Emsige Punktesammler

Werder vs. Frankfurt - Das fiel auf
Der SV Werder Bremen holt erneut einen Punkt in der Ferne (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 01.11.2020 / 15:34 Uhr

Von Philipp Burde

Mit einer konzentrierten Abwehr-Leistung holt der SV Werder erneut etwas Zählbares in der Ferne und bleibt mit dem 1:1-Unentschieden auch gegen Frankfurt ungeschlagen (zum Spielbericht). In einer zähen Partie beweist das Team von Cheftrainer Florian Kohfeldt hohe Wachsamkeit im Defensiv-Verbund und kann so auch starke Drangphasen der Gastgeber abwehren. Während Josh Sargent mit seinem ersten Saisontor sogar noch zur Führung trifft, rettet Jiri Pavlenka in den Schlussminuten einen Punkt.

1. Werder kann Drucksituationen

Robust im Zweikampf: Maximilian Eggestein schirmt den Ball ab (Foto: nordphoto).

Der SV Werder Bremen bleibt für seine Gegner weiter unangenehm. Durch das Unentschieden in Frankfurt bleibt die Mannschaft vom Osterdeich zum fünften Mal in Folge ungeschlagen und beweist einmal mehr die Entwicklung der vergangenen Wochen. Über weite Strecken der Partie ließen die Grün-Weißen zwar die ganz große spielerische Klasse vermissen, zeigten dafür aber umso mehr Konzentration und Einsatz in den eigenen Defensiv-Aktionen.

So gelang es dem SVW nicht nur lange die Frankfurter Offensive im Zaun zu halten, sondern auch noch selber per Konter das 1:0 zu erzielen. Aufgrund einer kleinen Unaufmerksamkeit in der Defensive, die die Frankfurter eiskalt ausnutzten, war die Führung nur von kurzer Dauer. Umso beeindruckender war es, wie sich das Team von Cheftrainer Florian Kohfeldt in den letzten 20 Minuten gegen eine mögliche Niederlage stemmte und eine sehr intensive viertelstündige Drangphase der Hausherren abschmetterte.

2. Kilometerfresser, Defensivarbeiter, Torschütze

Angesichts des großen Offensivaufgebots des SV Werder rund um Niclas Füllkrug, Davie Selke, Tahith Chong, Milot Rashica und Yuya Osako war es nicht unbedingt zu erwarten, dass Joshua Sargent nach sechs Spieltagen als der große Gewinner der neuen Saison hervorgeht. Doch der US-Amerikaner bewies gegen die Frankfurter Eintracht einmal mehr, warum er in dieser Spielzeit als Stammspieler gesetzt ist und bisher lediglich zwölf Minuten verpasste. Neben seiner erneut aufopferungsvollen Defensiv-Rolle im Sturm, konnte sich der Angreifer auch mit seinem ersten Saisontor belohnen. Das entzückte vor allem seinen Cheftrainer: „Für Josh freut es mich unglaublich, da er die letzten Wochen über so viel gearbeitet hat für die Mannschaft – und auch heute“ (zur Extrameldung).

Wie viel der 20-Jährige für das Team geackert hat, beweisen auch die Zahlen der Partie. Mit fast 12 Kilometern Laufleistung erzielte Sargent den zweitbesten Wert aller Spieler auf dem Feld. Nur Team-Kollege und Mittelfeld-Motor Maximilian Eggestein belegt standesgemäß den ersten Platz.

3. Frankfurter Endstation

Jiri Pavlenka rettete in Frankfurt in den letzten Sekunden einen Punkt (Foto: nordphoto).

In der dritten Minute der Nachspielzeit stockte den Werder-Fans nochmal kurz der Atem, als nach einer Younes-Flanke plötzlich Dost und Moisander im Strafraum ringten und der Ball gefährlich auf den Werder-Kasten flog. Hätte das Spiel am Osterdeich stattgefunden, hätte Stadionsprecher Christian Stoll wohl wenige Sekunden nach der Aktion laut ausgerufen: „Unsere Nummer Eins Jiri…“. Denn Werder-Keeper Pavlenka rettete mit einer blitzschnellen Reaktion einen Punkt für die Heimreise und war wieder mal der Rückhalt der Grün-Weißen.

 

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