Verdener Abiturienten und ihre Erwärmung bei Werder

Im Medienraum trafen sich Uwe Harttgen, Thomas Wolter und die Schüler zum Gedankenaustausch.
WERDER BEWEGT
Freitag, 16.02.2007 // 14:26 Uhr

Am Freitag absolvierte der Sport-Leistungskurs des Verdener Gymnasiums "Am Wall" seine Erwärmung fürs Abitur im Weser-Stadion. 24 Schüler und zwei Lehrer der 100-Prozent-Werder-Partnerschule waren am Vormittag in Bremen zu Gast . . .

Am Freitag absolvierte der Sport-Leistungskurs des Verdener Gymnasiums "Am Wall" seine Erwärmung fürs Abitur im Weser-Stadion. 24 Schüler und zwei Lehrer der 100-Prozent-Werder-Partnerschule waren am Vormittag in Bremen zu Gast und konnten sich praktische Eindrücke holen, wie die Ausbildung bei einem Fußball-Bundesligisten funktioniert und wo die Dinge, die auch im Fach Sport in der Schule gelehrt werden, tatsächlich im Leben wieder auftauchen.

 

Den Anfang machte am Morgen Geschäftsführer und Präsident des SV "Werder" Klaus-Dieter Fischer mit einem Vortrag zum Thema "Werder Bremen als Wirtschaftsunternehmen und Verein". Dabei beschrieb er ganz plastisch wie sich Sport und Wirtschaft bedingen und ergänzen, wie das Spiel Fußball in erfolgreiche Geschäftstätigkeit umgesetzt werden kann und wie man über all dem auch die Basisarbeit und den Breitensport nicht vergisst.

 

Nach einer Stadionführung kamen die Schüler dann mit Thomas Wolter, Trainer der U23-Regionalliga-Mannschaft, und Uwe Harttgen, Diplom-Psychologe und Nachwuchs-Koordinator bei Werder, ins Gespräch. Es entwickelte sich ein lebhaftes und belebendes Gespräch unter anderem über Trainingsmethoden, die Bedeutung der Psychologie im Leistungssport, den Umgang von Verantwortlichen und Spielern und den Fußballern untereinander und die Balance zwischen Schule, Familie und Sport. "Was ist bei der Ernährung zu beachten?", "Mit welchen Problemen kommen Spieler zu Ihnen?", "Was macht den Erfolg von Thomas Schaaf aus?", "Wie sieht eine gute Erwärmung aus?" waren einige der vielen diskutierten Fragen. Die beiden Ex-Profis auf dem Podium gaben auch gern Auskunft über die Unterschiede zwischen ihrer Zeit und dem heutigen Fußballerleben und berichteten aus nächster Nähe, was es heißt, Profi zu sein.

 

Werder Bremen hofft, dass die gelungene Erwärmung eine ebenso gute Leistung nach sich zieht und wünscht viel Glück fürs Abitur!