga (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 22.04.2016 // 22:34 Uhr

von Maximilian Hendel

Ganz bitter! Vor 57.000 Zuschauern im selbstredend ausverkauften Volksparkstadion musste Werder Bremen am 31. Spieltag im 104. Nordderby beim Hamburger SV eine knappe 1:2 (0:2)-Niederlage einstecken. Zum Ende ihrer Mammutwoche wurden die Bremer sogleich vor Pierre-Michel Lasoggas frühen Rückstand gestellt (5.), der noch vor der Pause sogar einen Doppelschlag schnürte (32.). Trotz dieser zwei Rückschläge berappelten sich die Grün-Weißen, ließen sich auch von Claudio Pizarros verschossenem Elfmeter nicht entmutigen (57.) und kamen wenig später durch den eingewechselten Anthony Ujah zum Anschluss (65.). Leider verpasste Pizarro im letzten Augenblick einer dominanten Schlussphase um Zentimeter den Lucky Punch (95. + 5).

Aufstellung und Formation: Nur 72 Stunden nach dem Aus im Halbfinale des DFB-Pokals konnte Cheftrainer Viktor Skripnik trotzdem auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Auch Zlatko Junuzovic, der aufgrund von muskulären Problemen in den zurückliegenden Trainingseinheiten etwas kürzer trat, konnte beginnen. So veränderte sich die Startelf im erprobten 4-1-4-1-System lediglich auf der Linksverteidigerposition, wo Santiago Garcia wieder den Platz von Janek Sternberg einnahm.

Lasogga sticht doppelt zu

Kaum Raum zur Entfaltung: Fin Bartels umkreist von drei Hamburgern (Foto: nordphoto).

Die Höhepunkte:

5. Min.: Tor, 1:0 für den HSV, Pierre-Michel Lasogga.
Arrrrr, Werder gerät gleich in Rückstand. Bartels ist nach einem langen Schlag von HSV-Keeper Drobny schlecht postiert, kommt nicht zum Kopfball – auch Djilobodji verpasst den anschließenden Zweikampf gegen Nicolai Müller, der daraufhin über rechts allein zur Grundlinie durchstartet, dann das Auge für Lasogga hat, der am langen Pfosten bloß einschieben braucht.

18. Min.: Die Grün-Weißen zeigen erste offensive Ansätze, als Yatabarés hoher Ball aus der Zentrale Fin Bartels erreicht, der jedoch aus recht spitzem Winkel weit verzieht. Auf der Gegenseite prüft Michael Gregoritsch mit einem Flatterfreistoß aus großer Distanz Werder-Keeper Wiedwald.

24. Min.: Das wär’s fast gewesen! Bartels findet im Tempogegenstoß die Lücke in der aufgerückten Hamburger Abwehr, dadurch hat Florian Grillitsch freie Bahn, kommt aus zwölf Metern aber nicht an Drobny vorbei, der die Ruhe selbst bleibt und geschickt den Winkel verkürzt. Die richtig gute Ausgleichschance!

30. Min.: FELIX WIEDWALD! Ilicevic schafft über links Raum für Holtby, dessen scharfe Flanke von der Außenlinie punktgenau Gregoritschs Kopf findet, doch Wiedwald kratzt den Ball grandios aus dem Eck.

32. Min.: Tor, 2:0 für den HSV, Pierre-Michel Lasogga. Das beinah identische Schnittmuster von gerade eben wird Werder über die erneut entblößte rechte Defensivseite nun zum Verhängnis. Diesmal schneidet Linksverteidiger Ostrzolek die Eingabe an den Fünfmetteraum, wo wiederum Lassoga mit der Stirn voran erhöht.

40. Min.: Ganz knapp! Mit den Fingerspitzen verhindert Drobny den Bremer Anschluss – ein tückischer Aufsetzer von Clemens Fritz aus gut 20 Metern, der punktgenau im linken Eck gelandet wäre, zwingt ihn zu dieser Großtat.

45. + 2 Min.: Kurz vor dem Halbzeitpfiff schlenzt Bartels aus 15 Metern nur ganz knapp vorbei. Es bleibt einstweilen beim zwei-Tore-Rückstand.

Unbändige Moral, aber nur Ujah trifft

Anthony Ujahs Anschlusstor sorgte für neue Hoffnung (Foto: nordphoto).

47. Min.: Guter Beginn der Bremer: Bartels kommt zur Grundlinie, findet im Rückraum Yatabaré, der jedoch am Elfmeterpunkt nur eng bewacht und etwas in Rücklage ein Abschluss gelingt.

56. Min.: ELFMETER FÜR WERDER! Pizarro dringt energisch in den Strafraum ein und wird von HSV-Kapitän Djourou klar von den Beinen geholt. Die Chance zum Anschluss schlechthin!

57. Min.: NEEEIN, kein Tor! Ausgerechnet Claudio Pizarro zeigt Nerven und kann Drobny vom Punkt nicht überwinden – der HSV-Schlussmann begräbt den Ball unter sich.

61. Min.: Gute Tat von Felix Wiedwald gegen den alles andere als leicht zu parierenden Schuss des zur Pause eingewechselten Gojko Kacar.

65. Min.: TOOOOOR für Werder, nur noch 1:2, Anthony Ujah! Ganz wichtig, dass sich die Grün-Weißen hier nicht haben entmutigen lassen. Djilobodji macht einen zu kurz geklärten Ball an der Strafraumgrenze per Kopf wieder scharf, der kurz zuvor eingewechselte Ujah verarbeitet ihn am Fünfmeterraum blendend; zwar hält Drobny den ersten Versuch noch klasse, aber im Nachsetzen köpft Werders Angreifer aus Nahdistanz ins Netz.

70. Min.: Die Bremer haben neuen Mut geschöpft, überwinden zunehmend die Hamburger Reihen und erzwingen vermehrt Strafraumszenen. Noch aber fehlt Werders nächster Punch, der hier alles wieder auf den Kopf stellen würde!

78. Min.: Klar, die Grün-Weißen müssen und gehen nun volles Risiko, was dem HSV entsprechend auch Kontermöglichkeiten ermöglicht. Bislang konnten die Gastgeber jedoch keine davon in klare Chancen ummünzen.

88. Min.: Nahezu alle Hamburger in und um den eigenen Strafraum herum verteilt: Djilobodji schlägt einen Haken um Cleber und versucht es aus 18 Metern, aber Drobny ist rechtzeitig unten.

90. Min.: ALLES NACH VORN! Den Grün-Weißen bleiben fünf Minuten Nachspielzeit.

90. + 5 Min.: UM ZENTIMETER!!! Pizarro verpasst am Ende einer Kopfballstafette über Fröde und Gebre Selassie den Lucky Punch. Kurz darauf ist Schluss im Volksparkstadion.


Fazit:
Die Bremer wurden mit Anpfiff von aggressiven Hamburgern vollkommen auf dem falschen Fuß erwischt. Die Gastgeber spekulierten auf müde Beine der Grün-Weißen, attackierten früh und fanden darin zunächst ein effektives Erfolgsrezept. Allen voran die beiden Außen Nicolai Müller und Ivo Ilicevic schufen in dieser Phase immer wieder Räume, während Lasogga im Angriffszentrum den kaltschnäuzigen Prellbock gab. Nichtsdestotrotz verdrängte Skripniks Elf alsbald die Strapazen der vergangenen Tage, zapfte sämtliche Energiereserven an und verfiel auch infolge von Pizarros verschossenem Elfer nicht in Melancholie. Spätestens nach Ujahs Willenstor waren die Hamburger mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Leider wurde Werders unbändige Moral letztendlich nicht mit einem Punkt belohnt.

Highlights und Stimmen aus Hamburg folgen im Laufe der Nacht auf WERDER.DE und WERDER.TV


 

Saisonvergleich 2015/16

#

Tabelle / 31. Spieltag

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.
12 FCA 31 -8 36
13 D98 31 -13 35
14 TSG 31 -12 34
15 VFB 31 -17 33
16 SVW 31 -20 31
17 SGE 31 -19 30
18 H96 31 -28 22

Begegnungen 31. Spieltag

HSV Hamburger SV - SVW SV Werder Bremen 2:1 (2 : 0)
KOE 1. FC Köln - D98 SV Darmstadt 98 4:1 (2 : 1)
FCI FC Ingolstadt 04 - H96 Hannover 96 2:2 (2 : 0)
BSC Hertha BSC - FCB FC Bayern München 0:2 (0 : 0)
VFB VfB Stuttgart - BVB Borussia Dortmund 0:3 (0 : 2)
WOB VfL Wolfsburg - FCA FC Augsburg 0:2 (0 : 1)
S04 FC Schalke 04 - B04 Bayer 04 Leverkusen 2:3 (2 : 0)
BMG Borussia Mönchengladbach - TSG TSG 1899 Hoffenheim 3:1 (2 : 0)
SGE Eintracht Frankfurt - M05 1. FSV Mainz 05 2:1 (1 : 1)