Toprak: „Nehme die Verantwortung auf mich“

Werders Innenverteidiger übt im Pressegespräch Selbstkritik
Richtet den Blick nach vorne: Werders Abwehrchef Ömer Toprak (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 24.02.2021 / 15:51 Uhr

Von Lennard Worobic

Selbstkritisch und zugleich motiviert präsentierte sich Ömer Toprak im Pressegespräch am Mittwoch. „Ich habe schlecht geschlafen, wütend war ich auch“, berichtet er von seinem Abend nach dem Hoffenheim-Spiel. „Am liebsten würde ich morgen schon wieder spielen.“ Einen weiteren Tag muss sich der Innenverteidiger des SV Werder jedoch gedulden. Der Wille, es gegen Eintracht Frankfurt (ab 20.30 Uhr live bei DAZN und im betway Live-Ticker) besser zu machen, ist bei Toprak aber schon längst vorhanden.

Zu Beginn der Woche forderte Frank Baumann, dass die Führungsspieler nach der deutlichen Niederlage in Sinsheim vorangehen (zur Extrameldung). Bei Ömer Toprak trifft der Geschäftsführer Fußball damit auf offene Ohren, denn seine Führungsrolle bei den Grün-Weißen nimmt er sehr ernst. Dementsprechend hart fällt Topraks Selbsturteil aus. „Ich habe es größtenteils zu verantworten, weil ich es nicht geschafft habe, das Spiel zu organisieren“, spricht der Abwehrchef die einfachen Gegentore gegen Hoffenheim an. Marco Friedl und weitere Nebenleute nahm er indes in Schutz. „Wenn ich als zentraler Defensivspieler einen schlechten Tag habe, dann haben auch alle anderen keinen Halt mehr.“

Gegen die Frankfurter Offensiv-Power stemmen

Ömer Toprak, Theodor Gebre Selassie und Marco Friedl auf dem Weg zum Werder-Training.
Die Werder-Defensive will es gegen Frankfurt besser machen (Foto: nordphoto).

Aus der Ruhe bringen lässt sich der 31-Jährige trotzdem nicht. „Wir wissen, dass wir weitere Punkte sammeln müssen, wissen aber auch, dass wir 23 Punkte haben“, meint Toprak. Es gehöre dazu, dass Rückschläge kommen. Anstatt sich davon irritieren zu lassen, will der Werderaner mit türkischen Würzeln beweisen, dass es sich im vergangenen Spiel um einen Ausrutscher handelte. „Jetzt ist einfach die Zeit, eine Reaktion zu zeigen und zu sagen: Wir stemmen uns dagegen“, fordert Toprak.

Sich gegen die geballte Offensiv-Power der Frankfurter zu stemmen, wird allerdings eine „riesen Aufgabe“ für die Werder-Profis, wie bereits Clemens Fritz betonte (zur Extrameldung). Auch Ömer Toprak ist sich der Qualität der Gäste bewusst. „Wir wissen, dass die formstärkste Mannschaft der Liga kommt“, sagt er und gibt eine Devise für Freitag vor: „Wir müssen unsere Leistung wieder abrufen und nicht das Gesicht aus Sinsheim zeigen.“ Es rechne aktuell zwar keiner damit, dass Werder am Freitag gegen André Silva und Co Punkte holt, Toprak gehe aber mit demselben Grundsatz wie sonst auch in die Partie: „Im Grunde ist für uns jedes Spiel schwierig und so wird es auch am Freitag sein.“

 

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