Jacobsen trifft Wohngruppe

Die Herzen der vier Heimkinder schlagen grün-weiß (Foto: WERDER.DE).
WERDER BEWEGT
Mittwoch, 31.01.2018 // 18:31 Uhr

Von Daniel Gerdes

Nach dem Training ging es für Thore Jacobsen direkt in die Katakomben des Weser-Stadions. Sehnsüchtig und aufgeregt warteten dort vier junge Werder-Fans auf den 20-Jährigen. Die Kinder aus dem Heim des Kinder- und Jugendhilfeverbunds Bremen und ihr Betreuer durften den Außenverteidgier im Pressekonferenz-Raum Fragen stellen, die der Jungprofi ausführlich beantwortete.

Die Kids scheuten auch vor sehr direkten Fragen nicht zurück, wollten aber auch wissen, was Thore Jacobsen am Liebsten isst. „Ein Nudelgericht von meiner Freundin, aber das Rezept ist geheim und das darf ich euch leider nicht verraten“, schmunzelte der Linksverteidiger, der regelmäßig bei den Profis trainiert und auch im Wintertrainingslager mitwirkte. Nach der Fragerunde der Jung-Journalisten unterschrieb Jacobsen noch auf dem Plakat, das die Kinder mitgebracht hatten. Im Nachgang nahm er sich noch Zeit für ein kurzes Interview mit WERDER.DE.

Die Kinder fragten ihn neben Privatem auch Fußballerisches (Foto: WERDER.DE).

WERDER.DE: Ist das Arbeiten mit Kindern ein wichtiges Thema für dich?

Thore Jacobsen: "Ja, es war tatsächlich das erste Interview dieser Art für mich. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich würde so etwas gerne wieder machen, weil man auch gesehen hat, wie sich die Kinder gefreut haben. Für mich ist es immer schön, wenn man ihnen etwas zurückgeben kann."

WERDER.DE: Du hast schon beim U13-Training geholfen. Was waren dort deine Aufgaben?

Thore Jacobsen: "Ich bin ab letztem Jahr als Co-Co-Trainer bei der U13 eingestiegen, war dort einmal in der Woche beim Training dabei und habe einige Übungsformen geleitet."

WERDER.DE: Du bist als Profi auch eine Person, die in der Öffentlichkeit steht. Ist es für dich eine Selbstverständlichkeit, der Vorbildfunktion die du auf und neben dem Platz hast, gerecht zu werden?

Thore Jacobsen: "Ja, natürlich. Aber das mache ich sehr gerne. Ich finde solche Aktionen wichtig, weil viele Kinder zu dir aufblicken und sich ein Beispiel daran nehmen, wie du dich verhältst. Wenn ich mich während eines Spiels unangemessen verhalten würde, dann würde das schlecht auf die Kinder wirken. Deshalb ist es wichtig, dort ein Zeichen zu setzen und ein Vorbild für die Kleineren zu sein."

 

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