Werder unterstützt Pilotprojekt für Trainer:innen im Handicap-Fußball

Werder unterstützte die Durchführung der Pilotfortbildung zum Thema Handicap-Fußball
Werder unterstützte die Durchführung der Pilotfortbildung zum Thema Handicap-Fußball (Foto: Sepp-Herberger Stiftung).
WERDER BEWEGT
Mittwoch, 23.06.2021 / 14:55 Uhr

Der SV Werder Bremen hat die Pilotierung einer neuen Fortbildung für Trainer:innen von Inklusionsteams unterstützt. Das Pilotprojekt wurde vom SVW gemeinsam mit dem DFB und der DFB-Stiftung Sepp Herberger entwickelt und ist Teil der 2019 gestarteten Qualifizierungsoffensive im Handicap-Fußball.

Drei Tage lang fanden am Wochenende in der Sportschule Hennef für die 20 Teilnehmer Theorie- und Praxiseinheiten zum Thema Handicapfußball statt, in denen Tipps sowie Hilfestellungen für ein modernes Fußballtraining für Menschen mit und ohne Handicap vermittelt wurden und der Spaß am gemeinsamen Spiel im Vordergrund stand.

Brillen zum Nachempfinden von tauben Spieler:innen
Sichtschutzbrillen illusionieren eine eingeschränkte Sehfunktion (Foto: Sepp-Herberger Stiftung).

Michael Arends ist CSR-Manager beim SV Werder und war als AG-Leiter unter anderem für die Praxiseinheiten der Fortbildung verantwortlich. „Es war uns wichtig, dass wir ganz konkret aufzeigen, wie das Training mit Inklusionsteams ausgestaltet werden sollte“, so Arends. In den Einheiten hatten die Teilnehmer daher beispielsweise die Möglichkeit, durch einen Gehör- oder Sichtschutz die spezifischen Bedürfnisse von tauben oder blinden Spieler:innen nachzuempfinden und kennenzulernen. „Denn in diesem Feld brauchen die Trainerinnen und Trainer spezielles Wissen. Oft sind Kreativität und Flexibilität wichtiger als die Vermittlung taktischer Grundlagen“, erklärt der 36-Jährige weiter.

Integration von Menschen mit Handicap

Das Ziel des Pilotprojekts ist, Menschen unabhängig ihrer geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen am Fußball teilhaben zu lassen und zu integrieren. Jede:r Spieler:in soll sich als vollwertiger sowie gleichberechtigter Teil des Fußballteams verstehen und weder unter- noch überfordert fühlen. „Wir denken nicht nur an das Spielen auf dem Platz, sondern auch an Schiedsrichter:innen- und Trainer:innen-Tätigkeiten sowie Engagements in der Vereinsadministration“, betont DFB-Teamleiter Wolfgang Möbius.

Teilnehmer Christian Blanck blickt positiv auf die absolvierten Einheiten zurück: „Ich trainiere beim Rostocker FC eine Inklusionsmannschaft und konnte hier nochmal sehr viel Wissenswertes für die Arbeit mit meinen Spielerinnen und Spielern mitnehmen. Das waren sehr lehrreiche Tage.“

Auch zukünftig soll das Pilotprojekt wieder angeboten werden. Ziel ist, die Fortbildung regelmäßig durch die DFB-Landesverbände auch bundesweit stattfinden zu lassen.

Die CSR-Arbeit des SV Werder Bremen wird mit Unterstützung unserer CSR-Partner umgesetzt. Seit Jahren fördern sie die Projekte und Programme von WERDER BEWEGT-LEBENSLANG und leisten so einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung des sozialen und gesellschaftlichen Engagements der Grün-Weißen. Informationen zu unseren Sponsoren finden Sie hier.

 

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