Österreichische Fußballgeschichte geschrieben

Marco Friedl spricht über das Aus bei der U21-EM
Marco Friedl und die österreichische U21 sind nach dem 1:1 gegen Deutschland ausgeschieden (Foto: imago).
Profis
Dienstag, 25.06.2019 / 13:07 Uhr

Von Lukas Kober

Marco Friedl und die österreichische U21-Nationalmannschaft sind abgereist, die Europameisterschaft in Italien und San Marino vorzeitig beendet. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den deutschen Nachwuchs um die beiden Eggestein-Brüder, reichte es in der Gruppe B nur für Platz drei. Trotz des frühen Ausscheidens zeigt sich der grün-weiße Verteidiger im Gespräch mit WERDER.DE stolz, in die österreichische Historie eingegangen zu sein: „Wir haben mit der Qualifikation bereits Geschichte geschrieben. Das hat es in Österreich so noch nicht gegeben.“

Entscheidend für das Vorrunden-Aus war in Friedls Augen das schwache Spiel und die folgerichtige 1:3-Niederlage gegen Dänemark. „Da haben wir uns um den eigenen Lohn gebracht“, reflektiert Friedl. Doch auch im letzten Gruppenspiel, im Kumpelduell mit den Eggesteins, hätten die Österreicher ihr Halbfinal-Ticket noch lösen können. „Ich glaube, wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Den Sieg hätten wir klar verdient gehabt, aber es hat nicht sollen sein“, erklärt der Werderaner, der die komplette Spielzeit auf dem Platz stand, gegenüber WERDER.DE. Letztendlich reichte es trotz einer starken Leistung nicht für einen Verbleib im weiteren Turnier (zur Extrameldung).

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Erhobenen Hauptes und mit tollen Erinnerungen an die EM verabschiedet sich Marco Friedl nun in die kurze Sommerpause. „Es ist unglaublich, was wir erreicht haben. Das werde ich in meiner Karriere sicher nie vergessen“, sagt der 21-Jährige. In der fußballfreien Zeit steht nun die Erholung und Regeneration im Vordergrund. Zum Vorbereitungsstart für die neue Saison am kommenden Freitag, 28.06.2019, wird Marco Friedl noch fehlen. Nach seinem Urlaub wird der Verteidiger zur Mannschaft stoßen - dank seines historischen Sommers sicherlich mit viel Selbstvertrauen im Gepäck.

 

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