Werder-Trikots weltweit

Werders Trikotspenden erreichen Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt.
WERDER BEWEGT
Mittwoch, 20.06.2007 // 12:57 Uhr

Werders Fans warten gespannt: Wie wird das neue Trikot der Grün-Weißen zur Saison 2007/2008 aussehen? Die Auflösung gibt es am 2. Juli, dem ersten Trainingstag der neuen Saison. Eines ist bereits klar. Durch den Sponsorenwechsel werden alle Werder-Teams von den Profis bis zur Jugend mit dem Schriftzug der Citibank auf Tore- und Punkte-Jagd gehen. Doch was geschieht eigentlich mit den Trikots der abgelaufenen Spielzeit?

 

Werder spendet sie für den guten Zweck. Auf der ganzen Welt dürfen sich somit in jedem Sommer zahlreiche Kinder und Jugendliche über ein Paket mit der grün-weißen Spielkleidung freuen. "Erst vor wenigen Tagen haben wir beispielsweise Projekte von unserem Ex-Profi Wynton Rufer in Samoa und Papua Neu Guinea unterstützt", erklärt Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer, der fast täglich Post von Schulen und Vereinen sowie Hilfsprojekten erhält. Sogar das Auswärtige Amt in Berlin hat die Bremer bereits um Unterstützung gebeten.

 

Vor allem in Dritten Welt Ländern und in von Krisen oder Krieg geschüttelten Staaten landen Werders "Fußball-Hilfsgüter": "Das ist ein Teil unseres sozialen Auftrags. Wir wollen damit ein Zeichen setzen und helfen, wo wir können. Der Fußballsport steht für ein friedliches Miteinander und bringt die Kinder und Jugendlichen, wenn auch manchmal nur für kurze Zeit, auf andere Gedanken. Und da wir von allen Teams die Trikots wieder einsammeln, können wir Fußballer in fast allen Altersklassen unterstützen", erklärt Fischer.

 

Gauteng, Namibia, Kenia, Togo, Tansania, Uganda, Gambia, Afghanistan oder Peru und Brasilien – fast überall auf dem Erdball laufen Kinder dank Werders sozialem Beitrag mit der Raute auf dem Trikot über Fußballplätze.

 

In den kommenden Monaten will Werder Bremen dieses soziale Engagement noch weiter ausbauen. Werder-Geschäftsführer Fischer erklärt: "Über das Projekt '100 Schulen – 100 Vereine' erhalten wir immer mehr Kontakt zu Hilfe suchenden Schulen und Vereinen in der ganzen Welt. Daher planen wir, dieses Projekt noch weiter zu systematisieren und via Internet weltweit mit Schulen und Vereinen zusammenzuarbeiten, eine Idee, die übrigens unser Trainers Thomas Schaaf vorschlug. Das wäre gerade für Aktionen wie Trikotspenden sehr hilfsreich."

 

von Norman Ibenthal