Werder unterstützt Inklusions-Fußballseminar von Special Olympics in Luxemburg

Die Seminarteilnehmer tauschten ihre Erfahrungen auf dem Gebiet des inklusiven Sports aus.
WERDER BEWEGT
Mittwoch, 11.07.2012 // 09:26 Uhr

Ziel des Seminars war es, die anliegenden Staaten zusammenzubringen und sich über den inklusiven Sport auszutauschen. Deutschland und insbesondere Bremen spielen im Unified Fußball eine große Rolle. In Bremen existieren bereits einige Teams, die unter dem Projekt FußballFREUNDE zusammengefasst werden. In den FußballFREUNDE-Teams spielen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen Fußball.

Am vergangenen Wochenende fand in Luxemburg ein von Special Olympics Europa organisiertes Fußballseminar zum Thema "Unified Sports" statt, das der SV Werder unterstütze. Bei Unified Sport handelt es sich um inklusiven Sport, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben. An diesem Seminar nahmen Teilnehmer der Special Olympics aus den Beneluxstaaten sowie aus Deutschland teil.

Im Zuge des Seminars stellten die Grün-Weißen ihre Bestrebungen bezüglich der Inklusion und Integration von Menschen mit Behinderung im Sport vor. Werders Verantwortlicher in diesem Bereich, Michael Arends, lobte dabei insbesondere die gewinnbringende Zusammenarbeit mit Special Olympics: "Von der Zusammenarbeit zwischen Werder Bremen und Special Olympics profieren primär die Menschen mit Handicap. Gemeinsame Veranstaltungen führen dazu, dass Barrieren abgebaut werden und den Kindern der Zugang zum Sport ermöglicht wird."

Doch nicht nur theoretisch beschäftigten sich die Seminarteilnehmer mit dem Themenkomplex des inklusiven Sports. Am Samstagmittag ging es für alle auf den Sportplatz zu einem Blitzturnier mit Unified-Teams. Barrieren gab es dabei kaum - im Gegenteil: Während der Spiele war kaum zu erkennen, welche Sportler ein Handicap haben und welche nicht.

Inwieweit sich über die Landesgrenzen hinaus neue Projekte entwickeln lassen, darüber tauschten sich die Teilnehmer zum Abschluss am Sonntagmorgen aus.