Läuft…

Interview mit Maximilian Eggestein
Profis
Donnerstag, 01.01.1970 / 01:00 Uhr

Maximilian Eggestein gehört zu den prägenden Spielern der abgelaufenen Werder-Saison. Er blickt auf die Spielzeit 2017/2018 zurück und erklärt unter anderem, warum die Bezeichnung ‚Wohnzimmer Weser-Stadion‘ für ihn eine ganz besondere Bedeutung hat.

WERDER MAGAZIN: Maxi, mit welchen Erwartungen bist du in die Saison 2017/2018 gegangen?

MAXIMILIAN EGGESTEIN: Mein Ziel war es, die vielen Spielanteile, die ich in der Rückrunde der Saison 2016/2017 bekommen hatte, zu bestätigen und mich als Bundesliga-Spieler zu etablieren. Ich wollte eine gute Vorbereitung, gute Testspiele spielen. Und als Team hatten wir uns vorgenommen, so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. Das hat leider nicht geklappt.

Es ging allerdings gut los: Im ersten Pflichtspiel, dem Sieg im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers, standest du nicht nur in der Startelf, sondern hast auch ein Tor erzielt...

Ich erinnere mich allerdings, dass es in der ersten Halbzeit auch anders hätte laufen können, wir fast ein Gegentor kassiert hätten... Insgesamt sind wir dann verdient weitergekommen. Mich hat es gefreut, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte. Nach dem Spiel habe ich mir natürlich vorgenommen, dass es genauso weitergeht. Für die Reise zum Finale in Berlin hat es nicht ganz gereicht... Trotzdem haben wir aus meiner Sicht eine gute Pokalrunde gespielt. Ich hoffe sehr, dass es in meiner Karriere irgendwann noch klappen wird mit dem Finale. 2016 waren wir mit dem Einzug ins Halbfinale und der Niederlage beim FC Bayern ganz nah dran, dieses Jahr war es nicht ganz so knapp.

Das Pokal-Spiel gegen Würzburg war das erste Pflichtspiel bei den Profis, in dem du gemeinsam mit deinem Bruder Johannes auf dem Platz gestanden hast. War das ein besonderes Erlebnis?

Ehrlich gesagt: In dem Moment habe ich gar nicht darüber nachgedacht. Wir kannten das Gefühl ja schon aus der U 23. Dass es nun bei den Profis das erste Mal war, ist uns erst danach klar geworden, als wir in einem gemeinsamen Interview darauf angesprochen wurden, uns angeguckt haben, lachen mussten und gesagt haben: „Stimmt“. Wir haben nicht bewusst darauf gewartet. Aber im Nachhinein haben wir realisiert, was für ein schöner Moment das doch war.

Mit Geduld und Zielstrebigkeit hast du den Durchbruch in der Bundesliga geschafft. Hilft dein Weg deinem jüngeren Bruder, ebenfalls nicht ungeduldig zu werden?

Er weiß, dass man einige Dinge einfach durchmachen muss. Dass es auch mal einen Schritt zurückgehen kann, ehe man wieder zwei Schritte vorwärts machen kann. Ich hoffe, dass mein Weg für ihn Ansporn ist. Ich kann jeden Tag im Training sehen, wie hart er arbeitet. Mit den Einsätzen in den letzten Spielen der Saison wurde er dafür belohnt. Und ich bin sicher, dass er seinen Weg gehen wird.

Deine herausragenden Laufleistungen in vielen Spielen waren in dieser Saison ein großes Thema. War dir von Beginn an bewusst, dass du so viel unterwegs bist?

Bei Alex Nouri und seinem Trainer-Team spielte das in der Nachbereitung der Spiele durchaus eine Rolle, deshalb habe ich die Zahlen wahrgenommen. Aber ich habe mir nie vorgenommen, besonders viel zu laufen, um jemanden zu beeindrucken (lacht). Entscheidend war für mich schon immer, dass ich viel für die Mannschaft tun und mich zeigen kann. Dabei kam dann eben diese Laufleistung heraus...

...die nach dem Trainerwechsel noch einmal deutlich anstieg...

Weil sich zum einen unser Spielsystem, zum anderen auch meine Position verändert hat. Vorher hatte ich oft als ‚Sechser‘ vor der Abwehr gespielt und bin dann auf die ‚Acht‘ vorgerückt, dorthin, wo ich mich zugegebenermaßen am allerwohlsten fühle. Die Laufleistung ist allerdings kein Wert, der in der Spielanalyse explizit rausgenommen wird und für den ich ein besonderes Lob vom Trainer bekomme (lacht). Florian Kohfeldt sagt auch gerne mal zu mir: …

Das komplette Interview gibt es im aktuellen WERDER Mitglieder-Magazin Nr. 335 – Vereinsmitglieder des SV Werder Bremen erhalten das Magazin wie gewohnt exklusiv per Post oder als e-Paper.

WM 335 – WERDER MITGLIEDER MAGAZIN

Im Magazin gibt es unter anderem ein großes Interview mit Maximilian Eggestein, der auf die Saison 2017/2018 zurückblickt und verrät, warum die Bezeichnung ‚Wohnzimmer Weser-Stadion‘ für ihn eine ganz besondere Bedeutung hat. Zudem erklärt Schauspieler, Werder-Fan und Botschafter Matthias Brandt unter anderem, warum aus seiner Sicht „manchmal viel zu biestig auf dieses Spiel geschaut“ wird. Dazu gibt es wieder viele interessante Porträts, Reportagen und News aus dem Verein.

WM 334 – WERDER MITGLIEDER MAGAZIN

Im Magazin gibt es unter anderem ein großes Porträt von Cheftrainer Florian Kohfeldt, der es beim SV Werder in elf Jahren vom U-14-Co-Trainer zum Bundesliga-Coach schaffte. Zudem erklärt Werder-Präsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald die neue Verteilung der Verantwortungsbereiche in der Geschäftsführung. Dazu gibt es wieder viele interessante Interviews, Reportagen und News aus dem Verein.

WM 333 – WERDER MITGLIEDER MAGAZIN

Im Magazin gibt es unter anderem Informationen zur Mitgliederversammlung des Sport-Verein „Werder“ von 1899 e. V. am 20. November 2017, einen Blick auf Werders DFB-Pokal-Saison und einen Rückblick auf die WERDER-MAGAZIN-Ausgaben Nr. 111 und Nr. 222, dazu ein Interview mit Carmen Roth, Trainerin der Bundesliga-Fußballerinnen, ein Porträt über U-23-Kapitän Rafael Kazior und viele interessante Interviews, Reportagen und News aus dem Verein.

WM 332 – WERDER MAGAZIN SPEZIAL

Die große Saisonvorschau 2017/2018: Auf 100 Seiten wird unter anderem die Bundesliga-Mannschaft vorgestellt. Dazu gibt es einen Überblick über die Sportabteilungen und große Interviews mit Werders Geschäftsführern Klaus Filbry, Frank Baumann und Dr. Hubertus Hess-Grunewald sowie Cheftrainer Alexander Nouri, der über seine Werder-Zeit als Spieler, beeindruckende Erlebnisse im Iran und die Ziele für die bevorstehende Spielzeit spricht.

WM 331 – WERDER MITGLIEDER-MAGAZIN

Max Kruse war in dieser Saison zweifellos der prägendste Spieler in Werders Bundesliga-Team. Dass er das Zeug dazu hat, Herausragendes zu leisten, deutete Kruse bereits in seiner ersten Werder-Zeit von 2006 bis 2009 an. Die Rückkehr war deshalb auch eine Herzensangelegenheit.

WM 330 – WERDER MITGLIEDER-MAGAZIN

Thomas Delaney will beim SV Werder mehr als nur Fußball spielen. Er will heimisch werden, den Verein kennenlernen, alles wissen. Also lud die Redaktion des WERDER MAGAZIN den Dänen zum Besuch des WUSEUM ein.

WM 329 – WERDER MAGAZIN SPEZIAL

Die große Saisonvorschau 2016/2017: Auf 100 Seiten wird unter anderem die Bundesliga-Mannschaft vorgestellt. Dazu gibt es einen Überblick über die Sportabteilungen und große Interviews mit Cheftrainer Viktor Skripnik sowie den Geschäftsführern der Grün-Weißen, darunter Frank Baumann, der über seine neue Arbeit als Geschäftsführer Sport berichtet.