Nouri: "Hinfallen gehört dazu"

Zukunftstag beim SV Werder

Coach Alexander Nouri stellte sich den Fragen der Nachwuchsjournalisten (Foto: WERDER.DE)
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 27.04.2017 // 17:40 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Zahlreiche Kinder durften am Donnerstag hinter die Kulissen des SV Werder Bremen schauen. Am Zukunftstag besuchten über 30 Schülerinnen und Schüler das Weser-Stadion. Egal ob im WERDER Leistungszentrum, bei WERDER BEWEGT – LEBENSLANG oder in der grün-weißen Medienabteilung – die Kids waren überall willkommen. Ein besonderes Highlight erlebte ein kleiner Kreis im Anschluss an die Pressekonferenz. Auf der Trainerbank durften Bennet, Noelle und Co. Werders Cheftrainer Alexander Nouri ihre Fragen stellen.

Bennet: Herr Nouri, warum ist Werder momentan so erfolgreich?

Alexander Nouri: „Das war ein langer Weg. Genau wie in der Schule musst du für deinen Erfolg alles geben. Das haben wir getan. Wir haben mit dem Team hart gearbeitet und einen echten Zusammenhalt geschaffen. Ich bin davon überzeugt, wenn man lernwillig ist, dass man dafür belohnt wird. Dabei darf man sich von einem schlechten Spiel nicht umwerfen lassen, sondern muss daraus zusätzliche Motivation und Stärke gewinnen. Es gehört nun mal dazu hinzufallen, aber es ist wichtig, öfter aufzustehen. So war es bei uns in dieser Saison auch.“

Natürlich durfte auch das Gruppenbild nicht fehlen (Foto: WERDER.DE).

Ben: Pep Guardiola sagt, dass Thiago sein absoluter Lieblingsspieler ist. Haben Sie einen Lieblingsspieler in ihrer Mannschaft?

Alexander Nouri: „Nein, ich habe keinen Lieblingsspieler. Ich beschäftige mich mit allen meinen Spielern gerne und liebe es mit ihnen zu arbeiten. Jeder Einzelne hat eine tolle Persönlichkeit.“

Noelle: Haben Sie ein Haustier?

Alexander Nouri: „Ja, ich habe seit letztem Sommer einen kleinen Hund. Es ist eine französische Bulldogge. Er macht mir und der Familie unfassbar viel Freude, auch wenn er manchmal etwas kaputt macht. Aber insgesamt ist er ein chilliger Familienhund.“

Keno: Sprechen Sie nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter über Entscheidungen?

Alexander Nouri (schmunzelt): „Das ist ein Thema für sich. Grundsätzlich bringt es ja nichts nach dem Spiel über Entscheidungen zu sprechen. Aber natürlich redet man nach Abpfiff ab und zu mal mit den Schiedsrichtern.“