Zukunftstag: Schüler blicken hinter Werders Kulissen

Die jungen Hospitanten erhielten bei Werder einen interessanten Einblick in die Arbeit eines Bundesligavereins.
WERDER BEWEGT
Montag, 29.04.2013 // 11:35 Uhr

Einmal einen Blick hinter die Kulissen eines professionellen Sportvereins werfen - das konnten am Donnerstag die Teilnehmer des diesjährigen Zukunftstages (auch unter Girls' Day bekannt) ...

Einmal einen Blick hinter die Kulissen eines professionellen Sportvereins werfen - das konnten am Donnerstag die Teilnehmer des diesjährigen Zukunftstages (auch unter Girls' Day bekannt) beim SV Werder Bremen. Sowohl Mädchen als auch Jungen fanden den Weg ins Weser-Stadion.

Der Tag begann für die Zukinteressierten Schüler mit einer Stadionführung, bei der den Hospitanten die Aufgaben, die an einem Spieltag anfallen, näher gebracht wurden. Danach stand der Besuch der Pressekonferenz zum nächsten Spieltag mit Trainer Thomas Schaaf, Geschäftsführer Sport Thomas Eichin und Mediendirektor Tino Polster auf dem Programm. Für viele Schüler war es ein großes Erlebnis, live dabei zu sein, da sonst nur Journalisten der Zutritt gewährt wird. Anschließend ging es für die Schüler weiter mit einem Vortrag über die Medienarbeit des SV Werder. Mediendirektor Tino Polster erklärte den Jugendlichen, welche Aufgaben und Tätigkeiten in der Medienabteilung eines professionellen Sportvereins anfallen.

Ein weiterer Programmpunkt ließ nicht lange auf sich warten. Mitarbeiter der Fan- und Mitgliederbetreuung sowie des CSR-Managements erläuterten ihre Tätigkeitsfelder. Wem das noch nicht reichte, konnte sich um 15:30 Uhr noch das Mannschaftstraining anschauen und anschließend mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gehen.

Der Zukunftstag (auch Girls' Day) findet seit 2001 jedes Jahr im April statt. Der bundesweite Aktionstag zur Berufsorientierung richtet sich in erster Linie an Schülerinnen ab der 5. Klasse. Sie sollen die Gelegenheit erhalten, einen Einblick in die Arbeitswelt zu gewinnen. Dabei geht es insbesondere um Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung im Normalfall nur selten in Betracht ziehen. Mittlerweile öffnen viele beteiligte Unternehmen das Hospitationsangebot auch für Jungen.


Beeke Staack