Ein hoher Preis

Trotz Verletzung schraubte sich Martin Harnik zum wichtigen 3:3-Treffer in die Luft (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 08.02.2019 // 13:15 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Gegen den FC Augsburg wird Martin Harnik fehlen – und auch in den Wochen danach. „Wenn wir sehr optimistisch rechnen, müssen wir von sechs bis acht Wochen ausgehen. Das ist ein hoher Preis, den wir dafür zahlen“, erklärte Werder-Coach Florian Kohfeldt am Freitagmittag. Zuvor mussten die Grün-Weißen vermelden, dass der Torschütze zum späten 3:3 in Dortmund mit einer schweren Hüftverletzung lange ausfallen werde (siehe Extrameldung).

„Wir können gar nicht genau sagen, wann er sich die Verletzung zugezogen hat, auch Martin kann das nicht. Spätestens zum Anfang der Verlängerung aber hatte er die Verletzung. Wir müssen den Hut davor ziehen, dass er damit durchgespielt hat und sich für den Kopfball noch mal hochgewuchtet hat. Das war nicht unwichtig“, erklärte Kohfeldt in der Retrospektive.

Zuletzt hatte Harnik sowohl gegen Frankfurt in der Liga als auch im Pokal getroffen, dazu einen Assist geliefert. „Er hatte in den ersten Spielen viele wichtige Aktionen für uns. Nichtsdestotrotz haben wir mit Yuya Osako wieder einen dabei, der sowohl die tiefen Läufe machen kann und auch neben Max Kruse und Claudio Pizarro der beste Kombinationsspieler im Angriff ist. Da kommt eine große Qualität zurück“, erläuterte der Werder-Coach.

Wiederum positiv für den Cheftrainer ist, dass alle, die mit leichten Blessuren aus dem Spiel gegangen sind, wieder einsatzbereit sind. „Sie alle werden heute trainieren und am Sonntag zur Verfügung stehen.“ Das gilt auch für Sebastian Langkamp, der kurz vor dem Ende mit Theodor Gebre Selassie zusammengestoßen war. „Das sind rein optische Makel. Beide haben ein Veilchen davongetragen“, sagte Kohfeldt mit einem Schmunzeln.