WERDER BEWEGT engagiert sich für Trainerausbildung in Ruanda

Konzentriertes Arbeiten: Die Young Coaches während eines Seminars (Foto: WERDER.DE).
WERDER BEWEGT
Montag, 08.10.2018 / 14:39 Uhr

Von Malik Scherz

Trainer von Werder in Ruanda? Was erst einmal ungewöhnlich klingt, wird seit diesem Sonntag erneut Wirklichkeit. WERDER BEWEGT-Mitarbeiter Henrik Oesau ist nach Ruanda gereist und bildet in Kooperation mit der Organisation "Football Club Social Alliance (SCORT)" junge Trainer aus. Das Projekt „Young Coaches“ stellt dabei aber nicht nur die fußballerische Ausbildung in den Vordergrund.

Ruanda ist ein wirtschaftlich aufstrebendes Land in Afrika, doch gerade in der Region Butare leben sehr viele Menschen, die aus anderen Länder in das vermeintlich sicherere Land geflüchtet sind. Aus diesem Grund ist in dieser Region die Stärkung der Gemeinschaft eine wichtige Aufgabe. Die Organisation SCORT bildet in der Region junge Fußballtrainer aus, die den Spaß am Sport, aber auch andere Themen wie einen gesunden Lebensstil vermitteln sollen.

Das Projekt „Young Coaches“ gliedert sich in drei Module, von denen zwei schon abgeschlossen sind. Insgesamt nehmen 87 junge Trainer daran teil. Für WERDER BEWEGT ist Henrik Oesau nach Ruanda gereist, um beim letzten der drei Module dabei zu sein und aktiv mitzuhelfen: „Ich arbeite das erste Mal mit SCORT zusammen, habe aber bereits Erfahrungen mit anderen NGOs im Ausland gemacht. Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Es geht vor allem darum, das Wissen, das wir bei Werder Bremen haben, an die Trainer weiterzugeben.“

Im dritten Modul wenden die Trainer seit Sonntag das Erlernte an. Ende der Woche findet ein großes Fußballfest statt, das von den Teilnehmern geplant, organisiert und durchgeführt wird. Teilnehmen dürfen Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren. Nach der erfolgreichen Durchführung werden die Young Coaches ihre Zertifikate erhalten. Danach sollen die Trainer als Vorbilder für die Kinder der Region agieren.

„Wir unterstützen dieses Projekt, da es eine tolle Kombination aus gesellschaftlicher Verantwortung und dem Sport ist. WERDER BEWEGT setzt sich in ganz unterschiedlichen Bereichen und Ländern für soziale Projekte ein und daher freuen wir uns, Teil dieser tollen Aktion in Butare zu sein“, so Oesau abschließend.