Dabei sein, reif sein

Marco Friedl zu seiner Rolle in der Abwehr
Marco Friedl möchte "an Bord sein", auch wenn alle Mitspieler fit sind (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 14.08.2019 / 11:22 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Du bist raus. Ein Satz, den sich Marco Friedl in der Halbzeitpause des Pokalduells mit Atlas Delmenhorst von Florian Kohfeldt anhören musste – und der dem Österreicher natürlich nicht gerade gefallen hat. Mit einer leichten Oberschenkelverletzung war das Spiel für den 21-Jährigen vorzeitig beendet. „Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, kann Friedl beruhigen. Und als Sinnbild für die ganze Saison soll der Satz erst recht nicht taugen. Denn: Friedl ist fit und bereit, um einen Stammplatz zu kämpfen.

Dass der flexible Abwehrspieler angesichts der Verpflichtung von Ömer Toprak und des gestiegenen Konkurrenzkampfes in der Defensive dauerhaft raus ist, gilt es für ihn mit Leistung zu verhindern. „Ich will auch auflaufen, wenn alle Spieler an Bord sind“, macht Friedl deutlich.

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In seiner ersten Saison als festverpflichteter Werderaner hat er einen anderen Fokus. „Mein Ziel ist es, dass ich mich offensiv häufiger einschalte. Außerdem möchte ich in meinem Spiel noch reifer, erwachsener und abgezockter werden.“ Sollte Friedl in seiner Entwicklung diese selbstgesteckten Ziele erreichen, wird er von Cheftrainer Kohfeldt vermutlich häufiger zu hören bekommen: Du bist dabei.

 

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