Großer Respekt für Marathonläufer im Weser-Stadion

Werder-Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer feiert die Teilnehmer des achten Bremer swb-Marathons.
WERDER BEWEGT
Dienstag, 09.10.2012 // 15:27 Uhr

Mit über 6800 Läufern verbuchte der achte Bremer swb-Marathon am vergangenen Sonntag, 07.10.2012, einen neuen Teilnehmerrekord. Für die Starter ging es nicht nur vorbei an Roland und Rathaus, ...

Mit über 6.800 Läufern verbuchte der achte Bremer swb-Marathon am vergangenen Sonntag, 07.10.2012, einen neuen Teilnehmerrekord. Für die Starter ging es nicht nur vorbei an Roland und Rathaus, sondern auch durch das Weser-Stadion. Klaus-Dieter Fischer, Geschäftsführer des SV Werder Bremen, ließ es sich nicht nehmen, die Sportler im Weser-Stadion persönlich abzuklatschen und anzufeuern. "Der Marathon hat sich neben Werder zu einem Aushängeschild für die Stadt entwickelt. Er ist eine fantastische Veranstaltung für die Aktiven und die Menschen in Bremen. Die Atmosphäre war wirklich einzigartig", sagte Fischer, der auf Höhe der heimischen Trainerbank die vorbeilaufenden Starter anfeuerte. „Ich habe zweieinhalb Stunden im Weser-Stadion jeden Läufer bejubelt, was mir riesengroße Freude bereitet hat. Vor dieser sportlichen Leistung habe ich wirklich Hochachtung. Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, den Läufern so meine Anerkennung zu zeigen. Werder steht ja auch für das Motto Lebenslang gesund und Lebenslang aktiv", sagte Fischer, der schon im Vorjahr begeisterter Zuschauer des Laufs war.

Die Strecke über die drei Distanzen zehn Kilometer, Halbmarathon und Marathon führte wie in den Vorjahren durch das Weser-Stadion. Nicht nur für die Marathonläufer, die das Stadion zwischen Kilometer 37 und 38 passierten, war die Durchquerung der Sportstätte mit ihren menschenleeren Zuschauerrängen eines der Highlights. Für einige der Läufer, bei denen es nicht per se um ihre eigene Bestzeit ging, Grund genug kurz zu verweilen um beispielsweise den Rasen zu küssen oder für ein Foto zu posieren.

Die ambitionierten Starter gingen dagegen im Anschluss an die Stadiondurchquerung auf die entscheidenden letzten Kilometer, welche am Ende René Jäger aus Garbsen bei Hannover für sich entscheiden konnte. Er verwies Lokalmatador Oliver Sebrantke aus Stuhr auf Rang zwei, der sich aber dennoch über eine persönliche Bestleistung jubeln durfte. So freuten sich am Ende die Profis wie Sebrantke ob der „deutlich besseren Bedingungen" dank des sonnigen Wetters, die Hobby- und Freizeitläufer über den seltenen Anblick des leeren Weser-Stadions und Klaus-Dieter Fischer über zahlreiche verschwitzte Sportlerhände, die er beim achten Bremer swb-Marathon abklatschen konnte.

Von Yannik Cischinsky