Werder sichert sich einen Punkt

26:26-Unentschieden bei der SG H2Ku Herrenberg
Merle Heidergott steuerte in der Schlussphase wichtige Treffer zum 26:26-Unentschieden bei (Archivfoto: Hansepixx)
2. Handball-Bundesliga
Samstag, 20.02.2021 / 22:51 Uhr

von Denis Geger

In einem nervenaufreibenden Spiel holen die Werder-Handballerinnen, beim Tabellendritten aus Herrenberg, am Ende einen Punkt. Nach einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung im ersten Durchgang und einem Sechs-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit heißt es am Ende 26:26-Unentschieden zwischen dem SV Werder und der SG H2Ku Herrenberg.

Die Partie war zu Beginn ausgeglichen, doch Werder-Trainer Robert Nijdam sah Verbesserungspotenzial und nahm beim Stand von 3:4 (9.) die erste Auszeit. Diese zeigte auch die erhoffte Wirkung und Werder ging beim 6:5 (13.) durch Alina Defayay erstmals in Führung. Durch zwei Treffer von Naomi Conze konnten die Bremerinnen die Führung sogar auf 8:5 (16.) ausbauen. Werder war nun sehr gut drin im Spiel und lag bis zum 13:8 (24.) mit fünf Toren in Führung. Herrenberg konnte eine Überzahlsituation aber gut nutzen und verkürzte auf zwei Tore. Werders Spielfluss war unterbrochen und so kassierte Bremen kurz vor dem Pausenpfiff noch den 14:13-Anschlusstreffer.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit hatten dann die Gastgeberinnen und Bremen geriet mit 15:18 (37.) in Rückstand. Nijdam nahm das Time-Out, um wieder Ruhe in seine Mannschaft zu bringen, doch der SVW tat sich auch in der Folge schwer gegen die gute 5:1-Deckung der Gäste und nur rund zweieinhalb Minuten später musste Nijdam bereits seine letzte grüne Karte ziehen. Herrenberg schien immer die passende Antwort auf die Bremer-Angriffe zu haben und so geriet Werder mit 18:24 (49.) in Rückstand. Wer dachte, das Spiel sei nun entschieden, der täuschte sich. Werder holte Tor um Tor, Nina Engel und Merle Heidergott sorgten für die Tore im Angriff und Danique Trooster vernagelte das Tor. Beim 24:24 (57.) durch Engel fiel dann der Ausgleich und die 17-jährige Rückraumspielerin war es dann auch, die Werder mit 25:24 in Führung brachte. Am Ende reichte es aber für keines der Teams zum Sieg und Werder trennt sich mit einem 26:26-Unentschieden von der SG H2Ku Herrenberg.

„Ich bin stolz auf die Mannschaft“, freute sich Werders Cheftrainer nach dem Spiel. „Wir haben den Punkt verdient. In der ersten Halbzeit spielen wir sehr stark. Die Unterzahl-Situation und unsere eigenen Fehler bringen Herrenberg erst zurück ins Spiel“, so Nijdam. Der Niederländer war insbesondere froh darüber, dass seine Mannschaft sich nicht aufgegeben hat: „Wir sind zu hektisch geworden, ich musste die frühen Auszeiten nehmen, um wieder Ruhe ins Spiel zu bringen. Es war noch viel Zeit auf der Uhr und wir haben es dann kämpferisch sehr gut gemacht.“

Die Werder-Damen sind in dieser Saison das erste Team, das überhaupt einen Punkt aus der Markweghalle in Herrenberg entführen konnte und verbessert das Punktekonto auf 13:19 Punkte.

 

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