Aycicek Schirmherr am Kippenberg-Gymnasium

Levent Aycicek unterstützt das Kippenberg-Gymnasium als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".
WERDER BEWEGT
Freitag, 15.11.2013 // 09:09 Uhr

Vergangenen Dienstag besuchte Levent Aycicek Werders Partnerschule, das Kippenberg-Gymnasium Bremen. Die Schule bekam an diesem Tag den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ...

Vergangenen Dienstag besuchte Levent Aycicek Werders Partnerschule, das Kippenberg-Gymnasium Bremen. Die Schule bekam an diesem Tag den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" von Linda Blöchl, der Referentin der Landeszentrale für politische Bildung und Landeskoordinatorin des Projektes, verliehen.

Die Veranstaltung wurde von Schuldirektor Hermann Pribbernow mit dem Zitat von Erich Kästner "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" in dem ältesten Gebäude der Schule, dem Vietor-Haus, eröffnet. Die betreuende Lehrerin Corinna Sührig, als auch drei Schülervertreter des Politikkurses beschrieben zunächst, wie das Projekt ins Leben gerufen wurde.

Anschließend waren die Schüler neugierig auf das, was ihr Projektpate, Werder-Profi Levent Aycicek, hinzuzufügen hatte. "Auch im Fußball sind Diskriminierungen keine Seltenheit. Es ist schön, dass ihr an diesem Projekt teilnehmt und mit gutem Vorbild vorangeht", so der 19-jährige Profifußballer.

Linda Blöchl fasste abschließend noch die Bedeutung des Titels "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und die zukünftigen Aufgaben der Schule zusammen. Sie berichtete stolz, dass sich mittlerweile 1270 Schulen in Deutschland an diesem Projekt beteiligen. Auch am Kippenberg-Gymnasium haben sich rund siebzig Prozent der Schüler und Lehrkräfte mit ihrer Unterschrift verpflichtet, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen. Es handle sich damit um eine Absichtserklärung, die in die Zukunft gerichtet ist.

Nach der Feierlichkeit im Vietor-Haus sammelten sich alle Anwesenden zu einem Abschlussbild in der Eingangshalle.

Julia Nürnberg