Kreative Rieder Schüler: Merte-Rap und Ein-mal-Eins

Riede im Mertesacker-Fieber: Der sympathische Werder-Profi hat viele Fans in der Grundschule Riede.
WERDER BEWEGT
Mittwoch, 13.12.2006 // 17:31 Uhr

Per Mertesacker musste in den letzten Wochen einige sportlich schwere Aufgaben lösen und zeigte sich stets souverän. Daran knüpfte er am Mittwochmorgen nahtlos an, als ihn die Kinder der Ilse-Lichtenstein-Rother-Schule in Riede, die er gemeinsam mit Werder-Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer besuchte, richtig forderten. Jede Klassenstufe hatte ihm eine ganz besondere Aufgabe gestellt: Ballhochhalten, Rechnen und englische Vokabeln standen auf der Anforderungsliste.

 

Eigentlich war der Verteidiger gekommen, um im Dienste des DFB für den Fußball zu werben und der Grundschule das offizielle "Starter-Paket" des Deutschen Fußball-Bundes zu überreichen. Fünf Fußbälle, 20 Markierungs-Westen, eine Ballpumpe sowie Stundenpläne und Poster enthält dieses Paket. Für die Grundschule unter der Leitung von Anne Fischer, in der offensichtlich sehr fußballbegeisterte Kinder lernen, eine gelungene Unterstützung ihres sehr umfangreichen fußballorientierten Engagements. Per Mertesacker sagte dazu: "Es ist wichtig, dass Kinder gerade in diesem Alter unterstützt werden. Für mich war damals die Turnhalle immer der schönste Ort. Dort fand ich den Ausgleich und die Kraft, um auch den restlichen Unterricht gut zu absolvieren."

 

Vom Rahmenprogramm der Veranstaltung zeigte sich Per Mertesacker begeistert: "Wie diszipliniert und kreativ die Kinder sind, ist schon beeindruckend. Das ist ein richtig schöner Tag für mich. Der Höhepunkt war natürlich das Stück, dass extra für mich einstudiert wurde", so der Abwehr-Hüne, dem die Kinder unter mehreren Gesangseinlagen auch einen Mertesacker-Rap vorführten.

 

Bei der Aktion des DFB werden an 22.000 Grundschulen in ganz Deutschland insgesamt 110.000 Bälle, 440.000 Markierungswesten, drei Millionen Stundenpläne und 440.000 Poster sowie 22.000 Ballpumpen verteilt. Der DFB betont, dass es sich dabei nur um die erste Etappe der Offensive handelt. Vorerst werden alle Schulen mit der "Hardware" ausgestattet. Im nächsten Jahr soll die "Software" folgen, sprich Lehrerfort- und -weiterbildungen, neue Wettbewerbsstrukturen sowie eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen.