100%-Fortbildung zum Thema Gewaltprävention

Praktische Gruppenübungen brachten den Teilnehmer das Thema "Gewaltprävention" nahe.
WERDER BEWEGT
Freitag, 09.10.2009 // 16:19 Uhr

Nach dem erfolgreichen Auftakt der 100%-Fortbildungsreihe am Mittwoch, hatte Werder Bremen auch am Donnerstag und Freitag erneut Vertreter der Partnerschulen und -vereine zu Gast...

Nach dem erfolgreichen Auftakt der 100%-Fortbildungsreihe am Mittwoch, hatte Werder Bremen auch am Donnerstag und Freitag erneut Vertreter der Partnerschulen und -vereine zu Gast, um sie am grün-weißen Know-How teilhaben zu lassen. Die Veranstaltung, die im Rahmen des Projekts "100 Schulen – 100 Vereine" angeboten wurde, richtete sich diesmal insbesondere an Lehrer und Trainer. Wieder einmal war das Interesse groß. Rund 20 Verantwortliche nahmen das Angebot war und ließen sich zum Thema Gewaltprävention weiterbilden.

 

Markus Hess und Anton Walcher von der Freien Universität Berlin waren angereist, um gemeinsam mit den interessierten Seminarteilnehmern das Thema Gewaltprävention an zwei Tagen praxisnah zu beleuchten. Dazu gaben die beiden Diplom-Psychologen zunächst einen Überblick über Formen und Ursachen von unfairem Verhalten und Gewalt und informierten über Partner und Netzwerke der Gewaltprävention. Nach den theoretischen Grundlagen ging es um konkrete Handlungsmöglichkeiten. Wie kann man Gewalt auf, neben und abseits des Sportplatzes erkennen und wie kann man damit umgehen? Welche Rolle spielen die Eltern? Zu einer Praxiseinheit ging es in die Sporthalle. Mit Übungen aus dem Programm "fairplayer.sport" verdeutlichten die Experten pädagogische Methoden zur Gewaltprävention. In Rollenspielen mit Videoauswertung und anderen Gruppenübungen sammelten die Lehrer und Trainer direkte Erfahrungen.

 

Am zweiten Tag der Fortbildung standen die Teilnehmer in ihren Positionen als Lehrer und Trainer im Fokus. Den Einstieg bildete eine Diskussion darüber, wie man sich als Aufsichtsperson in Gewaltsituationen verhält. Im Anschluss daran erarbeiten die Teilnehmer mögliche Konzepte zur Gewaltprävention in ihren Arbeitsumfeldern.

 

"Wir haben zum ersten Mal eine Fortbildung über zwei Tage angeboten. Der Workshop kam bei allen Teilnehmern gut an. Durch die Betonung der praxisnahen Elemente konnte die Gruppe intensiv an dem Thema arbeiten", resümierte Anne-Kathrin Laufmann, Abteilungsleiterin von Werders Sozialmanagement, zufrieden.

 

Anja Kelterborn