Zukunftstag 2010: Berufsorientierung bei Werder Bremen

19 interessierte Jugendliche besuchten am Zukunftstag Werder Bremen.
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 22.04.2010 // 15:37 Uhr

Anlässlich des diesjährigen Zukunftstages begrüßte Werder Bremen am Donnerstag 19 interessierte Jugendliche zu einem Blick hinter die Kulissen im Weser-Stadion. Sowohl Mädchen als auch Jungen waren in die Pauliner Marsch gekommen, um einen Eindruck von den verschiedenen Berufsfeldern in einem professionellen Sportverein zu sammeln.

 

"Wir schließen uns dieser Aktion an, um jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen, um ihnen zu zeigen, wo sie beruflich ihren Platz finden könnten", sagte Geschäftsführer Klaus Allofs zur Beteiligung von Werder Bremen an dem Berufsorientierungstag und fügte augenzwinkernd hinzu: "Es ist aber nicht so, dass jemand bei Thomas Schaaf oder bei mir im Büro sitzt. Stattdessen haben die Jugendlichen die Gelegenheit, in vielen anderen Bereichen hinter die Kulissen zu schauen."

 

Den Start machte dabei eine Informationsveranstaltung zum Thema Ausbildungsmöglichkeiten. Werders Abteilungsleiter für Vereins- und Amateurangelegenheiten, Jens Höfer, begrüßte die Gruppe im Medienraum. In einem offenen Vortrag brachte er den jungen Gästen den Ausbildungsberuf "Sport- und Fitnesskaufmann/-frau" näher. Im Anschluss ging es im Rahmen einer Stadionführung auf Erkundungstour durch Werders Spielstätte. Dabei wurde den Jugendlichen anschaulich vermittelt, welche unterschiedlichen Aufgaben bei einem Spieltag zu erledigen sind. Der Rundgang endete im WUSEUM, wo ein weiterer Programmpunkt auf die Schülerinnen und Schüler wartete. Mitarbeiter der Abteilung Sozialmanagement demonstrierten den Hospitanten Tätigkeitsfelder, die bei der Durchführung von Kindergeburtstagen im Weser-Stadion anfallen. Nach dem abwechslungsreichen Programm gingen die Mädchen und Jungen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

 

Der Zukunftstag (auch Girls’ Day) findet seit 2001 jedes Jahr im April statt. Der bundesweite Aktionstag zur Berufsorientierung richtet sich in erster Linie an Schülerinnen ab der 5. Klasse. Sie sollen die Gelegenheit erhalten, einen Einblick in die Arbeitswelt zu gewinnen. Dabei geht es insbesondere um Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung im Normalfall nur selten in Betracht ziehen. Mittlerweile öffnen viele beteiligte Unternehmen das Hospitationsangebot auch für Jungen.

 

Anja Kelterborn