"Berlin Walking, Istanbul Walking, Bremen Walking und Gröpelingen Talking": Lesung für 60plus

Dr. Klaus-Dieter Rohde (li.) moderierte die Lesung von Autorin Betty Kolodzy (re.).
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Freitag, 09.05.2014 // 15:31 Uhr

Anfang Mai lud 60plus seine Mitglieder zu einer ganz besonderen Veranstaltung in das Weser-Stadion ein. Am Nachmittag kamen 20 geladene Gäste in die Villa Verde (Tor 13, Weserseite) zu einer Lesung der letztjährigen Preisträgerin des Bremer Autorenstipendiums Betty Kolodzy.

Moderiert von Dr. Klaus-Dieter Rohde las Frau Kolodzy unter anderem aus ihrer Erzählung "Berlin Walking", in der die sympathische, sehr authentische Schriftstellerin von ihren Erlebnissen in Deutschlands Hauptstadt berichtet. Mit viel Liebe zum Detail und Beobachtungen, die anderen vermutlich nicht aufgefallen wären, gestaltet sie ihre Erzählungen so lebendig, dass die 60plusler die Erinnerungen mit Betty Kolodzy gemeinsam noch einmal nachfühlen durften. Gemeinsame Erinnerungen konnten auch geteilt werden, als die Autorin aus dem Erzählband "Bremen Walking" las. So kam das Gespräch auf einen längst vergessenen Schuster in der Innenstadt, über den die eine oder andere Geschichte zu erzählen war.

Nach jeder Geschichte nahm sich Frau Kolodzy die Zeit für Fragen und einen regen Austausch über die gehörten Kapitel, jeweils moderiert von Dr. Klaus-Dieter Rohde. Im Anschluss wurde in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen mit der Autorin das Gehörte noch einmal Revue passieren gelassen und besprochen. Diese durfte sich daraufhin über den Verkauf einer Vielzahl  mitgebrachter Exemplare freuen. Gerührt war die Autorin auch vom dem 60plus-Schal, den sie von Werders 60plus-Verantwortlicher Nadja Pilzweger als Dankeschön überreicht bekam.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Dr. Klaus-Dieter Rohde, der die Veranstaltung durch sein Engagement und seinen besonderen Einsatz für Betty Kolodzy entscheidend prägte.

Da das Fazit der 60plusler durchgehend positiv ausfiel, wird sich Betty Kolodzy auch in Zukunft an vielen neuen Lesern ihrer Bücher erfreuen dürfen.

Svenja Pfeifer