60plus auf den Spuren der bremischen Hafensprache

Eine besondere Führung erlebten Werders 60plusler durch das Hafenmuseum.
WERDER BEWEGT
Montag, 11.10.2010 // 10:29 Uhr

Auf einem amüsanten Rundgang durch das Hafenmuseum lernten Werders 60plus-Mitglieder vergangenen Mittwoch typische Begriffe der bremischen Hafensprache kennen. Unter dem Motto "Du kannst mi mol diddeln! Was der Bremer an der Kaje schnackt" bestaunten rund 20 Grün-Weiße das Hafenmuseum im alten bremischen Hafenrevier, der heutigen Überseestadt.

 

Während der Führung lernten die Werderaner die Herkunft und Ursprünge des Hafenalphabets kennen. So erfuhren sie, dass das Hafenlatein nicht dem Seemannslatein entspricht und dass sowohl die englische und niederländische Sprache als auch das Plattdeutsch großen Einfluss auf die Hafensprache hatten. In Zeiten der globalisierten Containerschifffahrt gleichen sich die Fachbegriffe jedoch an und die Besonderheiten der alten Hafensprachen drohen auszusterben. Begeistert und beeindruckt von den Ursprüngen und der Entwicklung der Hafensprache erlebten Werders 60plus-Mitglieder einen interessanten Ausflug in die sich wandelnde Überseestadt.

 

Beim anschließenden Kaffeetrinken im Restaurant "PORT" blieb den Werderanern ausreichend Gelegenheit, sich über deren eigene Erfahrungen mit der Hafensprache und dem neu erlernten Hafenlatein auszutauschen.

 

Michael Arends