Seite an Seite zum Klassenerhalt

Leonardo Bittencourt über Vogt, Abstiegskampf und Hoffenheim
Leonardo Bittencourt und Kevin Vogt brauchten bei Werder keine lange Eingewöhnungszeit (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 23.01.2020 / 15:49 Uhr

Von Philipp Burde

Gut eineinhalb Wochen ist es mittlerweile her, dass Neuzugang Kevin Vogt die Fronten wechselte und von Hoffenheim an die Weser zog. Das seine Wahl auf die Grün-Weißen fiel, kommt nicht von ungefähr, denn auch sein Kumpel Leonardo Bittencourt hatte einen gewissen Anteil an der Verpflichtung des Abwehrhünen. Bevor der Verteidiger an den Osterdeich wechselte, holte er sich den Rat seines ehemaligen Teamkameraden ein. „Ich habe ihm meine ehrliche Meinung gesagt und das ich hier rundum positive Ereignisse erlebt habe“, so Bittencourt. Ob er jetzt ein großer Faktor im Vogt-Transfer war, wollte er nicht bestätigen, wohl aber, dass die Grün-Weißen einen erstklassigen Verteidiger dazubekommen haben.

Mit großer Freude blickt Leonardo Bittencourt auf seine letzten Monate bei den Grün-Weißen zurück. Er fühle sich wohl, privat wie auch sportlich. „Ich bereue es keine Sekunde lang, hierhergekommen zu sein. Es hat sich alles bestätigt, was ich mir erhofft habe.“ Einzig die Situation im Abstiegskampf entspricht nicht der erhofften Vorstellung. Positiv wie der 25-Jährige ist, weiß er aber auch diese schwierige Situation zu schätzen und bezeichnet es als seine Aufgabe, den „Verein aus dem Keller zu holen“.

Jetzt anschauen: Leonardo Bittencourts Mixed Zone bei W.TV (Foto: nordphoto).

An seiner Seite wird ihn Kevin Vogt begleiten, dessen Einsatz gegen seinen und Bittencourts Leihverein Hoffenheim noch auf der Kippe steht. „Er hat im ersten Spiel gezeigt, wie wichtig er für eine Abwehr sein kann. Das Ende der Partie war nicht so schön, aber wir hoffen, dass es bis Sonntag klappt“, schätzt Bittencourt die Einsatzchancen seines wiedergewonnen Team-Kollegen ein, der aktuell noch die Folgen einer Gehirnerschütterung auskuriert.

Egal ob mit Vogt oder nicht, Leonardo Bittencourt hat das Ziel „Klassenerhalt“ fest im Blick. Mit dem ersten Spiel in Düsseldorf habe die Mannschaft einen ersten Schritt nach vorne gemacht, wenngleich es nur ein kleiner war. „Es wird sich eine Weile ziehen, aber umso eher du punktest, desto größer ist dein Polster und dein Selbstvertrauen“, so Bittencourt. Es kann schnell gehen, kann aber auch lange dauern, einzig „über dem Strich zu stehen“ zählt am Ende des 34. Spieltags.

 

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