Werder-Profis sorgen für funkelnde Augen

Die Schülerinnen und Schüler der Louis Seegelken-Schule genossen den Ausflug nach Bad Ragaz. (Bild: NPH)
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 19.07.2007 // 14:58 Uhr

Eine Gruppe geistig behinderter Schüler der Louis Segelken-Schule besuchte am Montag, 16.07.2006, die Werder-Profis im Trainingslager im schweizerischen Bad Ragaz. Im Rahmen des Sport- und Erlebniscamps für Jugendliche mit geistiger Behinderung, das von dem Projekt SCORT organisiert wurde, beobachtete die Partnerschule im Werder-Projekt "100 Schulen – 100 Vereine" Frings, Fritz und Co. bei der Arbeit. Am Mittwochnachmittag kehrte die Gruppe zurück nach Bremen. WERDER.de sprach am Tag nach der Ankunft mit Anne Laufmann, Mitarbeiterin im "100 Schulen – 100 Vereine"-Team, über den besonderen Ausflug.

 

Frau Laufmann, Sie haben die Reisegruppe begleitet. Wie war die Stimmung unter den Jugendlichen?

Die Jugendlichen haben über das ganze Gesicht gestrahlt, waren schon bei der Anreise voller Vorfreude. Sie würden einen solchen Ausflug gerne sofort wiederholen. Die Resonanz war durchweg positiv.

 

Was war das Highlight für die Kinder im Rahmen des Ausflugs?

Die Highlights waren sicherlich die Testspiele gegen den FC Basel und den FC Liverpool, bei denen die Gruppe zu Gast war. Aber auch die Trainingseinheit der Profis zu beobachten, war ein besonderes Erlebnis. Außerdem haben sich die Spieler viel Zeit für die Kinder genommen, mit ihnen gesprochen und Autogramme geschrieben. Vor allem Tim Borowski und Clemens Fritz sorgten für funkelnde Augen. Sie sind erst gegangen als wirklich alle Autogrammwünsche erfüllt waren.

 

Es waren auch Gruppen behinderter Schüler aus Liverpool und aus Basel zu Gast, wie lief das Zusammenspiel mit den fremdsprachigen Jugendlichen?

Da gab es gar keine Berührungsängste. Die Gruppen haben sich schnell vermischt und sind sehr gut miteinander ausgekommen. Mit den Schweizern gab es keine Sprachprobleme und mit den Engländern haben sich die Kids mit Händen und Füßen verständigt. Wenn alle Stricke rissen konnten wir natürlich übersetzen. Außerdem haben sich die Gruppen über den Fußball ausgetauscht. In gemischten Teams sind die Jugendlichen gegeneinander angetreten.

 

Wie ist es zu der Zusammenarbeit mit dem Projekt SCORT gekommen?

SCORT hat bei Werder Bremen nachgefragt, ob Interesse an einer solchen Aktion besteht. Wir haben diese Möglichkeit natürlich gerne wahrgenommen.

 

Sind weitere Aktionen geplant?

Wir prüfen was möglich ist, um behinderte Kinder in allen Bereichen besser zu integrieren. SCORT möchte ein solches Projekt gerne wiederholen.

 

 

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