Die Jungmannen: Nach 50 Jahren wieder vereint

Das A-Jugend-Jubiläumsteam mit Klaus-Dieter Fischer: Lothar Osigus, Klaus-Peter Oetjen, Rüdiger Kaus, Hans-Hermann Mindermann, Lutz Drosdowsky, Klaus Neugebauer, Edgar Schöbel, Klaus-Dieter Fischer, Siegfried Riemer (von links).
WERDER BEWEGT
Montag, 27.05.2013 // 18:22 Uhr

Vor 50 Jahren hörte für die die A-Jugend Mannschaft des SV Werder die Junioren-Laufbahn auf. Exakt mit dem Start der Bundesliga 1963/64 stiegen die damals als Jungmannen bezeichneten Nachwuchsspieler in den Herrenbereich auf. Fünf von ihnen wurden Mitglieder der damaligen Amateurmannschaft.

Der 10. Und 11. Mai dieses Jahres wurde zum Anlass genommen, ein „Klassentreffen" der mittlerweile 69-Jährigen an alter Wirkungsstätte zu ermöglichen. Aufgrund bereits verstorbener, in Pflegeheimen untergebrachter oder nicht kontaktierbarer Mannschaftskameraden trafen leider nur acht ehemalige Nachwuchsspieler am „Platz 11" zusammen. Trotzdem gab es viel zu erleben. Die Jungmannen schwärmten von Toren, Siegen und ehemaligen Trainern - insbesondere von Georg „Schorsch" Knöpfle. Klaus-Dieter Fischer, der den Tag begleitete, stellte sich aber auch der aktuellen Situation. Im Gespräch mit den U70ern zeigte er sich offen und kritisch.

Das vom SV Werder organisierte Rahmenprogramm, bestehend aus Stadionführung, Wuseum, Essen und dem Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt, sorgte für einen gelungenen Tag. Insgesamt wurde der Jubiläumstag sehr gut angenommen, sodass die ehemaligen Jungmannen „drohten", in fünf Jahren wieder kommen zu wollen. Nämlich bei allem, was sich an den zwei Tagen rund um das Weser-Stadion abspielte, wussten die Junggebliebenen, dass ihre Herzen nach wie vor grün-weiß schlagen, egal ob man in Bremen oder irgendwo in der Republik zuhause ist.