Werder beteiligt sich am weltweiten Holocaust-Gedenktag

Werder-Präsident Dr. Hess-Grunewald gedenkt Opfern in Bremen-Nord
Wo einst eine jüdische Synagoge stand, gedachte Dr. Hess-Grunewald am Sonntag gemeinsam mit den anderen Gästen den Opfern des Holocausts (Foto: WERDER.DE)
WERDER BEWEGT
Montag, 27.01.2020 / 14:49 Uhr

Jacob Wolff, am 22.Juni 1865 in Vegesack geboren, war der letzte Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Aumund. Er starb im Dezember 1942 an den Folgen seiner Haft im Konzentrationslager Theresienstadt. Am Sonntag war Werder-Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald Gast bei der Gedenkveranstaltung am Jacob-Wolff-Platz, um an ihn und den Millionen anderen Opfern des Holocausts zu erinnern. 

Dort, wo einst die Synagoge der jüdischen Gemeinde stand, erinnern heute noch drei Bronzesplitter an die grausamen Taten der Nationalsozialisten. Eine Sondereinsatzkommando der SA zündete das Gebäude einen Tag nach der Reichsprogromnacht an. Eine Gedenktafel erinnert an die ansässigen Juden, die die Lagerhaft später nicht überlebten. Für Werder-Präsident Dr. Hess-Grunewald sei genau dieses Erinnern von Bedeutung - auch abseits des großen Stadiontrubels: "Es ist unsere Verpflichtung, sich die schlimmen Verbrechen, die in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern von den Nationalsozialisten begangen wurden, immer wieder vor Augen zu führen, damit so etwas nie wieder geschieht. Der Erinnerungstag des deutschen Fußballs spielt dabei eine wichtige Rolle. Darüber hinaus möchten wir als Werder Bremen aber auch außerhalb des Stadions an die Geschichte erinnern und unserer Verantwortung gerecht werden. Wir müssen gesellschaftlichen Tendenzen, die seit einigen Jahren zu beobachten sind, entschieden entgegen wirken. Es darf in unserer Gesellschaft nie wieder Platz für Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung, Antiziganismus oder Ausgrenzung geben." 

Mit Stadiondurchsagen, Bannern und Filmen widmeten sich am vergangenen Wochenende alle Bundesligavereine dem !Nie Wieder-Gedenktag. Die ligaweite Aktion war der Vorläufer für den heutigen Holocaust-Gedenktag, an dem sich die Befreiung von Auschwitz in diesem Jahr zum 75. Mal jährt. Über die Stadioninhalte hinaus hielt auch der SV Werder Bremen das Gedenken auf die Opfer aufrecht. 

Die CSR-Arbeit des SV Werder Bremen wird mit Unterstützung unserer CSR-Partner umgesetzt. Seit Jahren fördern sie die Projekte und Programme von WERDER BEWEGT-LEBENSLANG und leisten so einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung des sozialen und gesellschaftlichen Engagements der Grün-Weißen. Informationen zu unseren Sponsoren finden Sie hier.

 

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