Wie im Traum

eWeltmeister "MoAuba"

Werders eSportler "MoAuba" gewinnt als erster Deutscher den FIFA eWorld Cup (Foto: FIFA.COM).
eSPORTS
Montag, 05.08.2019 // 19:19 Uhr

Von Lukas Kober

Die Nachspielzeit ist abgelaufen, der Schlusspfiff ertönt und „MoAuba“ springt jubelnd mit geballter Faust auf. In diesem Moment stand es fest: Der erste deutsche FIFA-Weltmeister ist Grün Weiß! Werders eSportler Mohammed „MoAuba“ Harkous gewann am Sonntag, 04.08.2019, in der Londoner 02-Arena den FeWC. Auch am Tag danach, kann der 22-Jährige seinen Erfolg kaum realisieren: „Ich musste mich nach dem Aufwachen erst einmal kneifen, um sicher zu sein, dass das alles kein Traum war. Es ist immer noch nicht real.“

Doch das ist es. Real. Nach einem packenden "Grand Final", indem "MoAuba" den amtierenden Titelträger Mosaad „Msdossary“ Aldossary aus Saudi-Arabien mit 3:2 besiegte, wurde ihm die Trophäe und zusätzlich eine Siegprämie von 250.000 Dollar überreicht. „Das ist für mich eine Lebensveränderung. Nicht nur das Geld, sondern auch der ganze Fokus bei den nächsten Turnieren. Darauf muss ich jetzt erst einmal klarkommen“, erklärt "MoAuba".

Dass er es überhaupt so weit schaffen würde, hätte er bei einem Blick auf den Turnierbaum nicht erwartet: „Mir standen mit der Top 3 der Welt die größten Champions unseres Sports im Weg. Wenn man diese Spieler sieht, dann glaubt man eigentlich nicht dran.“ Allerdings glänzte der angriffsstarke „Mo“, in diesen Spielen mit kompakter Defensive – der Schlüssel zum Erfolg. "Mein Coach hat jedes Mal gejubuelt, wenn ich einen Defensiv-Zweikampf gewonnen habe. Das hat mich gepusht."

Mit dem Preisgeld von einer viertel Million bleibt Werders eSportler bescheiden: „Darüber konnte ich mir noch keine Gedanken machen, aber ehrlich gesagt, will ich mir nichts Großes davon kaufen, sondern das Geld erst einmal anlegen.“ Nach seinem historischen Erfolg, als erster Deutscher überhaupt den FeWC gewonnen zu haben, will der 22-Jährige erst einmal ankommen, realisieren und muss sich bis dahin wahrscheinlich noch ein paar Mal kneifen. WERDER.DE sagt: Herzlichen Glückwunsch, „Mo“!

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