Grün-weißer Plan im Fernduell

Der Umgang mit den Zwischenständen aus Berlin
Florian Kohfeldt weiß, wie er und das Team mit Zwischenständen aus Berlin umgehen wird (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 26.06.2020 / 15:45 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Das Heimspiel in der eigenen Hand – und in der anderen das Smartphone. Wenn Werder am Samstagnachmittag gegen den 1. FC Köln antritt, gehen gezwungenermaßen immer wieder Blicke nach Berlin. Per Live-Ticker informieren sich die Grün-Weißen, ob Union gegen Fortuna Düsseldorf die erhoffte "Schützenhilfe" leistet. Denn klar ist: Werder hat den Klassenerhalt nicht in der eigenen Hand. Doch wie gehen die Grün-Weißen mit dem Fernduell um? „Es ist gut möglich, dass wir die Mannschaft zu gegebenen Zeitpunkten auch über die Zwischenstände informieren“, erklärt Florian Kohfeldt.

Der Plan mit mehreren Szenarien liegt ausgearbeitet in der Schublade, oder eher auf dem Smartphone. Während der Werder-Coach auf selbiges nicht schaut, werden die Co-Trainer immer wieder den Zwischenstand in der „Alten Försterei“ abrufen. „Wenn in Berlin etwas passiert, werden wir es auf der Bank erfahren. Wir haben für uns Maßnahmen besprochen, wann und wie wir die Mannschaft auf dem Platz über mögliche Szenarien informieren“, so Kohfeldt. Gut möglich, dass dies noch einmal zusätzliche Kräfte in einer wichtigen Phase der Begegnung freisetzt.

Schwierig, aber nicht hoffnungslos

Werders Trainerteam wird das Spiel in Berlin im Blick behalten (Foto: nordphoto).

Schuld daran, dass der Blick auf den Düsseldorfer Konkurrenten überhaupt notwendig ist, sei allein man selbst, findet der Cheftrainer. Aufgrund einer „schlechten Saison“, so Kohfeldt schonungslos, habe man am Samstag, 15.30 Uhr (live auf Sky, im betway Live-Ticker oder Werder Live-Radio auf WERDER.DE) nicht mehr wie erhofft alles in der eigenen Hand. Doch er gibt sich kämpferisch.

Zwei Punkte und vier Tore trennen Werder vom Relegationsplatz. Die Konstellationen, mit denen es im allerletzten Moment noch klappen könnte, sind also gegeben. Schwierig und abhängig von Ergebnis einer anderen Partie? Ja, aber nicht aussichtslos. „Es ist ja keine rein theoretische Chance“, betont Kohfeldt in der Pressekonferenz vor dem Heimduell mit den Domstädtern. Denn wenn der Live-Ticker aus Berlin freudige Nachrichten verkünden sollte, wollen die Grün-Weißen da sein und mit einem Heimsieg den Sprung auf Rang 16 doch noch schaffen.

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"Wir sind einfach erleichtert"

Die Erleichterung war allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Durch das 2:2 im Relegationsrückspiel beim 1. FC Heidenheim 1846 (zum Spielbericht) sichert sich der SV Werder den Klassenerhalt. „Ich bin einfach glücklich, dass wir es geschafft haben die Klasse zu halten. Wir wurden so oft totgesagt, doch wir sind immer wiedergekommen“, sagt Trainer Florian Kohfeldt nach dem Spiel.

06.07.2020 / 23:48 / Profis
 

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