Rückblick: Internationale Wochen gegen Rassismus

Beim Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 setzte man ein klares Zeichen gegen Rassismus.
WERDER BEWEGT
Freitag, 25.03.2016 // 12:04 Uhr

von Saskia Puls und Anja Fabrizius

Am 23. März endeten die "Internationalen Wochen gegen Rassismus", an denen sich der SV Werder Bremen mit seiner CSR-Marke WERDER BEWEGT – LEBENSLANG aktiv beteiligte.

Logo der Internationalen Wochen gegen Rassimus

Aktionen am Heimspieltag, Facebook-Posts und die Einbindung von Partnern: Im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" positionierte sich der SV Werder Bremen einmal mehr deutlich gegen Fremdenfeindlichkeit.

Täglich wurde über die Facebook-Seite auf Aktionen, Programme und Institutionen aufmerksam gemacht, die sich zusammen mit den Grün-Weißen klar gegen Rassismus aussprechen. Allein dadurch erreichte man über 1100 Werder-Fans. Neben der medialen Anwesenheit wurden die Vereinsanhänger zusätzlich am 27. Spieltag durch die "Rote Karte gegen Rechts" im gesamten Weser-Stadion an die zweiwöchige Aktion erinnert.

Auch verschiedene grün-weiße Fan-Clubs und 100%-Partner nutzten die "Internationalen Wochen gegen Rassismus", um ein klares Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen. So wurden zum Beispiel Collagen erstellt und Gruppenfotos geschossen, um sich mit der Aktion des Interkulturellen Rats in Deutschland solidarisch zu zeigen.

Allerdings spricht sich Werder Bremen nicht nur in der Zeit während der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" für Toleranz und Respekt aus, sondern fasst seine Aktivitäten im Themenbereich WERDER BEWEGT – "Lebenslang tolerant" zusammen. Dieser Themenbereich umfasst verschiedene Projekte, wie beispielsweise SPIELRAUM. Im Rahmen dieses Projektes bietet WERDER BEWEGT –LEBENSLANG unter dem Namen "Bleib am Ball" Trainingseinheiten und Freizeitaktivitäten für Geflüchtete an. So wird einer Vielzahl an jungen Menschen eine sportliche Heimat als Trainer oder Spieler geboten. Zusammen mit dem Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer namens "Refugio" erreicht der SV Werder Bremen damit mittlerweile rund 80 Flüchtlinge. Neben Fußball gibt es auch ein Angebot im Tischtennis und eines speziell für Mädchen.

Als wichtiger Bestandteil der grün-weißen Philosophie ist ein tolerantes Miteinander auch im täglichen Vereinsleben verankert. Dazu gehören entsprechende Absätze in der Stadionordnung und Vereinssatzung ebenso wie ein eigener Ethik-Kodex. Auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Fan-Projekt und der Anti-Diskriminierungs-AG in diesem Bereich ist selbstverständlich für den SV Werder Bremen.

Doch nicht nur "zu Hause" setzt der SV Werder Bremen ein Zeichen gegen Rassismus. Im Rahmen der "Football Club Social Alliance" engagieren sich die Grün-Weißen in Konflikt- und Krisengebieten der ganzen Welt. Gemeinsam mit anderen europäischen Proficlubs bilden die Werderaner in Ländern wie Kosovo, Palästina, Uganda, Indonesien und Nordirland "Young Coaches" aus, die als Multiplikatoren agieren und über den Fußball soziale Werte in ihrer Gesellschaft vermitteln.

Alles in Allem wurde durch die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" nochmals deutlich, dass sich der SV Werder Bremen und seine Anhänger klar gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung aussprechen und ihrem Motto "Wir sind Werder -  Wir sind bunt!" treu bleiben.