Moje Queens aus Nigeria bei Werder zu Gast

Gut gelandet: Am Freitagvormittag kamen die jungen Nigerianerinnen in Bremen an.
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Anfang Februar darf Werder ganz weit angereiste Gäste an der Weser begrüßen. Über den Pan-Afrikanischen Kulturverein Bremen wird das Mädchenfußballteam ...

Anfang Februar darf Werder ganz weit angereiste Gäste an der Weser begrüßen. Über den Pan-Afrikanischen Kulturverein Bremen wird das Mädchenfußballteam "Moje Queens" aus Nigeria für drei Wochen in die Hansestadt reisen und unter anderem auch Werder besuchen.

"Wir freuen uns auf die Gäste aus Nigeria und hoffen, dass sie ereignisreiche drei Wochen in Bremen erleben und viele Eindrücke aus Deutschland mitnehmen können", erklärt Birte Brüggemann, Leiterin Mädchen- und Frauenfußball beim SV Werder Bremen.

Die Grün-Weißen haben ein sportlich attraktives Programm für die afrikanischen Gäste auf die Beine gestellt. Neben einigen Trainingseinheiten werden die "Moje Queens", die mit 14 Spielerinnen mit einem Durchschnittsalter von 15 Jahren nach Bremen kommen, ein Testspiel gegen Werders U 17 bestreiten, als einzige internationale Mannschaft am 1. ÖVB Girls-Cup teilnehmen und das Testspiel der 1. Frauenmannschaft des SV Werder Bremen gegen den Regionalligisten FC Bergedorf 85 als Zuschauer verfolgen.

Aber auch außersportlich sind jede Menge Aktivitäten geplant, um möglichst viele kulturelle Eindrücke aufzunehmen. So werden die jungen Afrikanerinnen am Samba Karnevalsumzug teilnehmen, im Rathaus empfangen, die Bürgerschaft besichtigen, eine Stadtführung erhalten und auch im Universum sowie im Überseemuseum und im Klimahaus in Bremerhaven vorbeischauen.

Die "Moje Queens" wurden im Jahr 2008 durch den 1.Vorsitzende des Pan-Afrikanischen Kulturvereins, Chief Muritala Awolola, gegründet. Mittels Sportförderung wird durch das Projekt HIV-Prävention, die Vermeidung von frühen Schwangerschaften und die Förderung des friedlichen Zusammenlebens von Christen und Muslimen unterstützt. Die Mädchen trainieren neben ihren schulischen Anforderungen fünf Mal die Woche und fahren teilweise weite Wege zu überregionalen Spielen.

Norman Ibenthal