Noch nichts entschieden...

Bargfrede über Unentschieden, Schalke und Chancen

Mit Philipp Bargfrede holte Werder 1,6 Punkte pro Spiel im Schnitt, ohne ihn nur einen Punkt (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 04.03.2019 // 13:16 Uhr

Fünfmal in sieben Begegnungen mussten sich die Werderaner in diesem Jahr bereits mit einem Unentschieden zufriedengeben. Und auch, wenn das 1:1 beim VfL Wolfsburg (zum Spielbericht) in den Augen von Philipp Bargfrede „gerecht“ ist und „in Ordnung“ geht, weiß auch der 30-Jährige: „Wir spielen einfach zu häufig unentschieden. Vor allem der eine oder andere Sieg gegen vermeintlich schwächere Gegner hätte uns gutgetan“, sagt Bargfrede mit Blick auf die Duelle gegen Stuttgart oder Nürnberg.

Auswärts wurden die Grün-Weißen vor schwere Aufgaben gestellt. Ob am Sonntag gegen Wolfsburg, die laut Bargfrede „zurecht dort stehen, wo sie in der Tabelle stehen“, oder zwei Wochen zuvor gegen spielbestimmende Berliner. „Es war wichtig, diese beiden Duelle gegen direkte Konkurrenten nicht zu verlieren“, sagt Bargfrede.

Auch in den Augen von Philipp Bargfrede spielt Werder zu häufig unentschieden (Foto: nordphoto).

Die europäischen Plätze sind zehn Spieltage vor dem Saisonende sechs Punkte entfernt. Oder zwei Siege, wie es der Mittelfeldmann formuliert. „Wenn wir die nächsten Spiele positiv gestalten, sind wir auch wieder dran. Das geht so schnell. In zehn Partien kann noch viel passieren.“ Vor allem die Heimspiele sollen gewonnen werden. Und gegen die aktuell strauchelnden Schalker soll das bereits in vier Tagen gelingen.

Bei den Gelsenkirchnern herrscht nach der 0:4-Schlappe gegen Düsseldorf dicke Luft und „viel Durcheinander“, wie Bargfrede weiß. „Das wollen wir für uns nutzen. Unter Flutlicht und vor den eigenen Fans wollen wir unbedingt gewinnen.“ Eine Marschroute, die auch Cheftrainer Florian Kohfeldt mit aller Entschlossenheit unterstützt. Von sich und seinen Spielern fordert der Werder-Coach einen Heimsieg gegen S04. Druck, den Bargfrede und Co. gut gebrauchen können. „Der Trainer hat recht. Jeder weiß um die Gegner, die im Saisonendspurt noch vor uns liegen. Da tut uns der Druck für das Freitagsspiel vielleicht ganz gut.“