Grinsend etabliert

Kevin Möhwald über seine Position beim SVW

Kevin Möhwald im letzten Medien-Gespräch des Trainingslagers (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 12.07.2019 // 15:15 Uhr

Von Lukas Kober

Als Neuling, in eine bereits eingespielte Gruppe zu kommen. Diesen Moment hat wohl jeder schon einmal erlebt. Es ist gar nicht so lange her, da erging es Kevin Möhwald ähnlich. Nach seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg zum SV Werder musste er seine Position erst finden – nicht nur sportlich, sondern auch in der Mannschaftshierarchie. Ein wichtiger Ort für diesen Prozess: das Zillertal.

23 Bundesliga-Spiele und drei Tore später, steht Möhwald im österreichischen Tirol von Medien umzingelt. Längst hat er sich als wichtiger Bestandteil des grün-weißen Mittelfelds etabliert und wurde gerade in der Saison-Schlussphase mehrfach eingesetzt. „Ich merke schon, dass ich mich deutlich verbessert habe. Gerade auch im Vergleich zum letzten Jahr. Ich bin jetzt von den Abläufen und dem Spielverständnis viel mehr drin“, berichtet der gebürtige Erfurter.

Teil einer Mannschaft zu sein und hart für den sportlichen Erfolg zu arbeiten, ist für den 26-Jährigen die eine Seite des Profi-Fußballs. Die Andere ist der Spaß am Rande des Trainings. Nicht ohne Grund ist „Möh“ unter den Spieler einer der Spaßvögel. „Das fordert der Trainer auch, dass man abseits des Platzes auch mal zu Späßen aufgelegt ist. Das ist sehr wichtig für die Mannschaft, für den Zusammenhalt. Das zeichnet uns aus“, erklärt der Werderaner mit einem Grinsen im Gesicht. Der Neuling von damals ist kaum wiederzuerkennen, stattdessen ist er sich seiner Position bewusst geworden: „Er macht das, was ich ihm sage“, scherzt er auf die Frage, wie sich Kollege Marco Friedl als Zimmerkollege anstellt. Spätestens jetzt ist klargestellt: Kevin Möhwald ist angekommen und längst ein wichtiger Teil der eingespielten Gruppe.

 

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