102 Momente für die Ewigkeit

Claudio Pizarro schreibt grün-weiße Geschichte
Historischer Moment: Claudio Pizarro netzt zum 102. Mal für Werder in der Bundesliga (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 17.04.2016 / 14:04 Uhr

Von Michael Freinhofer

Claudio Pizarro schießt sich in die Geschichtsbücher des SV Werder. In der 32. Minute versenkte der Peruaner am Samstag gegen den VfL Wolfsburg einen Elfmeter zur wichtigen 1:0-Führung - und hält nun mit unglaublichen 102 Toren für die Grün-Weißen Werders Rekord vor Marco Bode. "Das bedeutet mir sehr viel. Jetzt heißt es: so viele Tore wie möglich schießen, dass keiner so schnell wieder an den Rekord herankommt", schmunzelte Pizarro.

Kapitän Clemens Fritz freut sich mit dem Rekordtorjäger Claudio Pizarro (Foto: nordphoto).

Doch nicht nur die Freude über sein Rekordtor war riesengroß, auch als der Abpfiff erklang und der SVW die Wölfe schlussendlich hochverdient mit 3:2 niedergerungen hatte, zeigte sich Claudio Pizarro. Über die wichtigen Punkte im Abstiegskampf einerseits und, dass er überhaupt auflaufen konnte andererseits: "Fit war ich leider nicht. Ich habe auch nicht daran geglaubt, dass ich spielen kann, denn ich hatte immer noch etwas Schmerzen. Der Trainer wollte aber, dass ich unbedingt spiele", so Pizarro. Auch über die Stimmung im Weser-Stadion kann der Peruaner nur positive Worte finden: "Die Fans haben uns immer unterstützt, obwohl wir lange nicht mehr gewinnen konnten. Der Sieg heute war für die Fans", so der Werder-Rekordtorschütze.

Wie schon in den Wochen vor Pizarros Verletzungspause gerieten die Mannschaftskollegen über die Qualität des 37-jährigen Stürmer ins Schwärmen. Der Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer, Fin Bartels, meinte: „Claudio ist in Topform. Es ist einfach sensationell, was er auf dem Kasten hat. Ich hoffe, er lässt sich ein paar Tore folgen und wir können ihn dann nach dem Klassenerhalt gebührend hochleben lassen.“ Zlatko Junuzovic gratulierte dem Routinier zu einer "überragenden Karriere" und adelte ihn als "Weltklasse-Spieler". "Wir brauchen seine Tore", stellte Junuzovic klar.

Cheftrainer Viktor Skprinik schätzt, was er an seinem Ausnahmespieler hat. „Wir betonen immer wieder, was für ein wichtiger Spieler er für uns ist. Das hat man heute wieder gesehen. Das wichtigste ist aber, dass seine Verletzung heute nicht schlimmer geworden ist", so der sichtlich erleichterte Werder-Coach. Schließlich steht am Dienstag schon das Pokal-Halbfinale in München, Pizarros zweite Heimat in Deutschland. Bis dahin heißt es für den Rekordhalter: erholen und kurz den Erfolg genießen, ehe er wieder vor dem Tor gefordert ist.

 

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