Das erwartet schwere Spiel

Die Stimmen zum Frankfurt-Spiel
Die Werder-Spieler um Maxi Eggestein zeigten sich zufrieden mit dem Unentschieden in Frankfurt (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 31.10.2020 / 18:58 Uhr

Von Lennard Worobic

Das dritte 1:1-Unentschieden in Folge für den SV Werder hat sich die Mannschaft von Cheftrainer Florian Kohfeldt hart erkämpft (zum Spielbericht). Dementsprechend konnten die Werderaner mit dem Resultat zufrieden sein. Besonders Josh Sargent, der mit seinem ersten Saisontreffer für die Führung sorgte, erhielt viel Lob von seinen Mitspielern.

Alle Stimmen zum Spiel fasst WERDER.DE wie gewohnt zusammen.

Zum Spielverlauf:

Florian Kohfeldt konnte zufrieden sein (Foto: nordphoto).

Florian Kohfeldt: „Wir haben mit Sicherheit hinten die ein oder andere Situation gehabt, die gefährlich wurde, waren aber auch das ganze Spiel über gefährlich nach vorne. Natürlich wussten wir vor dem Spiel, dass Frankfurt einen variablen Aufbau hat und wir es im eins gegen eins kaum verteidigt bekommen. Ich glaube, es gehört zu einer realistischen Einschätzung zu schauen, was kann man gegen einen Gegner spielen und was nicht. Deswegen haben wir den Ballbesitz von Frankfurt heute ein Stück weit zugelassen. Wir wollten dem Dreier- und Viereraufbau von Frankfurt aus dem Weg gehen, um ihnen nicht die Möglichkeit zu geben, uns zu locken und zu überspielen. Das haben die Jungs sehr diszipliniert gemacht – gerade in der ersten Halbzeit.  Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, ist noch mehr Überzeugung im Spiel mit dem Ball. Frankfurt war feldüberlegen, aber das wollten wir so und wir waren in wenigen Situationen nervös. Dass sie in der zweiten Halbzeit den ein oder anderen Abschluss haben ist gar keine Frage, aber ich würde sagen, wir hatten auch unsere Chancen. Insgesamt war es ein Spiel, wie wir es uns vorgestellt haben und ich bin mit der Leistung der Mannschaft und wie sie den Plan umgesetzt haben zufrieden.“

Christian Groß: „Wir wussten von vorneherein, dass es ein schwieriges Auswärtsspiel wird – Frankfurt hat eine gute Mannschaft. Deswegen mussten wir die ein oder andere Druckphase überstehen und das haben wir geschafft. Wir hatten auch gute Phasen, in denen wir vielleicht den ein oder anderen Stich hätten setzten können, aber am Ende können wir mit einem Punkt zufrieden sein.“

Josh Sargent: „Es ist immer schwer, hier zu spielen. Frankfurt hat viel attackiert, wir mussten daher defensiv eine Menge arbeiten. Aber wir haben bis zum Ende gekämpft und uns den Punkt verdient. In der ersten Halbzeit habe ich manchmal den Ball verloren, in der zweiten Hälfte hat es dann besser geklappt.“

Niklas Moisander: „Es war ein schweres Spiel, in das wir gut gestartet sind und danach ein bisschen Probleme bekommen haben. Ich denke, wir können glücklich über den Punkt sein, aber wir haben noch ein paar Dinge, an denen wir in den nächsten Tagen arbeiten müssen.“

Maximilian Eggestein: „Wir wussten, dass in Frankfurt der Kampf gefordert ist – den haben wir gut angenommen. In der zweiten Halbzeit hat Frankfurt natürlich viel Ballbesitz gehabt, aber gerade in der ersten Halbzeit haben wir für Entlastung sorgen können und hatten einige Konterchancen.“

Zu Sargents Führungstreffer:

Josh Sargent arbeitete wie immer auch defensiv (Foto: nordphoto).

Florian Kohfeldt: „Für Josh freut es mich unglaublich, da er die letzten Wochen über so viel gearbeitet hat für die Mannschaft – und auch heute. Josh ist ein Abschlusstürmer und definiert sich selbst natürlich über Tore. Ich definiere ihn auch darüber, wie viel er für die Mannschaft ackert. Heute hat er beides gemacht und sich selbst belohnt.“

Maximilian Eggestein: „Josh hat in den letzten Wochen schon gezeigt, was er kann und heute hat er sich dafür belohnt. Er ist sehr wichtig für unser Spiel, weil er gerade für einen Offensivspieler auch sehr viel defensiv macht und ein gutes Umschaltspiel hat. Deswegen kann er uns mit seiner Spielweise sehr weiterhelfen.“

Josh Sargent: „Wir haben vor dem Spiel besprochen, dass Frankfurt viel Druck nach vorne macht – also habe ich den freien Platz vorne genutzt und bin in den Konter gegangen. In der ersten Halbzeit habe ich ein paar Chancen verpasst, also war ich froh, dass es in der zweiten Hälfte dann geklappt hat.“

Zum Saisonstart:

Florian Kohfeldt: „Der Saisonstart ist in Ordnung für uns, gerade im Hinblick auf letzte Saison. Wir alle bei Werder Bremen sind der Meinung, dass wir den aktuellen Weg weitergehen wollen. Aktuell tun wir gut daran, ruhig weiterzuarbeiten, denn wir müssen auch realistisch sein: Die Spieler müssen sich entwickeln und die Mannschaft muss sich finden. Trotzdem müssen wir jetzt sehr wach bleiben, da wir jetzt drei Spiele Unentschieden gespielt haben. Im Spiel Zuhause gegen Köln haben wir den Anspruch, zu gewinnen – das wird aber sehr schwer, Köln ist auf dem Aufsteigenden Ast, auch wenn sie jetzt knapp verloren haben. Es ist immer wichtig, aus so einer Unentschieden-Serie auch wieder rauszukommen und wenn wir das Spiel gewinnen könnten, wäre das hervorragend.“

Maximilian Eggestein: „Es ist natürlich schon ein schöneres Gefühl, als letzte Saison in der Rückrunde. Wichtig ist, dass wir uns jetzt nicht darauf ausruhen, dass wir die letzten Spiele nicht verloren haben. Gegen Köln Zuhause wollen wir wieder einen Sieg holen.“

Josh Sargent: „Wir haben ein gutes Team mit jungen Spielern und einer Menge Potenzial. Aktuell denken wir aber von Spiel zu Spiel und versuchen Punkte zu sammeln. Danach schauen wir weiter. Ich werde im nächsten Spiel alles geben, um meinen Teil beizutragen und wieder zu treffen.“

Niklas Moisander: „Der Unterschied zur letzten Saison ist, dass wir in jeder Situation kämpfen. Wir können zufrieden sein mit dem Saisonbeginn, aber wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns. Im nächsten Spiel wollen wir Zuhause gegen Köln gewinnen. Der Rückblick zum Heimspiel der letzten Saison macht Hoffnung, aber jedes Bundesliga-Spiel ist anders – also müssen wir fokussiert sein.“

 

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