Ex-Profi, Fußball-Lehrer, LZ-Trainer

Christian Brand ist einer von zahlreichen top ausgebildeten Trainern im Leistungszentrum

Christian Brand sitzt am Samstag beim Spiel in Kiel auf der Bank.
Christian Brand sitzt am Samstag beim Spiel in Kiel auf der Bank (Foto: nordphoto).
WERDER Leistungszentrum
Donnerstag, 25.11.2021 / 17:32 Uhr

Als der Anruf kam, musste Christian Brand keine Sekunde überlegen. Als Co-Trainer sprang der 49-Jährige für das Heimspiel gegen Schalke 04 ein, wenige Tage später trägt er nun sogar die Gesamtverantwortung für Werders Zweitliga-Profis. „Ich habe sofort gesagt: Ich helfe. Und da ich schon ein paar turbulente Situationen in meiner Fußballkarriere erlebt habe, gehe ich relativ entspannt an die Aufgabe ran“, sagt Brand im Gespräch mit WERDER.DE.

In Kiel wird Christian Brand nach Danijel Zenkovic und Markus Anfang der dritte Coach im dritten Spiel sein. „Das ist eine außergewöhnliche Situation, aber ich kann mich auf mein Handwerkszeug verlassen. Sehr viel im Trainerberuf ist Handwerk, das man aufgrund seiner Ausbildung abrufen kann“, sagt der Ex-Werder-Profi, der seit 2018 wieder für die Grün-Weißen im Nachwuchsbereich arbeitet.

Zunächst betreute Christian Brand die U17, im Sommer 2020 rückte er zur U19 auf. Trainererfahrung kann Brand allerdings auch im Seniorenbereich vorweisen. Nach Jahren in der Schweiz, in denen er unter anderem als Co-Trainer des FC Thun und Interimscoach des FC Luzern tätig war, trainierte der Fußball-Lehrer und Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz ein Jahr lang Jahn Regensburg und zwei Jahre Hansa Rostock.

Dass Werder Bremen in dieser herausfordernden Situation und nach der Corona-Infektion von Danijel Zenkovic (siehe Extrameldung) mit Christian Brand ein weiterer absoluter Top-Trainer zur Verfügung steht, zeugt von der hohen Qualität im WERDER Leistungszentrum. Neben Brand ist auch Konrad Fünfstück (U23) Fußball-Lehrer und UEFA Pro-Lizenz-Inhaber. Mit Björn Dreyer (U17), Markus Fila (U15) und Cedric Makiadi (U16) bilden die Grün-Weißen weitere Trainer auf höchstem Niveau selbst aus. Makiadi unterstützt Brand aktuell sogar als Co-Trainer bei den Profis.

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Brand: "Die Jungs lasse ich nicht im Stich"

Gemeinsam setzen die erfahrenen Ex-Profis ihr Handwerk nun bei Toprak, Füllkrug und Co. ein. „Man muss die Dinge nicht unnötig verkomplizieren, die funktionieren“, findet Brand, der seiner ‚neuen‘ Mannschaft nach den ersten gemeinsamen Einheiten und Gesprächsrunden mit Mannschaftsrat aber auch im Eins-zu-Eins ein sehr positives Zeugnis ausstellt: „Hier hat sich in den vergangenen Monaten eine gute Hierarchie gebildet. Die Führungsspieler haben einen großen Einfluss und wissen, was zu tun ist, um jetzt wichtige Spiele in einer schwierigen Situation zu gewinnen. Sie sind Profis, das spürt man.“

So oder so, für Sonntag hat Brand klare Pläne. Der 49-Jährige wird mit seiner U19 im Bus sitzen, um das Auswärtsspiel in der A-Jugend-Bundesliga gegen den VfL Osnabrück zu besetzen. „Das gehört für mich dazu, das ist ein Zeichen ans Team, dass sie mir genauso wichtig sind. Wir haben uns auch mit Schweiß sehr viel erarbeitet. Die Jungs lasse ich nicht im Stich“, sagt Brand gegenüber WERDER.DE. Das Leistungszentrum bleibt für Interimscoach Christian Brand, der als Spieler einst selbst aus Bremerhaven in Werders Nachwuchsteam wechselte, der Ursprung der fußballerischen Qualität beim SV Werder.

 

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