60plus zu Besuch in der Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld Corpus

Werders 60plus-Mitglieder blickten hinter die Kulissen von Koch & Bergfeld.
WERDER BEWEGT
Freitag, 10.06.2011 // 12:26 Uhr

Empfangen wurde die grün-weiße Gruppe von Michael Dräger, welcher die 60plusler über die Geschichte der Silberwarenmanufaktur informierte. So erfuhren sie, dass das Unternehmen bereits 200 Jahre Bestand hat und bis heute ihr altes Handwerk pflegt. Dort hergestellt werden unter anderem die Goldene Kamera für den Deutschen Fernsehpreis, das Original des Champions League Pokals und die Replik des DFB Pokals sowie die original Meisterschale, bei der erst kürzlich im Haus die Gravur des Deutschen Fußballmeisters 2011 stattfand.

Erneut in dieser Woche traf sich eine Gruppe des 60plus-Projektes von Werder Bremen zu einer Veranstaltung. Diesmal stand der Besuch der Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld Corpus auf dem Plan. Die geschichtsreiche Manufaktur befindet sich seit 2007 am Schuppen 2 in der Überseestadt und produziert dort nach altem Handwerk die Corpuswaren.

Nach dem informativen Einstieg inklusive einer Präsentation einiger prunkvollen Stücke, übernahmen Frau Leonard und Herr Riske die Gruppe. Die erfahrenen Silberschmiede führten die Grün-Weißen durch die Werkstatt, dabei gaben sie Auskunft über die Fertigungsschritte und beantworteten geduldig und freundlich die Fragen der interessierten Gruppe.

Dass bei Koch & Bergfeld keine Serienproduktion erfolgt, konnten die 60plusler hautnah verfolgen und den vier festangestellten Silberschmieden sowie den vier Auszubildenden über die Schulter schauen. Bei rund nur noch dreißig aktiven Silberschmieden in ganz Deutschland, zeigt dies den Stellenwert der Manufaktur, welche nicht nur in Deutschland, sondern auch über die Grenzen hinaus, einen sehr guten Ruf genießt.

Nach der interessanten Führung ging es zum abschließenden Kaffeetrinken ins Restaurant Hansen, wo man bereits für die Werderaner eingedeckt hatte. In stilvoller Atmosphäre tauschten die Mitglieder ihre Eindrücke aus und genossen das Angebot.


Steve Allert