„Eine Show mit Spaß ist gut für Ailton“

Ailton in Folge 58 des WERDER PODCASTs
Ein Mann für das Rampenlicht: Werder-Strumlegende Ailton (Foto: nordphoto).
Podcast
Donnerstag, 20.02.2020 / 09:53 Uhr

Von Lukas Kober

Die Erfolge des Ailton sind in der Werder-Familie bekannt: Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger, Torschützenkönig, Deutschlands Fußballer des Jahres. Der brasilianische Angreifer hat nahezu alles gewonnen, was er hätte gewinnen können. Viele seiner ehemaligen Kollegen, die bereits den sportlich-aktiven Ruhestand genießen, sind als Berater, Trainer oder Experte gefragt. So auch der ehemalige Abwehrriese Per Mertesacker, der aktuell für den Streamingdienst DAZN als Experte kommentiert und einordnet. Doch: „Ailton ist nicht mehr Fußball, ist nicht Berater, ist nicht Trainer. Ich bin jetzt Schauspieler“, verkündet Werders „Kugelblitz“ in Folge 58 des WERDER PODCASTs.

Nach seiner aktiven Karriere, in der er für 21 verschiedene Vereine in 9 unterschiedlichen Ländern spielte, musste der 46-Jährige Spekulationen um sein Vermögen überwinden. „Ich habe viel Geld verloren, wegen falscher Berater, falscher Freunde und falscher Investitionen. Die Leute wissen nicht, dass ich auch Geld in Mexico und Brasilien habe“, räumt „Toni“ ein und fügt an: „Aber ich bin zufrieden mit meiner finanziellen Situation. Ich kann meiner Familie helfen, ihnen ein Haus bauen und alles organisieren.“

Mittlerweile lebt die einstige Nummer 32 der Werderaner mit seiner Familie in Dallas. „Meine Kinder genießen einen hohen Lebensstandard, mein Geld steht ihnen zur Verfügung“, berichtet er über sein Leben im amerikanischen Texas. Schließlich ist für ihn die Familie die größte Priorität. Dafür geht er arbeiten, auch wenn er ins Dschungelcamp muss. Im Jahr 2012 reist er mit den Teilnehmern in den australischen Dschungel, ehe er nach dem Feuerholz holen aufgibt. „Ich bin ein starker Mann, mental und körperlich, aber ich habe meine Freunde und Familie vermisst. Ohne Kommunikation, das war ein bisschen zu viel“, erklärt er sich vor WERDER PODCAST Moderator Markus Biereichel.

„Mein Blut ist Latino"

Ailton freut sich auf seine neue Aufgabe bei "Let's Dance" (Foto: nordphoto).

Es war ein kurzer Auftritt, aber ein weiterer Meilenstein seiner anhaltenden TV-Karriere. Denn seitdem nahm er bei der TV-Total Autoball WM und der Wok WM teil. Als Vertreter seines Landes setzte er sich in einen VW-Polo, mit dem er einen Plastikball im gegnerischen Tor unterbringen sollte, oder raste in einem modifizierten, asiatischen Wok Rennrodelbahnen hinunter. Die gute Verbindung zu TV-Comedian Stafan Raab habe ihn zu dieser Teilnahme überzeugt. „Es ist eine Show und eine Show mit Spaß ist gut für Ailton“, so der „Kugelblitz“. So erfolgreich, wie auf dem Platz, mit dem Ball am linken Fuß, war er in den TV-Wettbewerben bisher nicht.

Allerdings soll sich das nun ändern: Am kommenden Freitag, 21.02.2020, traut sich Ailton in der RTL Show „Let’s Dance“ aufs Tanzparkett. Dabei liegt die Hoffnung auf Erfolg ganz auf seinen lateinamerikanischen Wurzeln. „Ich habe zwar den Körper meines Vaters, aber die Eleganz meiner Mutter“, lacht der Werderaner und ergänzt: „Mein Blut ist Latino, also ich kann tanzen.“

Was Ailton weiter über seine Karrierre als TV-Star erzählt und wie wichtig ihm seine Familie ist, erfahrt ihr in der neusten Folge des neuen „Werder-Podcasts“ - dem Audio-Medium in der grün-weißen Online-Familie – Die neue Episode gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account und dem Spotify-Kanal des SV Werder. Hört rein!

 

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