60plus besichtigt Fotoausstellung im Focke-Museum

Eines der Porträts, die derzeit im Focke-Museum zu sehen sind: Joseph Beuys in seiner Düsseldorfer Atelierwohnung, 1970. © Robert Lebeck
WERDER BEWEGT
Mittwoch, 21.07.2010 // 15:23 Uhr

Zur Besichtigung einer interessanten Fotoausstellung waren am Dienstag Werders 60plus-Mitglieder eingeladen. Das Focke-Museum, Kooperationspartner der Grün-Weißen, zeigt aktuell Fotografien von Robert Lebeck.

 

Im Rahmen einer Führung bewunderten die 60plusler die schwarz-weißen Porträts, die überwiegend Berühmtheiten aus Politik, Kultur und Film zeigen. Die Werderaner erfuhren, dass Robert Lebeck, der als Fotoreporter für zahlreiche Magazine tätig war, ein besonderes Gespür dafür hatte, im richtigen Moment den Auslöser zu drücken. Er verstand sich nicht als Paparazzi, sondern verließ sich vielmehr auf sein Glück. Wichtig war ihm, seine Motive nicht zu inszenieren, sondern Momente spontan einzufangen. Auf diese Weise entstanden in seiner aktiven Schaffensperiode zwischen 1955 und 2005 ungewöhnliche Aufnahmen von überraschenden Facetten bekannter Persönlichkeiten.

 

Die Sonderausstellung im Focke-Museum zeigt eine Auswahl von über 200 dieser Porträts und Reportagefotografien. Interessiert betrachteten die 60plusler die Abbildungen von Alfred Hitchcock, Romy Schneider, Elvis Presley, Willy Brandt, Pele und anderen Berühmtheiten. Aus besonderer Perspektive beäugte ein 60plus-Mitglied, Dr. Hellmut Strobel, die Ausstellung, denn er hatte bei anderer Gelegenheit den Fotografen schon persönlich kennengelernt.

 

Beim anschließenden Kaffeetrinken im Landhaus Horn diskutierten die Werderaner eifrig über die Fotoserien und sinnierten darüber, was sich ein Fotoreporter erlauben darf, welches Talent man in der Branche haben muss und dass manchmal das Glück zum richtigen Schnappschuss verhilft.

 

Anja Kelterborn